Mitteilungsblatt Lindau Tagelswangen Winterberg Grafstal Nummer 2/34 Jahrgang Februar 2015 Auflage 2400 Ex. Winterstimmung in Lindau Foto: Simone Schmidli Gesundheitsförderung und Prävention Eines der Legislaturziele der Gemeinde Lindau lau- tet: «Lindau engagiert sich für eine gesunde Bevölke- rung». Um dieses Ziel umzusetzen, möchte der Gemeinderat zusammen mit allen interessierten Bewohnerinnen und Bewohnern das Projekt «Gesundheitsförderung und Prävention» lancieren. Am vergangenen Donners- tag fand im Bucksaal die Auftaktveranstaltung zu die- sem Projekt statt. Eingeladen waren Personen und Organisationen, die sich in irgendeiner Form mit Gesundheits-, Präventions- und Sicherheitsfragen befassen, in der Schule, der Jugendarbeit oder der Altersarbeit tätig sind, Sport- und Freizeitaktivitäten anbieten, Feste organisieren, Lehrlinge betreuen, Alkohol und Tabak verkaufen. Schon diese Liste der Eingeladenen zeigt, dass das Thema Gesundheitsför- derung und Prävention breit angegangen werden soll. Im Zentrum stehen die Bereiche Bewegung und Sport, Ernährung, Sucht, Drogen, Gewalt und Umgang mit Stress. Angesprochen ist die ganze Bevölkerung, also Kinder, Jugendliche, Erwachsene im Erwerbsalter und Seniorinnen und Senioren. Ein Thema, das alle angeht, kann nicht von der Gemeinde allein bearbeitet werden. Wenn wir Pro- bleme und Risiken rechtzeitig erkennen, sich bietende Chancen nutzen und sinnvolle Massnahmen erarbei- ten und umsetzen wollen, können wir das nur, wenn sich Organisationen, Fachleute und Interessierte zusammentun und gemeinsam an einem Strick zie- hen. Diese Zusammenhänge wurden aufgezeigt und Mario Antonelli von der Fachstelle Gewaltprävention der Stadt Zürich hat uns in seinem lebendig gestalteten Referat ein paar Grundsätze der Prävention näher gebracht. Prävention bedeutet, unerwünschte Situa- tionen, ob das Verkehrsunfälle, Gewaltausbrüche, Übergewicht, Sucht, Burnout sind, zu vermeiden. Das gelingt nur, wenn die Risiken erkannt, die betroffenen Zielgruppen identifiziert, die Interventionsebenen und der Zeitpunkt richtig gewählt werden. Das Projekt möchten wir mit einer Bestandesauf- nahme beginnen. Wir möchten also besser wissen: • Welche Probleme stehen an, welche Risiken zeichnen sich ab, welche Potenziale sind vorhan- den? • Wer ist bereits heute aktiv in unserer Gemeinde, um anstehende Probleme zu lösen, erkannten Risiken zuvorzukommen und sich bietende Poten- ziale zu nutzen? • Was tun sie genau und wie tun sie es? • Welche Ziele wollen wir gemeinsam erreichen? • Welcher Handlungsbedarf besteht? Diese Bestandesaufnahme möchten wir am Dienstag, 31. März von zirka 18 bis 21.30 Uhr durchführen. Wir bitten deshalb alle, die am 22. Januar dabei waren, alle, die eingeladen waren und nicht kommen konnten und alle weiteren, die etwas zur Verbesserung der Gesundheitsförderung und Prävention in der Gemeinde beitragen möchten, sich dieses Datum zu reservieren. Die Suchtpräventi- onsstelle Zürcher Oberland und RADIX, die Schweize- rische Stiftung zur Gesundheitsförderung in den Gemeinden, werden uns bei dieser Bestandesauf- nahme unterstützen. Wir wünschen uns, dass alle Altersgruppen von 14 bis 90 Jahren an der Bestan- desaufnahme mitmachen. Peter Reinhard, Gemeinderat Aus dem Gemeinderat Kredit für das Re-Audit des Energiestadt- Labels genehmigt Der Gemeinderat hat an seiner Klausurtagung von anfangs September beschlossen, seine energiepoliti- schen Ziele weiter zu verfolgen und im Herbst 2015 das Re-Audit des Energiestadt-Labels anzustreben und das Aktivitätenprogramm des Re-Audits mit pra- xisnahen Massnahmen zu verbinden. Der Auftrag für die Begleitung des Re-Audit-Prozesses wurde an die Firma Dr. Christian Leuenberger, Energie- und Umweltprojekte GmbH in Zürich vergeben. Die Unter- nehmung hat bereits mehrere Audits und Re-Audits durchgeführt und betreut als Energieberater zurzeit acht Gemeinden. Für die Prozessberatung hat der Gemeinderat einen Verpflichtungskredit von brutto Fr. 12‘500.– bewilligt, wobei die Nettokosten Fr. 8‘500.– betragen werden. Die Dachorganisation «Energie Schweiz» wird sich mit einem Betrag von Fr. 4'000.– an den Kosten beteiligen. Das vom Gemeinderat eingesetzte Energieteam wird den Re- Audit-Prozess begleiten. «Der Lindauer» Februar 2015 Seite 2 Aus den Verhandlungen des Gemeinderates 2000-Watt-Konzept mit Energieplan; Genehmigung der überarbeiteten Fassung Ende 2013 hat der Gemeinderat das 2000-Watt- Konzept mit Energieplan genehmigt und zu Handen der kantonalen Vorprüfung verabschiedet. Aufgrund der Rückmeldung durch die kantonalen Behörden wurden untergeordnete Anpassungen vorgenom- men.Am Grundprinzip hat sich nichts geändert. Nach der Genehmigung durch die Baudirektion des Kan- tons Zürich wird das Energieteam die nötigen Vorbe- reitungen treffen, um die Bevölkerung entsprechend zu informieren. Erneuerungswahl Friedensrichter für die Amtsdauer 2015 – 2021 Am Sonntag, 8. März, findet die Erneuerungswahl des Friedensrichters für die Amtsdauer 2015 – 2021 statt. Folgender Kandidat ist zur Wahl vorgeschlagen: Bühlmann, Hugo, bisher Den Wahlunterlagen wird ein Beiblatt beigelegt, auf welchem alle Kandidatinnen und Kandidaten aufge- führt sind, die öffentlich zur Wahl vorgeschlagen sind. Viktor Ledermann, Gemeindeschreiber Manuela Derrer-Fehr, Sekretariat Gemeinderat «Der Lindauer» Februar 2015 Seite 3 Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung am Freitag, 27. Februar Am Freitag, 27. Februar, bleibt die Gemeindever- waltung infolge einer IT-Umstellung den ganzen Tag geschlossen. Bei Todesfällen kann die Telefon- nummer des Bestattungsamtes dem Ansagetext des Telefonbeantworters (052 355 04 44) ent- nommen werden. Besten Dank für Ihr Verständnis. Ihre Gemeindeverwaltung Kunstrasenplatz auf dem Sportplatz in Grafstal Voranzeige Informationsveranstaltung Voraussichtlich auf den 14. Juni ist eine Urnenab- stimmung über den Bau eines Kunstrasenplatzes auf dem Sportplatz in Grafstal vorgesehen. Bevor der Gemeinderat definitiv über den Antrag ent- scheidet, soll die Bevölkerung über das Projekt informiert werden und sich dazu auch äussern kön- nen. Der Informationsveranstaltung findet statt: Wann: Mittwoch, 11. März Zeit: 19.30 Uhr Ort: Bucksaal, c/o Schulhaus Buck, Falken- strasse 1, 8317 Tagelswangen Eine detaillierte Einladung folgt im nächsten Lin- dauer, bitte reservieren Sie sich aber doch schon jetzt diesen Termin! Gemeinderat Lindau März-Lindauer Redaktionsschluss: Montag, 23. Februar 18.00 Uhr Erscheinungsdatum: Donnerstag, 5. März Aus dem Alltag des Schulpräsidenten Solidarität ist überall Über das Wochenende vom 10. / 11. Januar war ich in Paris und habe die grosse Solidaritätswelle für die Opfer der Anschläge rund um Char- lie Hebdo hautnah miter- lebt. Alles und alle waren Charlie – eine einzigartige Stimmung hatte die fran- zösische Hauptstadt erfasst. Solidarität und Repres- sion (Polizei und Militär waren allgegenwärtig) ste- hen zwar in einem krassen Widerspruch, an diesem Weekend im Januar in Paris stimmte das für mich aber irgendwie. Die Menschen gingen am Sonntag aufeinander zu, gleich welcher Hautfarbe und gleich welcher Kopfbedeckung. Es ging auf diesem geschichtsträchtigen Pflaster darum, gemeinsam für hart erkämpfte Werte unserer westlichen Gesell- schaftskultur einzustehen. Und dann wurde die heiss erwartete neue Ausgabe von Charlie Hebdo gedruckt – in Millionenauflage und mit beissendem Spott. Mit dem Argument «Mei- nungsfreiheit» und dem Anspruch, dass «Satire alles darf» wurde die Toleranzgrenze eines grossen Teils der Menschheit strapaziert. Die Antwort liess natürlich nicht auf sich warten. In ihrem Stolz verletzte Menschen oder einfach die Gunst der Stunde nutzende Fanatiker reagierten mit dem Mittel, das uns wirklich weh tut – mit Gewalt. Selbst in unserer nächsten Umgebung schwappte die Gewalt hoch: Ringier wurde bedroht, die Website einer Joner Firma und der Brassband Hittnau gehackt. Charlie in Lindau? Am 22. Januar fand im Bucksaal die Kickoff-Veran- staltung für das kommunale Projekt «Gesundheit und Prävention« statt. In einem einleitenden Referat hatte Mario Antonelli (Präventions-Fachmann) sehr ein- drücklich erklärt, was Prävention so wichtig und wertvoll macht. Er zeigte auf, dass Gewalt (z.B. die Rauferei der Knaben auf dem Fussballfeld) nicht ein- fach so passiert, sondern dass sich diese Aggression langsam aufbaut und dann explodiert. Und er zeigte uns auf, dass es auf diesem Eskalationsweg viele Möglichkeiten gegeben hätte, abmildernd einzugrei- fen. Auch im Januar: Im Fach Mensch und Umwelt führte eine Lehrerin ihre Drittklässler mit Hilfe eines weis- sen Schmetterlings behutsam an viele andere bunte Schmetterlinge, stellvertretend für die Religionen der Welt, heran. Der weisse Schmetterling wollte auch schön farbig sein, konnte sich aber für keine der vie- len schönen bunten Farbschattierungen entscheiden und brauchte die Hilfe der Kinder. Die Kinder letzt- endlich lernten so die Andersartigkeit der Religionen kennen, fragten sich sogar am Schluss der Lektion, was eigentlich Religion für sie bedeute – das anwe- sende Schulpflegemitglied hatte sich diese Frage auch gestellt und so ganz spontan keine Antwort für sich gefunden! Respekt ist überall Doris Leuthard hatte kurz nach dem Anschlag in Paris getwittert, dass Satire nicht grenzenlos sein darf – und wurde ihrerseits dafür angegriffen. Dabei hatte sie in ihrem Twitter etwas Elementares angesprochen – den gegenseitigen Respekt, die gegenseitige Ach- tung und notwendige Grenzen der individuellen Frei- heit. Respekt und Achtung vor und Akzeptanz der Anders- artigkeit ist eine wichtige Kulturtugend – eine der wichtigsten Werte des Abendlandes. Unsere Schule als Schmelztiegel der Gesellschaft, als Zwangsge- meinschaft von Schülerinnen und Schüler, Lehrper- sonen und Eltern hat die einzigartige Chance, Hete- rogenität und Vielfältigkeit als Chance zu sehen. Diese kennen zu lernen ist die Basis, um sie auch zu verstehen – und letztendlich im Miteinander zu akzeptieren und eine lebendige Gemeinschaft zu bil- den. Ich fordere uns alle auf, sensibel durch den Alltag zu gehen und den vielen kleinen Anzeichen von Unacht- samkeit, Sticheleien, Respektlosigkeiten, Vorurteilen oder Streitereien entschieden entgegen zu treten, Interesse für die Andersartigkeiten zu zeigen. Dann braucht es bald keinen weissen Schmetterling mehr, die bunten Papillons fliegen frei und friedlich durch- einander. Kurt Portmann «Der Lindauer» Februar 2015 Seite 4 Aus den Verhandlungen der Schulpflege Aus der Schulpflege Januarklausur der Schulpflege Auch dieses Jahr trafen sich Schulpflege, Schullei- tungen, die Vertretung der Lehrpersonen, die beiden Schulsozialarbeiter sowie eine Delegation des Eltern- rates zur eintägigen Januarklausur. Thema waren (wieder einmal) die Ausformulierungen der Legisla- turziele der Schule für die Periode 2015 – 2019. In zwei Gruppen aufgeteilt (je eine für die Primar- und Oberstufe) setzten wir uns mit den inhaltlichen Schwerpunkten «Gesunde Schule, Partizipation, Medienkompetenz, MINT und Kompetenzen orien- tiertes Lernen» auseinander und formulierten die damit verbundenen konkreten Erwartungen für das Schulprogramm. Auch wurden für Primarstufe und Oberstufe Zielsetzungen aus den Erkenntnissen der externen Schulbeurteilung durch die Fachstelle des Kantons gesetzt. Die drei Schulteams verfügen nun über einen von der Schulpflege vorgegeben inhaltlichen Handlungsrah- men und können in den nächsten Wochen und Mona- ten ihre individuellen Schulprogramme entwickeln, dabei Bewährtes aus der letzten Planperiode weiter- führen (sogenannte Sicherungsziele formulieren) und neue Ideen und Schwerpunkte setzen. Das Schul- programm stellen wir Ihnen in einer Herbstausgabe des Lindauers vor, über die Resultate der externen Schulbeurteilung lesen Sie in der nächsten Lindauer- Ausgabe. Die Klausuren der Schule Lindau sind immer sehr intensiv – sie fördern den Zusammenhalt, trainieren die Kompetenz der Zusammenarbeit und tragen wesentlich zum gedanklichen Austausch und zur inhaltlichen Auseinandersetzung bei. Unsere Tagung war wieder gewinnbringend und hat ihre Zielsetzung erreicht. Kurt Portmann Aus der Schule Lese- und Erzählnacht an der Primarschule Lindau Von Räubern und Drachen, von Fledermäusen und Elefanten… Einmal mehr stand an der Lese- und Erzählnacht an der Primarschule die Lust an spannenden und lusti- gen Geschichten im Vordergrund. Auch in einer stark medialisierten Gesellschaft wie der unsrigen bleibt Lesen eine Schlüsselkompetenz. Wer sich an den gesellschaftlichen Prozessen betei- ligen will, muss sich in der Informationsflut, die via neuen und alten Medien über uns hereinbricht, ori- entieren können. Die Lesemotivation und die Lesekompetenz der Kin- der zu fördern gehört zu den wichtigsten Aufgaben von Schule und Elternhaus. Ob Kinder gut lesen können, hängt einerseits mit ihrer Begabung, andererseits mit der Lesehäufigkeit zusammen.Kinder, die gerne lesen, lesen meist schneller und besser. Sie können Texte rascher erfassen, verfügen über ein ausgeprägteres Textverständnis und können daher textlastige Schul- fächer besser bewältigen. Vielfach profitiert auch die Rechtschreibung vom häufigen Lesen. «Der Lindauer» Februar 2015 Seite 5 Mit spannenden Geschichten verbrachten die Kinder einen fesselnden Abend. Das Vorlesen, das Erzählen in einem stimmungsvol- len Rahmen ist ein einfaches Mittel der Leseförde- rung, dessen Effektivität vielfach nachgewiesen ist. An dieser Stelle möchten wir uns bei allen bedanken, die bei der Gestaltung der Lesenacht mitgeholfen haben. Herzlichen Dank fürs Organisieren, fürs Vor- lesen, fürs Betreuen der Gruppen, fürs Bringen und Abholen der Kinder und ein ganz besonderer Dank an unsere Schüler und Schülerinnen, die durch ihr zahlreiches Erscheinen zum Gelingen beigetragen haben. Weitere Impressionen der Lesenacht finden Sie auf der Homepage unserer Schule: www.schule-lindau.ch Andreas Winkelmann und Gabi Meyer Schulleitung, Kindergarten und Primarschule Lindau Termine: 2. bis 13. Februar Sportferien 1. bis 6. Februar Skilager der Primarstufe 2. bis 6. Februar Skilager der Oberstufe 23. Februar Fasnachtsmontag, ganzer Tag schulfrei «Der Lindauer» Februar 2015 Seite 6 Was gibt es Schöneres, als gemütlich einer Geschichte lauschen zu dürfen? Schulpflege Lindau Informationen zum Schuljahr 2015/2016 Eintritt in den Kindergarten Im August werden alle Kinder, die zwischen dem 16. Mai 2010 und dem 31. Mai 2011 geboren sind und alle zurückgestellten Kinder, kindergartenpflichtig. Kindergartenbeginn ist Dienstag, 18. August 2015. Das Anmeldefor- mular wird den Eltern zugestellt und ist bis 15. März zurückzuschicken. Sofern der Entwicklungsstand eines Kindes es als angezeigt erscheinen lässt, kann das Kind zurückgestellt werden. Das schriftliche Gesuch mit einem Arztzeugnis oder einem Bericht des Schulpsychologischen Dienstes ist bis 15. März der Schulpflege zuzustellen. Die Schulpflege kann Kinder, die bis 31. Juli 2015 das 4. Altersjahr vollendet haben auf Beginn des Schuljahres in den ersten Kinder- garten vorzeitig aufnehmen. Das schriftliche Gesuch mit einem Arztzeugnis oder einem Bericht des Schulpsychologischen Dienstes ist bis 15. März 2015 der Schulpflege zuzustellen. Die Kindergarteneinteilung mit allen notwendi- gen Informationen erhalten Sie zwischen Mitte und Ende Mai. Für zusätzliche Auskünfte steht Ihnen die Schulverwaltung, 052 345 15 10, gerne zur Verfügung. Schulpflege Lindau «Der Lindauer» Februar 2015 Seite 7 Gemeindeverwaltung Abteilung Bau und Werke: Telefon: E-Mail: Bereich Bau 052 355 04 41 bauamt@lindau.ch Gemeindewerke 052 345 19 34 werkhof@lindau.ch Elektrizitätswerk 052 345 10 61 info@ewlindau.ch Abteilung Bildung und Gesellschaft: Telefon: E-Mail: Bereich Einwohnerkontrolle / AHV-Zweigstelle 052 355 04 30 einwohneramt@lindau.ch Bestattungsamt 052 355 04 31 bestattungsamt@lindau.ch Bereich Bildung 052 345 15 10 schulverwaltung@lindau.ch Bereich Jugend 052 345 20 16 jugendbuero@lindau.ch Bereich Sicherheit und Gesundheit 052 355 04 43 bauamt@lindau.ch Bereich Soziales 052 355 04 39 sozialamt@lindau.ch Abteilung Finanzen und Liegenschaften: Telefon: E-Mail: Bereich Finanzen 052 355 04 33 finanzverwaltung@lindau.ch Bereich Liegenschaften 052 355 04 48 liegenschaften@lindau.ch Bereich Steuern 052 355 04 40 steuerverwaltung@lindau.ch Abteilung Präsidiales: Telefon: E-Mail: Sekretariat Gemeinderat 052 355 04 34 sekretariat@lindau.ch Öffnungszeiten Gemeindeverwaltung Montag: 08.30 bis 11.30 Uhr und 14.00 bis 18.30 Uhr Dienstag bis Donnerstag: 08.30 bis 11.30 Uhr und 14.00 bis 16.30 Uhr Freitag: 07.00 bis 14.00 Uhr (durchgehend) Öffnungszeiten Schulverwaltung Montag, Mittwoch und Donnerstag: 08.30 bis 11.30 Uhr Dienstag: 08.30 bis 11.30 Uhr und 14.00 bis 16.30 Uhr Freitag: 07.00 bis 14.00 Uhr (durchgehend) Terminvereinbarungen sind auch ausserhalb der Schalterzeiten möglich. Wir bitten Sie, sich vorgängig anzumelden. Die Schulverwaltung bleibt an den übrigen Tagen sowie in den Schulferien geschlossen. Wir gratulieren zum 95. Geburtstag am 7. März Walter Boller, wohnhaft in 8317 Tagelswan- gen, Aehrenweg 2, mit Aufenthalt im Alterszen- trum Bruggwiesen in Effretikon. Dem Jubilar wünschen wir alles Gute, viel Freude und vor allem gute Gesundheit! Gemeinderat Lindau Galerie im Gemeindehaus Ausstellung von Renato Hauser in der Gemeindehausgalerie Vom 1. März bis 30. April stellt Renato Hauser aus Effretikon seine Kunstwerke in der Gemeindehausgalerie aus. Die Ausstellung kann während den normalen Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung be- sucht werden. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Aus der Gemeindeverwaltung «Dichte begreifen» – Ausstellung in Effretikon (Stadthaus) vom 13. Februar bis 1. März Die vom kantonalen Amt für Raumentwicklung präsen- tierte Wanderausstellung «Dichte begreifen» lädt interes- sierte Bürgerinnen und Bürger zur Auseinandersetzung mit der Siedlungsentwicklung nach innen ein. Sie zeigt die vielfältigen Spielräume und Gestaltungsmöglichkeiten hinter dem Schlagwort «Verdichtung» auf. Und sie geht der Frage nach, wie sich Lebensqualität und Dichte in unterschiedlichen Siedlungstypen zusammenbringen lassen. Die Ausstellung gastiert im Stadthaus Effretikon (13. Februar bis 1. März). Die Ausstellung «Dichte begreifen» führt auf verschiede- nen Wegen ans Thema heran: • mit informativen und reich bebilderten Stellwänden • mit einem dreidimensionalen Modell, das unter- schiedliche Siedlungsformen veranschaulicht und die Möglichkeit bietet, selber als Planer aktiv zu werden • mit einem Spiel-Quartett, das an die Besonder- heiten unterschiedlicher Wohntypologien heran- führt – und dem Ausstellungsbesuch einen spie- lerischen Dreh gibt. Den Schwerpunkt der Ausstellung bildet die Gegenüber- stellung von vier Wohntypologien: vom Einfamilienhaus- quartier bis zum Hochhausquartier. Anhand von 32 kon- kreten Beispielen aus dem ganzen Kanton Zürich stehen die Stärken und Eigenheiten dieser verschiedenen Wohn- formen zur Diskussion. Die Kernfrage lautet: Wo liegen die Qualitäten für die Bewohnerinnen und Bewohner der unterschiedlichen Quartiere? Welche weichen und wel- che harten Faktoren machen an einem bestimmten Ort die Lebensqualität aus? Und wie lässt sich das zusam- menbringen:Lebensqualität und Dichte? Mehr dazu unter www.dichtebegreifen.ch. Gemeindehausgalerie Die Bilderausstellung von Astrid Enderli dauert noch bis zum 28. Februar. Die Ausstellung kann während den nor- malen Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung besucht werden. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Geburten 4. Quartal 2014 Seeberger, Sina, geb. 3. Oktober, Tochter des Seeber- ger,Matthias Christoph und der Bourloud Seeberger geb. Bourloud, Chantal, in Tagelswangen Preisig, Henry Louis, geb. 4. Oktober, Sohn des Prei- sig, Raphael Urs und der Preisig geb. Gerig, Angela, in Tagelswangen Meyer,Nico Jonas, geb.13.Oktober,Sohn des Meyer, Jonas Florian und der Meyer geb.Marti,Manuela Angela, in Winterberg Kohn, Levi, geb. 5. November, Sohn des Kohn, Kevin und der Kohn geb. Neyer, Xenia Anita, in Grafstal Cernela, Robin Leandro, geb. 10. November, Sohn des Cernela Benjamin und der Cernela geb. Giezendan- ner, Nicole, in Winterberg Marchion,Nico Andrin, geb.14.November,Sohn des Marchion, Patrick und der Aeppli Cornelia Ruth, in Lindau Borsinger, Matthew Patrick, geb. 16. November, Sohn des Borsinger, Michael Anthony und der Borsinger geb. Collinge, Emma Louise, in Grafstal Osmani, Erina, geb. 24. November, Tochter des Osmani, Bumedijan und der Osmani geb. Nuhiji, Emine, in Grafstal Mittelsdorf,Giulia, geb.2.Dezember,Tochter des Mit- telsdorf, Tino und der Mittelsdorf geb. Weibel, Natalie Katja, in Winterberg Mittelsdorf,Ylenia,geb.2.Dezember,Tochter des Mit- telsdorf, Tino und der Mittelsdorf geb. Weibel, Natalie Katja, in Winterberg Bruggesser,Mias Flurin, geb.8.Dezember,Sohn des Bruggesser, Daniel und der Reinhard Bruggesser geb. Reinhard, Susann, in Lindau Maissen, Ennio, geb. 12. Dezember, Sohn des Mais- sen, Lucas Flurin und der Scarpa Maissen geb. Scarpa, Melanie, in Tagelswangen Sutter, Emilia Jaël, geb. 17. Dezember, Tochter des Sutter, Remo Marco und der Sutter geb. Rämi, Andrea Nicole, in Tagelswangen Novic, Valentina, geb. 31. Dezember, Tochter des Novic, Stefan und der Novic geb. Radulovic, Jelena, in Tagelswangen Todesfälle 4. Quartal 2014 Schiesser geb. Amstutz, Karola Gisela, Ehefrau des Schiesser, Werner, in Winterberg, geb.1950, gestor- ben am 18. November Wallertshauser geb. Kern, Jeannette Nelly, Witwe des Wallertshauser, Max, in Winterberg, geb. 1933, gestorben am 23. November Rothacher,Reto Edwin, Ehemann der Rothacher geb. Künzler, Monika Brigitte, in Tagelswangen, geb.1958, gestorben am 24. November Frei geb.Holinger,Ruth Rosmarie, Ehefrau des Frei, Paul, in Lindau, geb. 1943, gestorben am 29. November Pfleiderer geb. Scheurer, Ruth Marie, Witwe des Pfleiderer, Karl Friedrich, in Lindau, geb. 1931, gestorben am 25. Dezember «Der Lindauer» Februar 2015 Seite 8 Akten zur öffentlichen Einsicht • Waldabstandslinienplan Kemptthal Süd; Öffentli- che Auflage gemäss § 7 PBG • Waldfeststellung Kemptthal Bauausschreibungen können, aus Gründen der Aktuali- tät, hier nicht genannt werden. Zudem weisen wir darauf hin, dass für alle öffentlichen Auflagen juristisch aus- schliesslich die amtlichen Ausschreibungen im Amtsblatt des Kantons Zürich massgebend sind. Falls Sie künftig automatisch per E-Mail über amtliche Publikationen informiert werden möchten,können Sie sich auf eine ent- sprechende Verteilerliste setzen lassen. Dazu brauchen Sie sich lediglich auf unserer Homepage www.lindau.ch unter «virtuelle Dienste» (oben rechts) zu registrieren. Ihre Gemeindeverwaltung Mit Beratung zu mehr Energieeffizienz Der Nationalrat hat in der Wintersession Ja zur Energie- strategie 2050 gesagt. Stimmt der Ständerat ebenfalls zu, kann die Umsetzung in der Praxis erfolgen.Damit sind auch alle Energiekonsumentinnen und -konsumenten zum effizienten Umgang mit Energie aufgefordert. Tipps dazu bietet in der Region Winterthur die Energiebera- tungsstelle (EBS). Wichtige Pfeiler der Energiestrategie bilden die Senkung des Energieverbrauchs sowie die Steigerung der Strom- produktion aus erneuerbaren, einheimischen Energieträ- gern. Die EBS Region Winterthur ermöglicht den Einwoh- nerinnen und Einwohnern der Gemeinden Brütten, Din- hard, Elsau, Hagenbuch, Hettlingen, Lindau, Pfungen, Seuzach, Schlatt, Turbenthal, Wiesendangen und Wila, sich über konkrete Effizienz-Tipps zu informieren und einen eigenen Beitrag an die Energiewende zu leisten. Der private Nutzen bleibt nicht aus: So können Haushalte beispielsweise mit dem Ersatz alter Haushaltgeräte durch neue der Effizienzklasse A+++ (Energieetikette) oder mit LED Beleuchtung sowohl Energie als auch Geld sparen (siehe www.topten.ch). Die EBS bietet Privatpersonen, Gewerbetreibenden, Schulen, Verbänden und Gemein- den produkteneutrale Beratung. Dabei ist eine Erstbera- tung von rund 60 Minuten kostenlos. Sie kann am Tele- fon, im Gemeindehaus (Voranmeldung) oder beim Kun- den vor Ort erfolgen. Ebenso vermitteln die EBS Informa- tionsunterlagen und die Adressen vorbildhafter Projekte sowie weiterer Fachleute. Die kostenlose Erstberatung deckt den gesamten Bereich der Energieeffizienz und der erneuerbaren Energien ab und umfasst: • Gebäudesanierungen (Wärmedämmung, Fens- terersatz) • Heizungsersatz • Möglichkeiten zur Nutzung erneuerbarer Energien • Energiesparmassnahmen • Energiebewusstes Verhalten • Neubauprojekte (Energieeffizienz) Für weitergehende Beratung stehen die Energieberater des Forums Energie Zürich zur Verfügung (www.forum- energie.ch). Weitere Informationen Sie möchten sich über energieeffiziente Haushaltgeräte und Beleuchtung informieren, planen eine Gebäudesa- nierung oder wollen Heizkosten sparen, so wenden Sie sich mit Ihren Fragen an die Energieberatungsstelle. Sie bietet den Bewohnerinnen und Bewohnern der Gemein- den Brütten, Dinhard, Elsau, Hagenbuch, Hettlingen, Lindau, Pfungen, Seuzach, Schlatt, Turbenthal, Wiesen- dangen und Wila kostenlose Erstberatung. «Der Lindauer» Februar 2015 Seite 9 Energieberatungsstelle Region Winterthur – Energieberatung für die Bevölkerung: Energieberatungsstelle Region Winterthur c/o Nova Energie GmbH Rüedimoosstrasse 4 8356 Ettenhausen Telefon: 052 368 08 08 E-Mail: energieberatung@eb-region- winterthur.ch Homepage: www.eb-region-winterthur.ch «Der Lindauer» Februar 2015 Seite 10 Das EW Lindau versorgt zuverlässig über 2‘700 Kunden in der Gemeinde Lindau mit Strom. Auf August 2015 bieten wir einer / einem motivierten Auszubildenden eine Lehrstelle als Netzelektrikerin / Netzelektriker Der in Kraftwerken erzeugte elektrische Strom wird über Frei- und Kabelleitungen sowie über mehrere Zwischenstationen zum Stromkunden geführt. Unsere Netzelektrikerinnen und Netzelektriker erweitern und unterhalten dieses Leitungsnetz, die Transformatoren-, Verteil- und Schaltstationen. Nach Plänen installieren sie die elektrischen Aus- rüstungen und setzen Kabelverteilkabinen auf vor- bereitete Fundamente. Neue Leitungen verlegen sie wenn möglich im Boden in Rohren. Auch der Bau und Unterhalt von öffentlichen Beleuchtungs- anlagen zählt zu den Aufgaben. Die Lehre dauert 3 Jahre. Für eine detaillierte Beschreibung der Aus- bildung «Netzelektrikerin / Netzelektriker» empfeh- len wir die Webseite www.berufsberatung.ch (-> Berufswahl -> Berufe und Ausbildungen). Ideale Voraussetzungen für diese Lehre sind: • Freude an handwerklichen Tätigkeiten und am Arbeiten im Freien • Sekundarschule B,obere Stufe mit guten Noten • Technisches und mathematisches Verständnis • Gute Gesundheit, körperliche Fitness sowie Schwindelfreiheit • Teamfähig und Zuverlässigkeit • Keine Farbsehstörung • Interesse an der spannenden Branche der Energieversorgung Wir bieten: • eine umfassende und seriöse Ausbildung in einem motivierten und spannenden Umfeld. • fachlich kompetente Mitarbeitende, die dich gerne unterstützen, in der dreijährigen Ausbil- dung das nötige Fachwissen zu erlernen. • Berufsschule (1 Tag in der Woche) Wir freuen uns auf deine Bewerbung (Begleit- schreiben, Lebenslauf mit Foto und Zeugnisko- pien) bis spätestens am 28. Februar, an das EW Lindau, z.H. Herr Andi Tobler, Kempttalerweg 21, 8312 Winterberg. Für weitere Fragen steht dir der Ausbildungsverantwortliche Andi Tobler (052 345 10 61 oder per Mail an andi.tobler@ewlindau.ch) gerne zur Verfügung. Willst du mehr über das EW Lindau erfahren? Dann besuche unsere Homepage www.ewlindau.ch. Bist du auf der Suche nach einem interessanten und abwechslungsreichen Ausbildungsplatz? Auf den Sommer 2015 ist bei uns in den Gemeinde- werken eine Lehrstelle als Fachfrau / Fachmann Betriebsunterhalt (Richtung Werkdienst) zu besetzen. Die Berufslehre dauert 3 Jahre und richtet sich an Sek A oder Sek B Schulabgänger. Bist du eine motivierte / ein motivierter und hand- werklich begabte Schulabgängerin / begabter Schulabgänger und bereit, unabhängig der Witte- rungsverhältnisse,mehrheitlich im Freien zu arbei- ten? Dann bieten wir dir die Chance, in einem auf- gestellten, professionellen Team eine dreijährige Lehre zu absolvieren. Während der Lehre erwirbst du fundierte Kennt- nisse in den Bereichen Unterhalt und Pflege von Strassen, öffentlichen Gewässern, Grünanlagen sowie von Wasserversorgungs- und Abwasseran- lagen. Aber auch die Pflege und der Unterhalt von Fahrzeugen und Maschinen sowie Entsorgung, Recycling und Umweltschutz sind Teil der Ausbil- dung.Weitere Informationen über den Beruf findest du unter www.betriebsunterhalt.ch. Fühlst du dich angesprochen? Der Betriebsleiter, Ruedi Fehr, oder sein Stellvertreter, Hugo Eugster, stehen dir bei Fragen unter der Telefonnummer 052 345 19 34 gerne zur Verfügung. Wir freuen uns auf deine Bewerbung mit Lebens- lauf,Foto und Zeugniskopien an den Werkhof Berg- hof, z.H. Herr Ruedi Fehr, Kempttalerweg 21, 8312 Winterberg. Bewerberinnen und Bewerber, die in die engere Auswahl kommen, werden anschlies- send zu einer Schnupperlehre eingeladen. Willst du mehr über die Gemeinde Lindau erfah- ren? Dann besuche unsere Homepage www.lindau.ch «Der Lindauer» Februar 2015 Seite 11 Kids Treff neu auch für 4. KlässlerInnen Neu sind auch Schüle- rinnen und Schüler der 4. Klasse herzlich im Kids Treff willkommen.Wir freuen uns auf viele neue Gesichter jeweils am Mittwoch von 14 bis 17 Uhr im Treff Bachwis während der Schulzeit. Spezialpro- gramm am 25. Februar: Fajita-Plausch (mit Anmel- dung) 1. Hilfekurs mit Zertifikat für Jugendliche ab der 1. Oberstufe Willst du die Grundlagen der Ersten Hilfe lernen? Du erhältst zudem ein Zertifikat, das du – wenn du willst – dann bei deiner Lehrstellensuche beilegen kannst. Durchgeführt wird dieser Kurs mit der freundlichen Unterstützung des Samaritervereins Kemptthal, welcher dir als Experte die wichtigsten Erste-Hilfe- Massnahmen beibringen wird. Das Gelernte wer- den wir dann gleich praktisch üben. Der 1. Hilfekurs findet am Samstag, 7. März im Jugendtreff an der Ringstrasse 20 in Tagelswan- gen von 14 bis 18 Uhr statt. Anmelden kannst du dich direkt bei uns via Mail, Post oder Telefon – der Kurs ist kostenlos! SPORTABIG bis Ende März Der bei den Jugendlichen sehr beliebte SPORTABIG in der Turnhalle Grafstal findet noch bis Ende März dreimal statt – in Zusammenarbeit mit dem FC Kempttal. Wir freuen uns an diesen Daten auf viele sportbegeisterte Jugendliche ab der 1. Oberstufe: • 21. Februar von 19.30 bis 22 Uhr • 07. März von 19.30 bis 22 Uhr • 21. März von 19.30 bis 22 Uhr Mittagstisch für SekschülerInnen Jeden Dienstag und Donnerstag während der Schul- zeit findet im Jugendcontainer an der Badstrasse 25 in Grafstal der Mittagstisch für Sekschülerinnen und -schüler statt.Die Jugendlichen nehmen ihr eigenes Essen mit und können ihre Mittagspause mit ihren Kolleginnen und Kollegen verbringen, ohne den Heimweg über den Mittag antreten zu müssen.Die- ses Angebot findet in Zusammenarbeit mit der Reformierten Kirche Lindau statt. REMINDER • Jugendtreff: Freitag 20 bis 22.30 Uhr • Jugendbüro Mittwoch 17.30 bis 19 Uhr Donnerstag 17 bis 18 Uhr Freitag 17.30 bis 19.30 Uhr Für Fragen und Ideen stehen Mirjam und Tamara unter 052 345 20 16 oder unter jugendbuero@lindau.ch zur Verfügung. Einladung zur Präsentation des Forschungsneubau- Projektes in Kemptthal Sehr geehrte Damen und Herren Wie Sie sicherlich bereits aus den Medien erfahren haben, wird Givaudan die Forschung in Kemptthal konzentrieren und im südlichen Teil des ehe- maligen Maggi-Are- als einen Neubau rea- lisieren, der an das bestehende Entwick- lungsgebäude angrenzt. Ende 2018 soll das neue Forschungszentrum in Betrieb gehen. Für die Gemeinde Lindau sind dies gute Nach- richten. «So werden in Kemptthal viele Arbeits- plätze für Hochqualifizierte entstehen. Ein Pro- jekt dieser Grösse gibt es bei uns nicht alle Tage», sagt Gemeindepräsident Bernard Hosang. Wir laden Sie gerne ein, das Siegerprojekt ken- nenzulernen und stehen Ihnen bei Fragen selbstverständlich gerne zur Verfügung.An die- ser Präsentation werden auch Vertreter der Gemeinde Lindau dabei sein. Besichtigungstermin: • Dienstag, 10. Februar, 18 bis 20 Uhr Anmeldung bis am 6. Februar Ort: • Givaudan Kemptthal, Portierloge (beim Bahnhof Kemptthal) Wir freuen uns auf Ihren Besuch und bitten Sie, sich bei Isabelle Müller anzumelden: isabelle.mueller@givaudan.com oder 079 /708 72 96. Freundliche Grüsse Dr. Heini Menzi, Company Manager Vorwort Wer nicht an die Zukunft denkt, wird bald grosse Sor- gen haben! Diesen Ausspruch von Konfuzius könnte man gut als Motto für die vom Gemeinderat schon im Vorjahr angestossene «Zukunftsplanung» setzen. Im Rahmen einer langfristigen Strategie hat der Gemeinderat die aus heutiger Sicht erkenn- oder ver- mutbaren Brennpunkte für die nächsten Jahre defi- niert, wobei er einen langfristigen Horizont des Jah- res 2030 im Auge behielt. Daraus abgeleitet wurden dann die Legislaturziele für die laufende Amtsperiode bis 2018 definiert. Daraus wiederum werden nun in einem laufenden Prozess konkrete Massnahmen erarbeitet und umgesetzt. Ein wichtiger Ansatz in den Legislaturzielen ist die Partizipation der Bevölkerung in wichtigen Fragen. Eine Voraussetzung dazu ist eine informierte Ein- wohnerschaft und volle Transparenz. Der Gemeinde- rat hat deshalb beschlossen, alle seine Beschlüsse, die nicht aufgrund übergeordneter Gesetzgebung ausdrücklich geheim sind, vollumfänglich zugänglich zu machen. Seit Januar 2014 können auf der Home- page sämtliche öffentliche Beschlüsse der Behörden der Gemeinde eingesehen werden. Lindau, und darauf sind wir ein wenig stolz, spielt dabei eine Vor- reiterrolle im Kanton – im Verlauf des Jahres haben schon einige Gemeinden, oft unter direktem Bezug auf unser Vorbild, nachgezogen. Ein wichtiges Projekt im Jahr 2014, das auch die Weichen für die Zukunft stellt, war die Neuorganisa- tion der Gemeinde. Diese betrifft die Behörden, wobei insbesondere die Schulpflege, gemäss schon im Vor- jahr durchgeführter Urnenabstimmung, von sieben auf fünf Mitglieder verkleinert wurde. Der Gemein- derat wiederum organisierte sich selbst etwas anders, indem für verschiedene Bereiche Aus- schüsse geschaffen wurden, welche die Arbeitslast der Gesamtbehörde verringern. Der Hauptteil dieser Neuorganisation betrifft aber die Verwaltung (inkl. Werke und alle Aussenstellen). Hier wurde dem Umstand Rechnung getragen, dass die bisherige Organisationsform gewachsenen Strukturen ent- sprang, die für eine in den letzten Jahren massiv gewachsene Gemeinde nicht mehr zeitgemäss waren. Neu werden die Geschicke der Gemeinde ver- waltungstechnisch von einer 4-köpfigen Geschäfts- leitung unter Vorsitz des Gemeindeschreibers gelenkt. Diese seit April 2014 geltende Regelung hat sich bereits bestens bewährt, und auch Verwaltung und Werke sind damit für die Zukunft gerüstet. Ebenso zukunftsgerichtet ist der im Berichtsjahr begonnene Bau des Glasfasernetzes in der Gemeinde. Das erste Halbjahr war – nach dem knap- pen Ja an der Urnenabstimmung im November 2013 – geprägt von intensiven Vertragsverhandlungen mit der Swisscom. Nach dem Vertragsabschluss im Juni begannen die Arbeiten am Netz umgehend; einige «Der Lindauer» Februar 2015 Seite 12 Jahresrückblick 2014 des Gemeinderates, der Kommissionen und der Verwaltung wenige Anschlüsse im Dorf Lindau konnten denn auch noch im Dezember ans Netz angeschlossen werden. Die Wachstumsprognosen für die im Netz transportieren Datenmengen bleiben unverändert; es wird weiterhin mit einer Verdoppelung innerhalb von rund 18 Monaten gerechnet. Der Gemeinderat ist deshalb überzeugt, dass mit dem Glasfasernetz eine wichtige «Investition in die Zukunft» getätigt wird. Ressort Präsidiales und Finanzen Bereich Präsidiales Am 30. März 2014 fanden die Gesamterneuerungs- wahlen der Gemeindebehörden für die Amtsdauer 2014 bis 2018 statt. Dabei wurden der Gemeinde- rat, die Schulpflege, die Sozialbehörde und die Rech- nungsprüfungskommission neu gewählt. Folgende Personen wurden in die einzelnen Behörden gewählt: Name, Vorname Behörde bisher/neu Elmer, Esther Gemeinderat bisher Frey, Hanspeter Gemeinderat bisher Hosang, Bernard Gemeinderat (Präsident) bisher Portmann, Kurt Gemeinderat / Schulpräsident bisher Reinhard, Peter Gemeinderat neu Sorg-Keller, SusanneGemeinderat neu Stutz, Claudio Gemeinderat bisher Hutter-Metz, Doris Schulpflege bisher Portmann, Kurt Schulpflege (Präsident) bisher Streit, Perry Schulpflege bisher Vollmer, Bruno Schulpflege bisher von Moos, Regula Schulpflege bisher Niederberger, GünterSozialbehörde neu Niederer, Max Sozialbehörde bisher Oehninger, Markus Sozialbehörde bisher Passauer, Renata Sozialbehörde neu Aerni, Heinz Rechnungsprüfungs- kommission bisher Gujer, Nicole Rechnungsprüfungs- kommission bisher Hutter, Peter Rechnungsprüfungs- kommission neu Mettler, Beat Rechnungsprüfungs- kommission bisher Roost, Bruno Rechnungsprüfungs- kommission (Präsident) bisher Alle Personen wurden im 1. Wahlgang in das Behör- denamt gewählt. Im Hinblick auf die Erneuerungs- wahlen von ihren Ämtern zurückgetreten sind: • Ruth Alder, 8 Jahre Gemeinderat • Andreas Kuhn, 4 Jahre Gemeinderat • Hanspeter Renfer, 12 Jahre Sozialbehörde • Patricia Gadient Dietschi, 5 Jahre Sozialbehörde • Nadia Onorato, 8 Jahre Schulpflege • Otto Bossard, 6 Jahre Rechnungsprüfungskom- mission Der Gemeinderat bedankt sich bei den scheidenden Behördenmitgliedern für die geleistete Arbeit im Dienst der Öffentlichkeit und wünscht den Neuge- wählten viel Erfolg und Freude in ihrem Amt. Neben den an der Urne zu wählenden Behörden mussten im vergangenen Jahr auch die Mitglieder aller vom Gemeinderat eingesetzten Kommissionen mit selbständiger Verwaltungsbefugnis gewählt wer- den. Für diese Wahlen ist der Gemeinderat zustän- dig. Es wurden folgende Mitglieder der EW-Kommis- sion gewählt (nebst den beiden Gemeinderäten Hanspeter Frey, Präsident, und Claudio Stutz): • Glaus, René bisher • Spiegel, Urs bisher • Wegmann, Daniel bisher Auf den 1. November wurde Daniel Wegmann als technischer Mitarbeiter im Elektrizitätswerk Lindau angestellt, deshalb musste er von seinem Amt als Mitglied der EW-Kommission zurücktreten.Als Nach- folger konnte der Gemeinderat mit Roger Lehmann aus Tagelswangen wiederum einen ausgewiesenen Fachmann in die Kommission wählen. Auch die Mitglieder des Wahlbüros waren turnusge- mäss in diesem Jahr vom Gemeindrat neu zu wäh- len. Nachdem es einige Rücktritte zu verzeichnen gab, haben sich auf die Ausschreibung im Lindauer hin genau so viele Personen für den Einsitz im Wahl- büro gemeldet, wie Plätze zu besetzen waren. Im Zusammenhang mit der vom Gemeinderat Ende 2013 beschlossenen internen Neuorganisation wur- den die Bau-, Liegenschafts-, IT- und die Finanz- kommission durch einen Ausschuss, bestehend aus Mitgliedern des Gemeinderates, ersetzt und die Schwimmbad-, die Sportanlagen- und die Jugend- «Der Lindauer» Februar 2015 Seite 13 Von links nach rechts: Kurt Portmann, Claudio Stutz, Esther Elmer, Hanspeter Frey, Bernard Hosang, Peter Reinhard und Susanne Sorg-Keller kommission abgeschafft. Die Kultur- und Redakti- onskommission werden unter neuem Namen (Forum Lindau und Redaktion Lindauer) als eigenständige Organisationen weitergeführt. Fluglärm: Im Osten nichts Neues. Wenn dies festgestellt wer- den kann, ist es eigentlich schon ein Erfolg – und im Berichtsjahr veränderte sich zumindest am Himmel tatsächlich nichts. Aber die Aussichten versprechen ja nichts Gutes. So sehen bekanntlich die im SIL-Pro- zess vorgesehenen Betriebsvarianten teilweise mas- sive Mehrbelastungen in unserer Region vor. Auch Projekte wie die – trotz Ablehnung durch den Kan- tonsrat – geplanten Pistenverlängerungen stellen für uns zumindest potentiell eine Gefahr dar. Gegen ein neues Betriebsreglement, das der Flughafen bewil- ligt haben möchte, hat der Gemeinderat Lindau – zusammen mit anderen in der «Region Ost» zusam- mengeschlossenen Gemeinden – denn konsequen- terweise auch den Rechtsweg eingeschlagen, weil auch daraus potentielle Mehrbelastungen entstün- den. Der Gemeinderat Lindau steht grundsätzlich unver- ändert zum Flughafen Zürich als wichtigem Wirt- schaftsfaktor, und in diesem Sinne ist er auch bereit, dass der Osten, wie bisher, einen Teil der Lärmlasten zu tragen hat. Eine einseitige Belastung unserer Region wird aber mit allen legalen Mitteln bekämpft. Einbürgerungen: Wie in anderen Gemeinden sind auch in Lindau die Anforderungen an einbürgerungswillige Personen im Laufe der letzten Jahre gestiegen. Sofern keine erleichterten Bedingungen gelten, muss eine einbür- gerungswillige Person bei der WBK in Dübendorf eine schriftliche Prüfung im Bereich Deutsch und/ oder Staatskunde absolvieren. Gute bis sehr gute Sprach- kenntnisse sind hierfür unumgänglich und nur, wer den Test besteht, wird anschliessend zu einem Gespräch mit einer Delegation des Gemeinderates eingeladen. Im vergangenen Jahr hat der Gemeinderat insgesamt 8 Einbürgerungsgesuche geprüft. Dabei wurden 12 Personen in das Bürgerrecht der Gemeinde Lindau aufgenommen. Abgeschlossene Einbürgerungen 2014 nach Staatsangehörigkeit: • Italien 2 • Mazedonien 3 • Niederlande 2 • Republik Serbien 3 • Sri Lanka 1 • Vereinigte Staaten 1 Vorbehalten der Erteilung der kantonalen und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung. Gemeindeversammlungen / Urnenabstimmungen: Im Berichtsjahr fand in der Gemeinde nur an den vier offiziellen Abstimmungsterminen des Bundes eine Abstimmung statt. Aufgrund der anfallenden Geschäfte hat der Gemein- derat beschlossen, im Frühjahr 2014 noch eine aus- serordentliche Gemeindeversammlung anzusetzen. Im Berichtsjahr wurden an insgesamt drei Versamm- lungen über die folgenden Geschäfte beraten: 19. Mai 2014: • Genehmigung Privater Gestaltungsplan «Reser- voir Golfplatz Winterberg» • Genehmigung Privater Gestaltungsplan «Planet» • Genehmigung Teilrevision kommunale Nutzungs- planung (Bau- und Zonenordnung, Zonenplan) Beteiligung: 104 Stimmberechtigte (3.09%) 16. Juni 2014: • Genehmigung Jahresrechnung 2013 • Genehmigung eines wiederkehrenden Kredites von Fr. 46‘360.– für die Miete von zusätzlichen Räumen im Adidas-Haus für den Betrieb der Jugendarbeit • Genehmigung Teiländerung privater Gestaltungs- plan «Tierstallungen / Biogasanlage» • Genehmigung öffentlicher Gestaltungsplan «Buck» • Genehmigung Verkauf «Kita-Land», Kat.-Nr. 1046, Buckstrasse, 8317 Tagelswangen Beteiligung: 136 Stimmberechtigte (4.04%) 8. Dezember 2014: • Genehmigung Voranschlag 2015 und Festsetzung des Steuerfusses • Zustimmung zur Erhöhung der musikalischen Grundausbildung von einer auf zwei Lektionen pro Woche auf das Schuljahr 2015 / 2016 • Genehmigung Anschlussvertrag Musikschule Illnau-Effretikon Beteiligung: 59 Stimmberechtigte (1.75%) Personelles: Nach dem krankheitshalben Ausfall des bisherigen Leiters der Jugendarbeit, hat der Gemeinderat Mir- jam Bapst zur neuen Leiterin befördert. Mirjam Bapst ist bereits seit August 2013 als Soziokulturelle Ani- matorin bei der Gemeinde Lindau angestellt. Im Zuge der Beförderung wurde auch das Stellenpensum von Frau Bapst von bisher 50 auf 70% aufgestockt. Für die dadurch vakante 50% Stelle konnte nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens Tamara Halb- heer aus Effretikon angestellt werden. Im Zusammenhang mit der vom Gemeinderat beschlossenen internen Neuorganisation und der damit verbundenen Stellenaufstockung haben in die- sem Jahr mehrere neue Mitarbeitende ihre Stelle in der Gemeindeverwaltung angetreten. «Der Lindauer» Februar 2015 Seite 14 Für die Sachbearbeitung in den Bereichen Bau, Sicherheit und Gesundheit konnte Jasmin Zollinger angestellt werden. Der Bereich Liegenschaften wird neu durch Heinz Lieberherr, ein Fachmann mit lan- ger Erfahrung, verwaltet. Die neu geschaffene Stelle der Abteilungsleitung Bil- dung + Gesellschaft konnte mit Claudia Avino besetzt werden. Frau Avino verfügt über langjährige Erfah- rung im Bereich Bildung und hat ihre Stelle am 1. November 2014 angetreten. Nach den Sommerfe- rien hat zudem Sara Sebastiano aus Tagelswangen ihre Ausbildung als Lernende Kauffrau in der Gemeindeverwaltung begonnen. Auch bei der Hauswartung in den Schulhäusern hat es im Berichtsjahr eine interne Neuorganisation gegeben. Nachdem Gregor und Sandra Schwegler ihre Stellen als Hauswarte im Schulhaus Grafstal gekündigt hatten, konnten Paulin Kqira als Chef- Hauswart (verantwortlich für alle drei Schulhäuser) und stellvertretender Leiter Liegenschaften und Philipp Löffel als Hauswart im Schulhaus Grafstal angestellt werden. Für den per 30. Oktober 2014 aus dem Dienst der Gemeindewerke ausgetretenen Philip Volkart konnte per Anfang 2015 Attila Nagy aus Effretikon ver- pflichtet werden. Als Nachfolger für Toni Müller, tech- nischer Mitarbeiter im EW Lindau, hat der Gemein- derat beschlossen, Daniel Wegmann aus Winterberg anzustellen. Im Sommer 2014 hat zudem Daniel Keller, lernender Netzelektriker, seine Lehrab- schlussprüfung und damit seine Ausbildung im EW Lindau erfolgreich abgeschlossen. Folgende Personen konnten 2014 ein Dienstjubiläum feiern: • Silvia Baumann, Sachbearbeiterin EWK 30 Jahre • Ruedi Fehr, Bereichsleiter Gemeindewerke 25 Jahre • Gabriel Walliker, Hauswart Schulhaus Buck 25 Jahre Der Gemeinderat bedankt sich bei den Mitarbeiten- den für ihren langjährigen Einsatz und ihre Treue zur Arbeitgeberin. Bereich Finanzen Jahresrechnung 2013: Der Abschluss der Jahresrechnung 2014 erfolgt bis Ende Februar 2015. Im Berichtsjahr wurde die Jah- resrechnung 2013 durch die Gemeindeversammlung verabschiedet. Die Jahresrechnung 2013 schloss mit einem Ertragsüberschuss von Fr. 2‘458‘243.30 anstelle eines budgetierten Ertragsüberschusses von Fr. 295‘900.– ab. Hauptsächlich ist die Verbesserung auf die Mehrerträge an Steuern Rechnungsjahr zurückzuführen. Der Steuerertrag der juristischen Personen beträgt im Jahr 2013 rund 17% am Steu- erertrag Rechnungsjahr. Das Eigenkapital erhöhte sich durch die Einlage des Ertragsüberschusses auf Fr. 21‘128‘367.23. Die Nettoinvestitionen im Ver- waltungsvermögen beliefen sich auf Fr. 2‘499‘755.05, diejenigen im Finanzvermögen auf Fr. 66‘103.25. Revision und internes Kontrollsystem: Das extern beauftrage Revisionsbüro führte im Feb- ruar 2014 die finanztechnische Prüfung der Jahres- rechnung 2013 durch. Weiter wurden im August die Bereiche Geldverkehr, Liegenschaftenerträge sowie Grundsteuern geprüft. Die Revisionsberichte attes- tieren eine einwandfreie Buchführung. Das interne Kontrollsystem gelangt konsequent zur Anwendung und wird mittels eines jährlichen Monitorings festge- halten, woraus, sofern notwendig, Massnahmen abgeleitet werden. Steuern: 3'215 Steuerpflichtige (2‘989 Natürliche und 226 Juristische Personen) haben 2014 insgesamt Fr. 223‘888‘100.– Einkommen und Fr. 1‘122‘201‘000.– Vermögen versteuert. Der ein- fache Staatssteuerertrag beträgt in der Steuerperi- ode 2014 Fr. 13‘402‘000 Mio.. Daraus resultiert ein Steuerertrag von Fr. 15‘412‘000.–. Zusammen mit den Mehrerträgen aus früheren Steuerjahren von Fr. 672‘000.–, konnten total Fr. 16‘084‘000.– an ordentlichen Gemeindesteuern (exkl. Kirchensteu- ern) vereinnahmt werden. An Steuerausscheidungen (inkl. Kirchgemeinden) gingen zugunsten der Gemeinde Fr. 635‘000.– ein, anderseits waren Fr. 285‘000.– an andere Gemein- den abzuliefern. Aus Quellensteuern resultiert ein Ertrag von Fr. 479‘000.–. An Grundstückgewinnsteuern konnten im Jahr 2014 total Fr. 1‘225‘000.– vereinnahmt werden. Voranschlag 2015: Der an der Gemeinversammlung vom 8. Dezember 2014 verabschiedete Voranschlag 2015 rechnet bei einem gleichbleibenden Steuerfuss von 115% mit einem Ertragsüberschuss von Fr. 36‘500.–. Der Ver- kauf des Kita-Landes in der Höhe von Fr. 4.1 Mio. generiert einen Buchgewinn von Fr. 2.116 Mio, wel- cher für die Nutzung von zusätzlichen Abschreibun- gen in gleicher Höhe eingesetzt wird. Der prognosti- zierte Steuerertrag Rechnungsjahr (Fr. 13.5 Mio. bei 100%) bleibt gegenüber dem Voranschlag 2014 unverändert. Der erwartete Ertrag aus Steuern Rech- nungsjahr verlagert sich von den juristischen (neu 2.1, bisher 2.5 Millionen) hin zu den natürlichen Per- sonen (neu 11.4, bisher 11.0 Millionen). Am Ende des Planjahres beträgt das Eigenkapital voraussicht- lich Fr. 21‘377‘567.23. Die Nettoinvestitionen im Verwaltungsvermögen belaufen sich auf Fr. 6‘357‘000.–, jene im Finanzvermögen auf Fr. 1‘624‘000.–. «Der Lindauer» Februar 2015 Seite 15 Ressort Bildung Schulbehörde Mit dem neuen Schuljahr hat sich die Schulpflege nun definitiv von 7 auf 5 Mitglieder verkleinert und konstituiert sich für die Legislaturperiode 2014- 2018 wie folgt: • Kurt Portmann, Schulpräsident: Präsidiales, Finanzen, Organisation • Regula von Moos, Vizepräsidentin: Personelles • Doris Hutter, Mitglied Schulpflege: Sonderpädagogik, Schüler • Bruno Vollmer, Mitglied Schulpflege: Qualitätsmanagement • Perry Streit, Mitglied Schulpflege: Projekte Die Integration der Schule in die Einheitsgemeinde sowie die Stabilisierung der neuen Schulführung mit der neuen Hierarchiestufe der Schulleitungen brachte im Vorfeld zwar viel Zusatzaufwand mit. Nun wird aber der Minderaufwand bei der Schulpflege langsam spürbar und die Verkleinerung der Behörde ist gerechtfertigt. Im Kalenderjahr 2014 hat die Schulpflege an acht Beschlusssitzungen 138 Geschäfte behandelt und abgenommen. Über 17 dieser Geschäfte konnten als öffentliche Beschlüsse publiziert werden. 45 Beschlussgeschäfte betrafen personelle Entschei- dungen und 76 Geschäfte waren Beschlüsse zu Schülerinnen und Schüler. Die beiden letzteren Kate- gorien sind aus Gründen des Persönlichkeitsschut- zes vertraulich. An zwei Klausuren hatte sich die Schulpflege mit Anpassungen in der Führungsstruktur, mit der Abgrenzung von operativen und strategischen Auf- gaben sowie mit der inhaltlichen Schulentwicklung auseinandergesetzt. Zur Diskussion dieser strate- gisch wichtigen Themen wurden auch die Lehrerver- tretungen, die Schulsozialarbeiter und der Vorstand des Elternrats eingeladen. So entstanden die ersten Grundlagen für das QEQS der Schule Lindau, worauf aufbauend sich die Schule weiterentwickeln kann. Weiterbildungsveranstaltung am Chilbimontag: Am Chilbimontag heisst es für die Schülerinnen und Schüler schulfrei und für Lehrpersonen ab zur inter- nen Weiterbildungsveranstaltung. Erstmals trafen sich am Vormittag alle Lehrpersonen aus den drei Schuleinheiten sowie die gesamte Schulpflege zu einem gemeinsamen Weiterbildungshalbtag. In acht Arbeitsgruppen wurden fünf Themen der stra- tegischen Schulentwicklung diskutiert und konkrete Ideen zur Umsetzung festgehalten. In einem nächs- ten Schritt werden die Ideen priorisiert und in das Schulprogramm einfliessen. Der Nachmittag stand den drei Schuleinheiten zur individuellen Weiterbil- dung zur Verfügung. Personelles Lehrpersonal: Drei Lehrpersonen haben die Schule Lindau per Ende Schuljahr 13/14 verlassen. Die Vakanz in der Ober- stufe musste aufgrund der Schülerzahlen nicht erneut besetzt werden. Für die zu besetzende Stelle auf der Kindergarten- stufe und die Stelle als Psychomotoriktherapeutin konnte rechtzeitig und erfolgreich geeignetes Perso- nal rekrutiert werden. Einige Lehrpersonen haben innerhalb der beiden Primarschulhäuser ihre Anstel- lung oder nach einer Zusatzausbildung das Einsatz- gebiet gewechselt. Der Lehrermangel hat sich auf der Primarstufe beru- higt, dafür hat er auf der Kindergartenstufe zuge- nommen. Schulbehörde: Bedingt durch die Reduktion der Anzahl Schulpfle- gemitglieder und dem Umstand, dass sich fünf Bis- herige wieder zu Wahl stellten, konnte die Schul- pflege die neue Amtsperiode und das neue Schuljahr ohne personelle Änderungen starten. Schulleitung: Auch bei den drei Schulleitungen schätzt sich die Schule Lindau glücklich, dass sie seit dem Schuljahr 2013/2014 mit dem gleichen Team zusammen arbeiten darf. Was natürlich in der aktuellen Umbruchsphase für alle Beteiligten nur Vorteile bringt; die Kontinuität ist gewährleistet, Kompeten- zen können zielgerichtet eingesetzt und die Vernet- zung kann mit einem konstanten Team effizienter umgesetzt werden. Schulsozialarbeit: Nach einem erfolgreichen Jahr der beiden neuen Stelleninhaber zeigt der eingereichte Bericht, dass klare Zuständigkeiten pro Schulhaus festgelegt sowie die Präsenz in den Schulhäusern und die Teil- nahme an Veranstaltungen geregelt werden konnten. Der tägliche Kontakt zum Lehrerteam und den Schü- lerinnen und Schülern oder die Präventionsprojekte in den Klassen haben das Angebot der Schulsozial- arbeit etabliert. Die statistischen Auswertungen zeigen auf, dass die persönliche Beratung der Schülerinnen und Schüler sowie die Arbeit in den Klassen 60% der Arbeitszeit beansprucht. Weitere 24% werden für die schulin- terne Mitarbeit und 10% in eigene Präventionspro- jekte investiert. Hilfestellungen bei persönlichen Pro- blemen der Schülerinnen und Schüler und Unter- «Der Lindauer» Februar 2015 Seite 16 stützung bei sozialen Spannungen in den Klassen machen fast die Hälfte aller Aktivitäten aus. Die Zusammenarbeit mit Fachstellen und Gespräche aufgrund spezieller Familiensituationen benötigt etwa 33% der vorhandenen Ressourcen. Die Unter- stützung bei direkten Konfliktsituationen zwischen Schüler-Lehrperson, Suchtverhalten, Mobbingvorfäl- len, Spannungen aufgrund der kulturellen Herkunft benötigen erfreulicherweise einen sehr geringen Teil des SSA-Pensums. Schulverwaltung: Per 1. November 2014 konnte die Stelle der Abtei- lungsleitung Bildung und Gesellschaft besetzt wer- den. Die Abteilungsleitung führt, neben weiteren Auf- gaben innerhalb der Gemeindeverwaltung, die Schulverwaltung. Die bisherige Leiterin der Schul- verwaltung konzentriert sich zusammen mit einem weiteren Sachbearbeiter auf die Bewältigung der administrativen Aufgaben im Schulumfeld und unter- stützt die Schulleitungen in administrativen Belan- gen. Schulbetrieb Fachstelle für Schulbeurteilung: Im zweiten Halbjahr wurden die drei Schuleinheiten von der Fachstelle für Schulbeurteilung besucht und beurteilt. Die externe Schulbeurteilung vermittelt den Schulen eine professionelle fachliche Aussensicht, welche der Schule zusammen mit der Selbstbeurtei- lung als Grundlage für weitere Entwicklungsschritte dienen kann. Die Überprüfung der Schulqualität in pädagogischer und organisatorischer Hinsicht erfolgt durch die Fachstelle für Schulbeurteilung mindestens alle fünf Jahre. Die Fachstelle ist fachlich unabhängig. Sobald alle drei Berichte vorliegen, wird die Schul- pflege in geeigneter Art und Weise über die Beurtei- lungsergebnisse informieren. Internes Kontrollsystem (IKS) für die Schule Lindau: Ein internes Kontrollsystem dient der Sicherstellung eines ordnungsgemässen Betriebsablaufes und gewährleistet, dass • finanzielle Verluste vermieden werden. • gesetzliche Vorschriften und politische Vorgaben eingehalten werden. • ein zielgerichtetes und finanzielles Handeln geför- dert wird. Das IKS der Schule Lindau wird in mehreren Etappen zu einem umfassenden Qualitätsentwicklungs- und Quali- tätssicherungskonzept ausgebaut. Mit der erstmaligen Einführung des IKS-Kontrollsystems an der Schule Lindau mussten 96 IKS-Fragen beant- wortet werden. Das Ergebnis fiel erfreulich positiv aus, denn 83% der geprüften Anforderungen sind erfüllt und lediglich 17% nur teilweise oder nicht erfüllt. Klassenassistenz: Mit der Integration von Schülerinnen und Schülern mit besonderem Förderbedarf und den teilweise grossen Klassen, kann die Lehrperson nicht mehr in allen Aufgabenbereichen und Situationen adäquat allen Ansprüchen und Bedürfnissen der Kinder gerecht werden. Der Einsatz von Klassenassistenzen ohne pädagogi- sche Grundausbildung, aber mit einer Affinität für Kinder, hat sich mittlerweile an der Volksschule bewährt. Sie unterstützen die Lehrpersonen bei der sozialen Integration der Kinder, bei Projekt- oder Gruppenarbeiten oder bei Ausflügen. Basierend auf diesem Bedarf hat die Schulpflege das Konzept Klas- senassistenzen an der Schule Lindau entwickelt und auf Beginn des Schuljahres 2014 / 2015 in Kraft gesetzt. Sonderpädagogisches Konzept: Die Aufgaben im Bereich der Förderung im Umfeld der Regelklassen und der sonderpädagogischen Massnahmen sind komplex und in den letzten Jah- ren vielen Anpassungen und Änderungen unterwor- fen worden. Das Volksschulgesetz schreibt vor, dass die Schulen den Auftrag haben, Kinder mit besonde- rem pädagogischen Förderbedarf, wenn immer mög- lich, in die Volksschule zu integrieren. Unter Mitwirkung einer Fachberatung hat die Schul- pflege zusammen mit den Lehrkräften, der Verwal- tung und den Schulleitungen entsprechende Kon- zepte und Reglemente überarbeitet. Im Rahmen die- ser Papiere wurde festgelegt, wie Schülerinnen und Schüler mit Schwierigkeiten im Lern-, Leistungs- und Sozialverhalten, mit besonderen Begabungen oder mit einer anderen Muttersprache im Erreichen der notwendigen Ziele unterstützt werden können. Kindergarten Im Schuljahr 2013/2014 wurde der Kindergarten Buck aufgrund der Schülerzahlen nur als halbe Klasse geführt. Mit dem Anstieg der Schülerzahlen konnte er ab August 2014 als ganze Klasse geführt werden. Das Nebeneinander von Kindergarten und Primarschule ist für alle eine Bereicherung. Primarstufe Aufbauend auf den bisherigen guten Erfahrungen wird das Lernforum für begabte Kinder auf der Pri- marstufe im Umfang von vier Wochenlektionen neu im Schulhaus Buck und im Schulaus Bachwis ange- boten. Projektwoche BachSchwiiz: Die Projektwoche im Schulhaus Bachwis zum Thema Schweiz war für alle Kinder eine spannende und lehr- reiche Woche. Jedes Schul- und Kindergartenkind «Der Lindauer» Februar 2015 Seite 17 konnte in zwei von insgesamt 15 Ateliers mitwirken. Von Schweizer Kunst bis Recycling, Schwizer Chuchi bis Schokolade, vom Bauernhof bis Typische Spiele und Sportarten der Schweiz wurde einiges geboten. Geschicklichkeit war beim Hornussen gefragt, beim Jassen wurden die Hirnzellen strapaziert und beim Schwingen kam der Ehrgeiz zum Vorschein, seinen Gegner zuerst auf die Matte zu legen. Die ganze Pro- jektwoche wurde vom Atelier «Bachschwiiz aktuell» dokumentiert und eine Zeitung produziert. Fahnen- schwingend, zusammen mit einem Jodelchor, konnte die Projektwoche erfolgreich beendet werden. Oberstufe Immer wiederkehrender Vandalismus und Beschädi- gungen von Fahrrädern auf dem Schulareal der Oberstufe Grafstal hat die Schulpflege dazu bewo- gen, auf der Schulanlage die Installation einer Video- überwachung zu veranlassen. Diese ist seit dem 20. Oktober 2014 in Betrieb. Zumindest bis dato hat sich die neue Überwachung bewährt, haben doch die Be- schädigungen deutlich abgenommen. Sportlager in Tenero der Sekundarschule Grafstal: Mit dem Ziel, dass jeder/jede Jugendliche an sechs Halbtagen sechs verschiedene Sportarten kennen- lernen kann, ging es für 140 Oberstufenschüler ins Sportlager ins Tessin. Die Organisation des Projektes begann bereits im Herbst 2013. Dank dem hohen Einsatz aller Beteiligten (rund 15 Begleitpersonen aus dem Schulumfeld) und den Schülerinnen und Schülern selbst, kann auf ein gelungenes Sportlager im Centro Sportivo Ticino in Tenero zurück geblickt werden. Nicht nur das Sportangebot (Biken, Tanzen, Fussball, Tennis, Volleyball, Baseball, Slackline, Klettern, Kajak/Surfen, Judo, Bogenschiessen und Fechten) bot für jeden Geschmack etwas, sondern auch die Verpflegung war hervorragend, die Infrastruktur der grossen Anlage liess keine Wünsche offen und die wunderbare Umgebung in der Sonnenstube der Schweiz sorgte allseits für eine gute Stimmung. Weiteres Besondere Highlights neben dem Schulalltag waren verschiedene Konzerte, unterhaltsame Theaterauf- führungen, Projekte von Kindern für Kinder, Eltern- anlässe, Schulbesuchstage, Exkursionen, Klassenla- ger oder Wintersportlager, Sporttage, Spielnachmit- tage, Lesenächte, Silvesterpartys und vieles mehr. An zwei gesellschaftlichen Anlässen (Neujahrsapéro und Jahresschlussessen) haben sich Lehrpersonen, Schulverwaltung, Schulbehörde und geladene Gäste getroffen. Die grossartige Arbeit, die wertvollen Dienste für das Gelingen dieser Anlässe und der viel- fältige Einsatz wurden verdankt. Elternrat Der Elternrat hat sich im zweiten Amtsjahr bereits zu einem anerkannten Partner der Schule, der Lehrer- schaft und der Behörde etabliert und ist nicht mehr wegzudenken. Im Schulhaus Buck liegt die Organisa- tion der traditionellen Lesenacht in den Händen des Elternrats, im Bachwis ist es der Sporttag und in der Oberstufe wurde vom Elternrat erfolgreich der Projekt- tag «Bewerbung» durchgeführt. Daneben unterstützt er die Schulen an den Besuchsvormittagen und auf Anfra- gen an diversen Veranstaltungen und Projekten. An der Januar- und Sommerklausur der Schulpflege konnten sich Vertretungen des Vorstandes aktiv ein- bringen und ihre Ideen und Meinungen platzieren. Auch wenn es oft schwierig erscheint, neben den beruflichen und familiären Aufgaben, sich für so ein Nebenamt zu engagieren, zeigen doch die gelunge- nen Projekte, dass es sich lohnt, die Schule aktiv mit- zugestalten. Und wenn Aufgaben auf ein paar Schul- tern verteilt werden können, hält sich auch der Auf- wand in Grenzen. Musikschule Illnau / Effretikon Lindau hat mit der Musikschule Illnau/Effretikon den Leistungsvertrag über die Erbringung von musikali- schen Unterrichtsleistungen erneuert. Im Dezember 2014 hat die Gemeindeversammlung den revidierten Vertrag abgenommen und auch gleich eine Aufsto- ckung der Lektionen für die musikalische Grundaus- bildung in der ersten Klasse genehmigt. Ab dem nächsten Schuljahr werden zwei Lektionen statt wie bisher eine Lektion erteilt. Schlusswort Das Kalenderjahr 2014 war für die Schule Lindau ein erfolgreiches Jahr, spannend und ereignisreich wie immer. Die Zusammenarbeit über alle Stufen und Ebenen hat sich weiter gefestigt, die strukturelle Sta- bilisierung hat grosse Fortschritte gemacht und in der inhaltlichen Entwicklung hat die Schule gemein- sam wesentliche Fortschritte erzielt. Diese Fort- schritte sind möglich, weil sich alle in der Schule beteiligten Personen auf das gleiche Ziel einlassen; auf die gute Schule Lindau. «Der Lindauer» Februar 2015 Seite 18 Statistik Schuljahr 2014 / 2015 Ressort Gesellschaft Bereich Gesundheit In unserer Gesellschaft werden die Grenzen von Alko- hol- und Tabakkonsum sowohl unter Jugendlichen als auch unter Erwachsenen immer wieder über- schritten. Spezielle Lebenssituationen begünstigen zudem dieses Verhalten. Daraus entstehen gesund- heitliche Probleme, Unfälle, Gewalt oder Probleme im Zusammenleben und hohe, der Gesellschaft über- wälzte Kosten. In der Gemeinde Lindau ist Präventionsarbeit tradi- tionellerweise eine Aufgabe der Schule, seit der Ein- führung der Jugendarbeit auch ihr Auftrag. Sucht- und Gewaltverhalten enden aber nicht mit dem Errei- chen der Volljährigkeit. Versteckte Suchtproblemati- ken finden sich sowohl in den Familien als auch im Alter. Auf Initiative der Ressorts Gesellschaft, Soziales und Bildung hat sich der Gemeinderat entschieden, ein gemeindeeigenes Präventionsprogramm zur Gesundheitsförderung und Prävention ins Leben zu rufen. Die Umsetzung dieses Programms entspricht der Legislaturstrategie des Gemeinderats. Bereich Gesellschaft Altersarbeit: Die Gemeinde Lindau betreibt zusammen mit der Stadt Illnau-Effretikon eine Anlauf- und Beratungs- stelle für das Angebot der ambulanten und stationä- ren Pflegeversorgung. Einwohner der Gemeinde kön- nen sich mit Fragen bezüglich Institutionen, Pflege- heimplätze sowie deren Finanzierung an die Fach- person Koordinationsstelle Alter und Gesundheit der Abteilung Gesundheit in Illnau-Effretikon wenden. Diese berät betagte Menschen und deren Angehö- rige hinsichtlich Unterstützungs- und Entlastungs- möglichkeiten für ein möglichst langes Verbleiben zuhause und stellt den Kontakt zu den entsprechen- den Stellen her. Des Weiteren können Familienge- spräche im Entscheidungsfindungsprozess bezüg- lich eines Übertritts in eine stationäre Wohnform begleitet werden. Seit dem Jahr 2011 ist die Gemeinde Lindau zudem im Vorstand des Vereins Lebensphase 3 vertreten. Der Verein kümmert sich um die Bedürfnisse und Anliegen von älteren Menschen. Der Verein versteht sich als Selbsthilfeorganisation und bietet ein Netz- werk für soziale Kontakte und gemeinsame Aktivitä- ten. Jugend: Die Jugendarbeit startete anfangs 2014 mit dem Spiel- und Sportabig-Projekt erfolgreich ins neue Jahr. Von Januar bis März fand ergänzend zum Jugendbüro und Jugendtreff am Samstag-Abend «Der Lindauer» Februar 2015 Seite 19 Anzahl Schüler männlich weiblich Total Kindergarten 60 51 111 1. Klasse 23 21 44 2. Klasse 26 25 51 3. Klasse 33 32 65 4. Klasse 20 31 51 5. Klasse 37 32 69 6. Klasse 28 34 62 1. Oberstufe 19 26 45 2. Oberstufe 25 13 38 3. Oberstufe 19 24 43 Mischklasse OS 4 3 7 Total 294 292 586 Anzahl Lehrpersonen männlich weiblich Total Kindergarten 0 8 8 1. Klasse 1 1 2 2. Klasse 0 2 2 3. Klasse 0 5 5 4. Klasse 1 2 3 5. Klasse 1 2 3 6. Klasse 1 2 3 1. Oberstufe 1 1 2 2. Oberstufe 1 1 2 3. Oberstufe 1 1 2 Mischklasse OS 1 1 2 Total 8 26 34 Fachlehrpersonen 4 27 31 Anzahl Klassen Bachwis Buck Grafstal Kindergarten 2 4 1. Klasse 1 1 2. Klasse 1 1 3. Klasse 1 2 4. Klasse 2 1 5. Klasse 2 1 6. Klasse 1 2 1. Oberstufe 2 2. Oberstufe 2 3. Oberstufe 2 Mischklasse OS 1 Total 10 12 7 abwechselnd im Treff im Bachwis ein Spielabig oder in der Turnhalle in Grafstal – in Zusammenarbeit mit dem FC Kempttal – ein Sportabig statt. Die Anlässe wurden von den Jugendlichen rege besucht. Die Jugendlichen organisierten sich dabei meistgehend selbst und räumten auch bereitwillig wieder auf, wodurch sich die Arbeit der Leiter vor allem auf den Beziehungsaufbau fokussieren konnte. Aktuell findet seit Ende Oktober 2014 erneut zweiwö- chentlich der Sportabig in der Turnhalle statt, der bis- her wiederum ein beliebter Samstag-Abend-Treff- punkt ist. Neben den regelmässigen Angeboten des Jugend- treffs am Freitag und des Jugendbüros an den Aben- den läuft auch der Kids Treff im Luftschutzbunker der Jugendarbeit im Schulhaus Bachwis weiterhin sehr erfolgreich. Seit den Sommerferien 2014 werden ab und zu Programminputs von den Jugendarbeiterinnen gemacht, zudem dürfen ab dem neuen Schuljahr 2015 auch alle 4. Klässlerinnen und Klässer den Kids Treff im Bachwis besuchen. Mittlerweile besuchen auch einige Mittelstüfler aus anderen Ortsteilen den Kids Treff, denn die Angebote und das Mobiliar finden bei den Kids grossen Anklang. Es wurden ebenfalls drei Ferienprogramme während den Frühlings-, Sommer- und Herbstferien angeboten, wo unter anderem fleissig gekocht, Cocktails gemixt und Ausflüge veranstaltet wurden – beliebt waren der Europapark und der Foxtrail. Zudem war die Jugend- arbeit mit einer Spielkiste in der Badi präsent. Mit der reformierten Kirche wurde während der WM ein erfolgreiches Outdoor Public-Viewing durchge- führt, an dem die mithelfenden Jugendlichen mit gros- sem Elan die Bar betrieben und die Gäste animierten. Die JAL nahm ebenfalls am Badi by Night-Fest der Badi Grafstal teil und war wie jedes Jahr mit einem Stand an der Chilbi Lindau präsent, wo – bereits fast traditionell – feine alkoholfreie Cocktails gemixt wur- den. Seit Mitte September 2014 hat die Jugendarbeit Lindau ihr Standbein in Tagelswangen im ehemaligen Adidas-Gebäude. Vorher waren die Hauptstandorte das Jugendbüro in Grafstal und der Treff in Winterberg. Neu befinden sich neben dem Büro auch der Jugend- treff und bald auch ein Veranstaltungsraum mitten in Tagelswangen. Im Moment ist die JAL mit Feuereifer daran, den neuen Standort auszubauen und zu etab- lieren. Der Veranstaltungsraum – aktuell noch eine grosse Einstellgarage – soll im 2015 zusammen mit der Zielgruppe gestaltet und eingerichtet werden. Mit mittlerweile Räumlichkeiten in drei Ortsteilen der Gemeinde ist die Jugendarbeit Lindau für alle Kinder, Jugendliche und jungen Erwachsenen gut erreichbar. Bereich Kulturelles Forum Lindau: Das Forum Lindau, in diesem Jahr ohne personelle Veränderungen, ermöglichte als erste Veranstaltung im vergangenen Jahr einen letzten Blick auf die vor- läufig leider nicht mehr zugängliche Sammlung Hahnloser in der hoffentlich nicht für immer geschlossenen Villa Flora. Neben Corrado Filipponis Reisebericht aus Irland bildeten ein Kinderkonzert (mit «Silberbüx»), eine weitere Führung – durch das «Quartier der Fabrikanten und Architekten» – in Win- terthur, ein sehr poetisch gestaltetes Konzert von «Simili» Programmpunkte im ersten Halbjahr. Höhe- punkt im zweiten Halbjahr bildete der Auftritt des legendären Dimitri, der zusammen mit Roberto Mag- gini Tessiner Lieder vortrug. Publikumserfolg konnte auch das Duo «Ohne Rolf» mit seinem Stück «Blatt- rand» verzeichnen, wohingegen dem Vortrag des bekannten «bergsteigenden Fotografen» oder «foto- grafierenden Bergsteigers» Robert Bösch mehr Zu- schauer zu gönnen gewesen wären. Zum Ende des Jahresprogramms fand in der Kirche Lindau das tra- ditionelle Adventskonzert mit dem jungen «Coda»- Bläserquintett statt, welches hervorragend spielte, dessen Programm aber offensichtlich leider nicht nach jedermanns Geschmack war, wie die Zuschau- erzahl vermuten lässt. Gemeindebibliothek: Mit der Lesung von Pedro Lenz, in Zusammenarbeit mit dem Forum Lindau, war der Bibliothek ein ansehnlicher Erfolg beschieden. Der Raum war sozu- sagen voll und Pedro Lenz zog mit seiner charman- ten Art und den sowohl witzigen wie nachdenklichen Texten das Publikum in seinen Bann. Die Ausleihen haben im vergangenen Jahr ganz leicht zugenom- men, was sich wohl auf die erfreuliche Tatsache zurückführen lässt, dass wieder Lehrer der Oberstufe mit ihren Klassen die Bibliothek besuchen. Es wur- den insgesamt 411 neue Medien angeschafft und 138 ausgeschieden. Die Bibliothek verfügt nun über ansehnliche 6911 Medien. Und nach wie vor werden Medienwünsche wenn immer möglich erfüllt. Ein Besuch in der Bibliothek würde sich für Lesefreudige also lohnen. Nach wie vor ein Thema im Kanton ist die Möglichkeit der «Onleihe» von E-Books. Immer «Der Lindauer» Februar 2015 Seite 20 Disco im Jugendtreff Bachwis in Winterberg. mehr Bibliotheken schliessen sich dem Verbund an. Da aus unserer Sicht die Kosten aber immer noch sehr hoch sind und der Bedarf in unserer Gemeinde kaum besteht, warten wir weiterhin ab, wie sich die Dinge entwickeln. Immer noch aber stehen unseren Lesern E-Reader mit nunmehr zirka achtzig Büchern zur Ausleihe zur Verfügung. Bereich Sport Der Start in die neue Schwimmbadsaison hätte schlechter nicht ausfallen können. Die leitende Bade- meisterin erlitt aus einem früheren Unfall einen Rück- fall und musste die Arbeit für die ganze Saison nie- derlegen. Dank des überdurchschnittlichen Einsatzes des zweiten Bademeisters, unterstützt durch unsere Mitarbeiter vom Aussendienst, konnte das Schwimmbad dennoch rechtzeitig eröffnet werden. Auf Ende April konnte mit Radoslav Moldovanov ein neuer, engagierter Betriebsleiter für das Schwimm- bad Grafstal gewonnen werden. Das Wetter zeigte sich während des Sommers nicht von der besten Seite. Dementsprechend vergleichs- weise gering waren auch die Besucherzahlen. Gezählt wurden in der Saison 2014 15‘957 Eintritte (2013: 26‘967). Auch in der abgelaufenen Saison mussten aufgrund des «Baupfusches» während der Umbauarbeiten im Jahre 2003, weitere Keramikplat- ten ersetzt werden. Beim Kleinkinder-Planschbecken mussten die Sims- platten der Beckenumrandung vollständig ersetzt werden, da auch hier keine frostsicheren Platten ver- wendet wurden. Bei dem 3m-Sprungturm wurde in das Geländer ein Drahtseilnetz eingeflochten, um die Sicherheit weiter zu verbessern. Im Juni wurde im Schwimmbad eingebrochen. Der Versicherung musste ein Gesamtschaden von Fr. 16‘260.51 gemeldet werden. Ressort Hochbau Bereich Bau Der vom Gemeinderat eingesetzte Bauausschuss, bestehend aus 3 Mitgliedern des Gemeinderates, tagte im vergangen Jahr an 10 Sitzungen (Vorjahr 10). Baubewilligungsverfahren: • Baugesuche: 62 (Vorjahr 73) • Baugesuche im ordentlichen Verfahren mit Publi- kation und Aussteckung: 29 (Vorjahr 41) • Baugesuche im Anzeigeverfahren: 33 (Vorjahr 16) Bewilligte Bauvorhaben: • Ordentliches Verfahren: 25 • Anzeigeverfahren: 33 • Neubau Einfamilienhäuser: 3 • Neubau Mehrfamilienhäuser: 7 Bereich Planung An den Gemeindeversammlungen wurden folgende Planungsgeschäfte genehmigt: Teilrevision Bau- und Zonenordnung: Die Teilrevision Bau- und Zonenordnung betraf die innere Verdichtung der Gewerbezonen auf dem Gemeindegebiet. Öffentlicher Gestaltungsplan «Buck»: Die Gemeinde Lindau besitzt an der Buckstrasse in Tagelswangen ein Grundstück, das sie der Genos- senschaft für Alterswohnungen in Lindau verkaufen wird. Bis vor kurzem war auf dem Areal eine Kinder- tagesstätte in einem Provisorium untergebracht, die Anfang 2013 einen neuen Standort in Tagelswangen gefunden hat. Das Gebäude wurde abgebrochen. «Der Lindauer» Februar 2015 Seite 21 Die Lesung von Pedro Lenz in der Gemeindebiblio- thek Lindau war ein voller Erfolg. Organisiert wurde der Anlass zusammen mit dem Forum Lindau. Das Schwimmbad Grafstal ist ein familienfreundli- ches Freibad, welches die Besucher neben der grosszügigen Liegewiese auch durch die verschie- denen Attraktionen begeistert. (Bild: TEAM eGENION, Lindau). Die neue Überbauung der Parzelle muss sich gut in die bestehende Struktur einfügen, darf aber auch eine künftige Verdichtung des heute noch locker überbauten Quartiers vorwegnehmen. Um dies zu erreichen, wurde der öffentliche Gestaltungsplan «Buck» genehmigt. Privater Gestaltungsplan «Planet»: Die Firma Planet GDZ AG plant auf dem Grundstück Kat.-Nr. 3101 am westlichen Ortseingang von Tagelswangen eine Erweiterung des bestehenden Gewerbegebäudes. Mit dem Gestaltungsplan kann die Parzelle besser ausgenützt werden und eine Erweiterung ist somit ermöglicht worden. Privater Gestaltungsplan «Reservoir Golfplatz Winterberg»: Im Jahre 2010 wurde zur Unterstützung der Bewäs- serung der Golfanlage Winterberg ein Bewässe- rungsteich auf dem Grundstück Kat.-Nr. 3263 erstellt. Der Uferbereich des Bewässerungsteiches hat sich als sehr geeignet für sporadische Gesell- schaftsanlässe erwiesen. Für die Gestaltung und Nutzung des Areals wurde ein Gestaltungsplan erstellt. Privater Gestaltungsplan «Tierstallungen / Biogasanlage»: Der frühere private Gestaltungsplan für die Biogas- anlage und die Tierstallungen in Lindau wurde 2004 von der Gemeindeversammlung beschlossen. Er bil- dete die Rechtsgrundlage für die 2005 in Betrieb genommene Biogasanlage. Mit dem geplanten Neu- bau eines Bildungs- und Forschungszentrums des Strickhofes, der ETH Zürich und der Universität Zürich (Agrovet-Strickhof) ändern sich die Rahmen- bedingungen für den Betrieb der Anlage. Im Zusam- menhang mit dem Projekt Agrovet-Strickhof ist eine Erhöhung der Tierbestände vorgesehen. Das Verwer- tungskonzept für das Projekt Agrovet-Strickhof sieht vor, die anfallende Gülle in der Biogasanlage zu ver- werten. Ein weiterer wichtiger Punkt zur Anpassung des pri- vaten Gestaltungsplanes «Tierstallungen / Biogasan- lage» war die geplante weitere Verbesserung der Geruchsemmissionen durch Massnahmen an der Biogasanlage. Weitere Planungsgeschäfte; Kantonaler Gestaltungsplan «Agrovet-Strickhof»: Für den geplanten Neubau eines Bildungs- und For- schungszentrums des Strickhofes, der ETH Zürich und der Universität Zürich (Agrovet-Strickhof) wurde der kantonale Gestaltungsplan «Agrovet-Strickhof» öffentlich aufgelegt. Bereich Umwelt Energiepolitisches Leitbild der Gemeinde: Die Gemeinde Lindau ist seit dem Jahr 2011 mit dem Label Energiestadt zertifiziert und verfolgt langfristig das Ziel, den Energie-Leistungsbedarf um rund die Hälfte auf 2000 Watt pro Person und Jahr zu redu- zieren. Um dieses Ziel zu erreichen, sind grosse Anstrengungen in den drei Bereichen Strom, Wärme und Mobilität notwendig. Der Gemeinderat hat auf diesem anspruchsvollen Weg nun den «Energieplan» festgesetzt und der kan- tonalen Behörde zur Genehmigung eingereicht. Die energiepolitischen Ziele und Massnahmen der Gemeinde sollen die Standort- und Wohnqualität der Gemeinde weiter verbessern, wie das in den Leitli- nien und Legislaturzielen des Gemeinderates festge- halten wird. Um diesen Zielen Nachdruck zu verlei- hen, beschloss er, das Re-Audit zum Energiestadt- Konzept im Jahr 2015 durchzuführen. Die Fortfüh- rung des Engagements als Energiestadt trägt mass- geblich zur Zielerreichung bei und garantiert ver- lässliche Rahmenbedingungen für die Lindauer Bevölkerung und Unternehmen. Im Vergleich zum Schweizer Durchschnitt steht Lindau gut da, der Primärenergiebedarf und der Aus- stoss von Treibhausgasen sind pro Einwohner um rund ein Drittel tiefer als beim Durchschnitts-Schwei- zer. Dafür gibt es zwei Hauptursachen: Der vom Elek- trizitätswerk Lindau gelieferte Strom ist bereits heute zu 98% aus erneuerbarer Energie (Wasserkraftwer- ke). Im Bereich Wärme stammen bereits 34% des Bedarfs aus erneuerbaren Energieträgern (davon sind 18% Holz, 9% Umweltwärme, 5% Strom für Wärmepumpen, 2% Fernwärme). Als Schwerpunkt der Energiepolitik wird die Vorbild- funktion betrachtet. Die Gemeinde betreibt eine aktive Energiepolitik und leistet damit einen Beitrag zum Klimaschutz. Sie strebt an, den Energiever- brauch und CO2-Ausstoss aller gemeindeeigenen Gebäude und Anlagen soweit machbar und wirt- schaftlich sinnvoll laufend zu optimieren. Weiter wer- den die Einwohner und Liegenschaftsbesitzer der Gemeinde durch ein bedürfnisgerechtes Informati- ons- und Erstberatungsangebot (Lindau ist Mitglied des Vereins Energieberatung) zu energetisch sinn- vollen Verhaltensweisen und Investitionen angeregt. Der Verein bietet Weiterbildungsanlässe beispiels- weise für Hauswarte oder für Mitarbeitende der Bau- ämter an. Der Gemeinderat hat ein Energieteam (mit den Vor- stehenden der Ressorts Bau, Werke und Infrastruk- tur und Vertretungen der betroffenen Verwaltungs- abteilungen) eingesetzt zur ressortübergreifenden Berücksichtigung von Energie-, Klima- und Umwelt- fragen. «Der Lindauer» Februar 2015 Seite 22 Entsorgung: Aufgrund des wärmeren Wetters in den Herbstmo- naten in den letzten Jahren wird im Jahr 2015 die Grüngutsammlung auch im November wöchentlich stattfinden. Ressort Soziales Soziales Die Aufwendungen sind im Bereich Soziales erneut gestiegen. Wie im letzten Jahr haben sich vermehrt Personen auf dem Sozialamt gemeldet, welche gesundheitlich angeschlagen sind. Auch die Anzahl der angeordneten und freiwilligen Familienbegleitun- gen haben zugenommen. Familienbegleitungen, seien sie freiwillig oder angeordnet, sind für die Betroffenen eine Hilfestellung respektive die Inter- vention mit dem kleinstmöglichen Eingriff in die bestehenden Familienstrukturen und tragen so zu Problemlösungen bei. Die gesamten Kosten für die Sozialhilfe haben sich gegenüber dem Vorjahr erhöht. Sie betrugen brutto Fr. 1‘405‘333.–. Damit liegen die Ausgaben um Fr. 156‘903.– über dem Vorjahr. Dies entspricht einer Zunahme von zirka 11%. Die Nettokosten betragen insgesamt Fr. 515‘080.–, berücksichtigt sind unter anderem rückwirkend eingegangene IV-Renten, Zu- satzleistungen oder Elternbeiträge. Insgesamt ist es gelungen, 19 Fälle wieder von der Sozialhilfe wegzuführen. Dem stehen 30 Neuanmel- dungen gegenüber, so dass über das ganze Jahr 62 Fälle vom Sozialamt betreut wurden. Per Stichtag 31. Dezember 2014 sind 43 Fälle offen. Integration in den ersten Arbeitsmarkt: Oft braucht der Weg zurück einen langen Atem von allen Beteiligten und ist nicht selten von Umwegen geprägt, das hat sich auch im vergangenen Jahr nicht geändert. Das Ziel aller Massnahmen muss schlussendlich die Integration in den ersten Arbeits- markt und somit die Rückkehr der Betroffenen zu einem Leben ohne staatliche Unterstützung sein. Die Zusammenarbeit mit verschiedenen Arbeitsinte- grationsprojekten ist hier unabdingbar. Der Markt für solche Programme ist gross. Hier gilt es, die richti- gen Partner zu finden und in enger Zusammenarbeit gute, anhaltende Resultate zu erzielen. Dabei bewährt sich die Zusammenarbeit mit dem «Integro» des SAH Zürich, sowie die «Passage», ein Programm der Stadt Winterthur, nach wie vor. Weitere Pro- gramme werden für die steigende Anzahl junger Erwachsener in Lindau ohne oder mit abgebroche- ner Ausbildung in Anspruch genommen. Hier gilt es massgeschneiderte Angebote in Anspruch zu neh- men, denn bei dieser Gruppe Betroffener ist es wich- tig, schnellstmöglich eine gute Lösung zu finden. Das Sekretariat und die Sozialbehörde sind hier speziell gefordert und bemüht, neue Partner und auch krea- tive Lösungen zu suchen und zu finden. Ressort Infrastruktur und Sicherheit Bereich Infrastruktur Liegenschaften: Der Bereich Liegenschaften wurde per 1. Juli 2014 neu organisiert. Die Liegenschaftskommission wurde durch einen Liegenschaftsausschuss ersetzt. Alle Raumvermietungen laufen nun zentral über den Bereichsleiter Liegenschaften. Die Auslastung der einzelnen Turnhallen nach Schulschluss und an Wochenenden durch die Vereine der Gemeinde Lindau ist sehr gut. Es können leider nicht immer alle Belegungswünsche erfüllt werden. Auch die Be- legungszahlen im Bucksaal sind sehr gut. Die Ergebnisse der vom Gemeinderat im Jahr 2013 in Auftrag gegebenen Gebäudeanalyse liegen nun vor. Diese Zahlen und Erkenntnisse über den Zustand der einzelnen Gebäude dienen nun der Liegenschaf- tenverwaltung und dem Gemeinderat als Grundlage für künftige Planungen von Sanierungen und Inves- titionen. In allen Liegenschaften wurden diverse Instandhal- tungs- und Instandstellungsarbeiten ausgeführt. So wurde zum Beispiel im Werkhof Berghof das alte Schlachtlokal umgebaut, so dass zusätzlicher Gar- deroben- und ein WC-Raum, welcher behinderten- gerecht ausgestattet wurde, für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entstand. Im Kindergarten Grafstal wurde der Spielplatz saniert. In Grafstal wurde der Dorfbrunnen saniert. In den Schulhäusern Bachwis und Buck mussten feuerpolizeiliche Mängel beseitigt werden. Im Oberstufenschulhaus Grafstal wurde für die Überwachung der Veloständer eine Videoüber- wachung installiert. Im Schulhaus Bachwis wurden defekte Fassadenplatten ersetzt, der Bodenbelag im Kellerbereich erneuert und in einem Schulzimmer der Schallschutz nachgerüstet. Bei den Fussballplätzen Grafstal soll der obere Trainingsplatz durch ein Kunstrasenfeld ersetzt werden. So wird es in Zukunft möglich sein, die «Rasensaison» zu verlängern und die Trainingssituation zu verbessern. Die Planungen laufen auf Hochtouren. ITC: Im Sinne eines Grundsatzentscheides hat der Gemeinderat beschlossen, ein Record Management System (RMS) und ein Geschäftsverwaltungspro- gramm (Gever) für die Gemeindeverwaltung und die Betriebe einzuführen. Ziele sind u.a. ein bruchfreier Prozess zwischen Elektronik und Papier, eine auch für elektronische Daten klare und gesetzeskonforme Bewirtschaftung der Ablage und eine klar definierte «Der Lindauer» Februar 2015 Seite 23 Ablagedauer sowie verbesserte Abläufe und sichere Geschäftskontrollen. Und längerfristig, das fast papierlose Büro. Bereich Sicherheit Bussenwesen: Im Jahr 2014 wurden insgesamt 55 Ordnungsbus- sen ausgestellt (Vorjahr 42). Dies ergibt einen Gesamtbetrag von Fr. 2680.–, welcher eingenom- men wurde. Als Grundeigentümerin hat der Gemein- derat im Berichtsjahr wiederum mehrere Fahrzeug- halter wegen der Missachtung eines audienzrichter- lichen Verbotes bei der Kantonspolizei Zürich ver- zeigt. Einwohnerkontrolle: Per Ende 2014 zählte die Gemeinde Lindau 5386 Einwohnerinnen und Einwohner (Vorjahr 5'306). Grösster Gemeindeteil bleibt Tagelswangen mit 2234 Personen, gefolgt von Grafstal / Kemptthal mit 1433, Winterberg mit 915 und Lindau mit 804. Der Ausländeranteil beträgt 20,86%. Die grösste Ausländergruppe stammt aus Italien mit 266 Perso- nen, gefolgt von Deutschland 255, Mazedonien 144, Serbien 82 und Kosovo 71. Gesamthaft sind Ein- wohner aus 65 verschiedenen Nationen in unserer Gemeinde gemeldet. Feuerwehr: Im Jahr 2014 musste die Feuerwehr auf dem Gemeindegebiet insgesamt 64 mal ausrücken. Im Vergleich zum Jahr 2013 entspricht dies einer Abnahme von 7 Einsätzen. Nach Ortsteilen aufgeteilt ergibt sich folgende Statistik: Hundewesen: Im Berichtsjahr wurde zudem eine Person wegen nicht Bezahlen der Hundesteuer beim Statthalteramt des Bezirks Pfäffikon verzeigt. Waffenerwerbsscheine: Zuständig für die Ausstellung von Waffenerwerbs- scheinen ist die Einwohnerkontrolle. 2014 wurden insgesamt 9 Gesuche bewilligt. Im Vergleich zum Vorjahr (16 Gesuche) entspricht dies einer deutlichen Abnahme. Ressort Tiefbau und Werke Bereich Tiefbau Im Berichtsjahr wurden, nebst den üblichen Unter- haltsarbeiten (wie etwa der «lebensverlängernden» Sanierung von Rissen und Randsteinen), auch einige Grossprojekte ausgeführt. So bildete die Schürli- acherstrasse in Winterberg eine Grossbaustelle, wobei hier auch die Kanal- und Wasserleitungen erneuert wurden. Gleichzeitig wurde noch ein Teil der Kreuzstrasse saniert. Mit dem Einbau des Feinbela- ges konnten diese Arbeiten abgeschlossen werden. In der Neuhofstrasse in Lindau musste für das anfal- lende Regenwasser in der Schutzzone S3 (Schutzzo- nenreglement vom 5.12.2012) eine Entwässerung eingebaut werden. Die Belagswiederherstellung erfolgte im Zusammenhang mit einer Deckbelagssa- nierung im Bereich Brüttenerstrasse bis Stuckliweg. Die Haldenstrasse Lindau, im Bereich Hinterdorf- strasse und In Reben, wurde nach dem Wasserlei- tungsersatz saniert. Der Deckbelag wird 2015 einge- baut. In Tagelswangen wurde ein Teilersatz des Bela- ges in der Hinterwisstrasse vorgenommen und das Trottoir an der Büel-/Wangenerstrasse wurde saniert. Im Winterdienst hat Alfred Meier, der über sehr viele Jahre äusserst zuverlässig einen Teil unserer Gemeinde gepfadet hat, seinen Rücktritt eingereicht. An seine Stelle trat Severin Fehr Winterberg, der den «Der Lindauer» Februar 2015 Seite 24 Einsatzort 2012 2013 2014 Grafstal 7 9 6 Kemptthal 11 19 14 Winterberg 12 11 7 Tagelswangen 22 20 22 Lindau 10 8 13 Eschikon 1 2 0 Kleinikon 0 2 2 Jahr Anz. Hunde Zu-/ Abnahme Total Hundesteuer 31.12.2014 290 +15 Fr. 36’855.- 31.12.2013 275 -5 Fr. 35’100.- 31.12.2012 280 -3 Fr. 35’400.- 31.12.2011 283 +24 Fr. 36’790.- 31.12.2010 259 +3 Fr. 33’345.- 31.12.2009 256 +7 Fr. 25’550.- Sanierung der Poststrasse in Winterberg. Traktor mit Schneepflug (Gemeinde) von Alfred Meier übernommen hat. Der 25-jährige Schneepflug der Gemeinde, welcher jeweils mit der Schneeräumung beauftragten Unternehmer, Peter Kuhn, Winterberg, zur Verfügung gestellt wird, wurde ersetzt. Der Winter 2013/2014 kann als mager angesehen werden. Es hatte wenig Schnee. Die Gemeinde selbst hat auf ihren Strassen in der ganzen Saison rund 40 Tonnen Salz (Vorjahr 140 Tonnen) eingesetzt. Für die Schneeräumung fielen rund 120 Traktorstunden an. Wasserversorgung: Das Versorgungsgebiet der Wasserversorgung Lindau umfasst die Dörfer Lindau, Grafstal / Kempttal und Winterberg. Im Berichtsjahr konnten im Grund- wasserpumpwerk Emdwis, Lindau, 66‘706 m3 (Vor- jahr 69‘006 m3) kostengünstiges, eigenes Grund- wasser gefördert werden, was rund 27% des Gesamtverbrauchs entspricht. Zum m3-Preis von rund 70 Rappen mussten 178‘832 m3 Wasser von der WV Winterthur (Tössgrundwasser) und der WV Lattenbuck (Hardwaldgrundwasser) zugekauft wer- den. Die beiden Fremdwassereinspeisungen stellen auch sicher, dass wir jederzeit genügend Wasser bereitstellen können. Die Gesamteinspeisung beträgt 245‘538 m3 (Vorjahr 251‘471 m3), verrechnet wur- den 221‘030 m3 (Vorjahr 220‘822 m3) oder rund 90% der Einspeisemenge. Die restlichen 10% sind hauptsächlich Wasserverluste wegen alter Leitungen und Leitungsbrüchen, Leitungsspülun-gen sowie Entnahmen aus Hydranten für Strassen- und Kanali- sationsunterhalt, Bauwasseranschlüsse und Feuer- wehr. Durch den konsequenten Ersatz alter Leitungen und den Einbau von Loggern (automatische Melder von verdächtigen Geräuschen im Leitungsnetz) und der damit verbundenen, schnelleren Behebung von Lei- tungsschäden, konnte der Anteil der Wasserverluste um rund 5% gesenkt werden. Den höchsten Tages- verbrauch erreichten wir am 18. Juni 2014 mit 1‘274 m3 (2013: 1‘357 m3, 2012: 995 m3, 2006: 1'622 m3). Dies zeigt, dass der Verbrauch stärker vom Wetter, als von der Bevölkerungszahl abhängig ist. Tagelswangen wird von der Wasserversorgung Effre- tikon versorgt und betreut. Die Gemeindeverwaltung Lindau erledigt einzig im Auftrag der WV Effretikon die Verrechnung des Wasserzinses. Für letztes Jahr wurden 139‘935 m3 (Vorjahr 133‘866 m3) Wasser verrechnet. Im Berichtsjahr mussten 8 Leitungsbrüche repariert werden (Vorjahr: 12). Die Wasserqualität wurde, wie jedes Jahr, zweimal vom kantonalen Labor geprüft. Dieses bescheinigt uns, dass die chemische und bakteriologische Zusammensetzung unseres Wassers die geforderten Kriterien für einwandfreies Trinkwasser erfüllt. Wegen der verschiedenen Bezugsquellen unseres Wassers variieren allerdings Wasserhärte und Nitrat- gehalt in den verschiedenen Ortsteilen. Die Werte der Messungen 2014 betrugen: Abwasser: Unsere Abwässer entsorgen wir aus dem Gebiet Klei- nikon, Lindau und Tagelswangen zur ARA Eich in Bas- sersdorf, vom restlichen Winterberg und Grafstal zur ARA Mannenberg, Effretikon. Bei beiden Anlagen sind erhebliche Beiträge zu zahlen für Sanierungen und Erweiterungen und den Ersatz von ins Alter kom- menden Betriebsanlagen. Daneben steigen auch die eigenen Aufwendungen, einerseits für den Ausbau des Leitungsnetzes wegen der Bautätigkeit und andererseits für den Unterhalt des immer länger wer- denden Leitungsnetzes. Im vergangenen Jahr wurden für 329‘863 m3 (Vorjahr 312‘226 m3) Abwassergebüh- ren verrechnet. Ein neuer Messschacht, der die effektiv eingeleitete Menge der Abwässer von Winterberg und Grafstal zur ARA Mannenberg (Illnau-Effretikon) misst, wurde in Betrieb genommen. In der Schürliacherstrasse wurde die Meteor und Schmutzwasserleitung fertig gestellt. In der Bläsihofstrasse und in der Hinterdorfstrasse wurde eine alte Abwasserleitung ersetzt. Dann wurden bei verschie- denen Abwasserleitungen Robotersanierungen durchge- führt. Nebst notfallmässigen Spülarbeiten wurden 2014 turnusgemäss die Abwasserleitungen in den Gebieten Kleinikon / Eschikon / Lindau und Tagelswangen gespült. «Der Lindauer» Februar 2015 Seite 25 Des einen Freud, des anderen Leid! In der Saison 2013/2014 fielen insgesamt 120 Traktorstunden an. Ort Wasserhärte 2014 Nitratgehalt 2014 Grafstal 29,3 – 29.7°f H 6,9 – 8,5 mg/l Winterberg 36,7 – 36,8°f H 21,4 – 21,5 mg/l Lindau 36,3 – 37,2°f H 21,7 – 29,3 mg/l Ort hauptsächliche Herkunft Grafstal WWW Winterthur Winterberg GWL Lattenbruck Lindau GWP Emdwis, Lindau Hochwasserschutz: Mit Beschluss vom 18. Dezember 2013 hat der Gemeinderat den Planungskredit sowie das Auflage- projekt, und den Kredit für das Hochwasser-Rück- haltebecken Hinterdorf und den Ausbau, die Ausdo- lung und Revitalisierung des Buechbaches geneh- migt. Mit Verfügung vom 19. Juni 2014 hat die Bau- direktion Kanton Zürich das Projekt und den Gewäs- serraum festgesetzt sowie Staats- und Bundesbei- träge zugesichert. Der Auftrag für die Ausführung der Bauarbeiten wurde der Firma Gadola Bau AG, Nänikon erteilt, wel- che nachweislich über die nötige Erfahrung im Dammbau verfügt. Die Firma hat zudem das güns- tigste Angebot eingereicht und führte somit in der Wertung der Ausschreibung. Im Voranschlag 2014 waren Fr. 140‘000.– für das Projekt eingestellt; in der Finanzplanung für das Jahr 2015 sind zudem gemäss Kostenvoranschlag Fr. 130‘000.– enthalten. Gemäss vorliegender Offerte ist mit rund Fr. 162‘000.– zu rechnen. Auf der Basis dieser Kos- ten wird ein Staatsbeitrag von 45% zugesichert. Die für die Gemeinde verbleibenden Kosten werden des- halb voraussichtlich rund Fr. 90‘000.– weniger als ursprünglich berechnet betragen. Elektrizitätswerk Lindau: In der Vergleichsperiode 1.10.2013 bis 30.9.2014 ist der Stromverbrauch in der Gemeinde um rund 6% gesunken, von rund 28,57 auf 26,67 Mio. kWh. Im Vergleich der monatlichen Werte gegenüber dem Vorjahr sind grosse Abweichungen festzustellen, Extreme waren beim Hochtarif im Februar mit 15,4% und im Juli mit 1,13%, beim Niedertarif waren es ebenfalls der Februar mit 15,8% und der Juli mit 0,7%. Dies zeigt, dass auch beim Strom die Schwan- kungen hauptsächlich auf witterungsbedingte Fakto- ren zurückzuführen sind. Der Hochtarif-Stromkon- sum fiel in der Periode 2013/14 um 6,8%, der Nie- dertarif-Stromkonsum um 0,4 %. 2014 haben wir den Strom vom EKZ bezogen. Die EKZ liefert uns standardmässig Strom aus einem Mix von Wasserkraft, Kernenergie und aus übrigen Pro- duktionsarten. Damit unser Strom zu mehr als 90 % aus erneuerbaren Quellen stammt, wurden im ver- gangenen Jahr Fr. 133‘665.– für den Kauf entspre- chender Konzessionen eingesetzt. Von den vom EWL unterstützten Lindauer Solar- stromproduzenten, 2014 sind es 10 Photovoltaikan- lagen, wurden 76‘920 kWh (Vorjahr 71‘523 kWh) eingespiesen, die übrigen Stromproduzenten – unter anderem die Biogasanlage und der Rastplatz Kempt- thal – rechnen mit anderen Energieunternehmen ab. Im Jahr 2014 hat das EW Lindau viele Erschliessun- gen erstellt und das Hauptaugenmerk auf die Ver- sorgungssicherheit gelegt. Es wurden zwei neue Ver- teilkabinen an der Unterhäsler- und der Bläsihof- strasse realisiert. Der Umbau des Notschlachtlokales im Werkhof, und die damit verbundene Neuorgani- sation der EW Magazin, waren ein weiterer Meilen- stein im Jahr 2014. Im letzten Jahr verzeichnete das EW Lindau keine unplanmässigen Stromunterbrüche. Impressum Herausgegeben vom Gemeinderat Lindau in Zusam- menarbeit mit der Gemeindeverwaltung. «Der Lindauer» Februar 2015 Seite 26 Blick in das Innenleben der Trafostation Riet. Daten der Mütterberatung in Lindau: Jeden 1. und 3. Montagnachmittag im Monat im Adidas-Haus, Ringstr, 30 in Tagelswangen von 14 bis 16 Uhr. Die nächsten Daten sind: 16. Februar / 2. März Ökumenischer Gottesdienst Samstag, 7. Februar, 17.45 Uhr Begegnungszentrum St. Josef, Grafstal Ziischtigsträff Dienstag, 17. Februar 14 Uhr und Dienstag, 3. März, 14 Uhr im Alten Schulhaus Begegnung wagen! Donnerstag, 5. Februar und Donnerstag, 5. März ab 10 Uhr im Café Raindli in Winterberg Sich austauschen, Zeit füreinander haben, sich ein- fach so treffen und plaudern, gemütlich zusammen- sitzen. Diakon Severin Frenzel freut sich, wenn Sie dabei sind! In Zusammenarbeit mit Frau Vreni Schnyder. Jeden Mittwoch (ausser in den Schulferien) findet auch ein «Begegnung wagen!» im Rest. Rössli in Lindau statt. Jeweils ab 9.30 Uhr. Auch dazu sind Sie herzlich eingeladen. Filmabend Film, Gespräche, Gemeinschaft und ein Nachtessen Montag, 16. Februar von 17 bis 20 Uhr Adidashaus in Tagelswangen Film «Whale Rider» Die Einwohner eines neuseeländischen Maori-Dorfes glauben, dass ihr Urahne Paikea von einem Wal nach einem Bootsunglück gerettet und an Land gebracht wurde. Seitdem ist in jeder Generation ein männli- cher Nachkomme das Stammesoberhaupt. Der Nachkomme von Stammesfürst Koro stirbt jedoch bei der Geburt. Seine Zwillingsschwester Pai überlebt. Sie spürt, dass sie zum neuen Stammes- oberhaupt berufen ist. Koro kann sie als Mädchen jedoch nicht als Oberhaupt akzeptieren. Er fordert alle Familien auf, ihre Söhne zu bringen, um ein neues Oberhaupt zu finden. Die 12-jährige Pai, die ihren Grossvater Koro mehr als jeden Anderen auf der Welt liebt, muss sich nun gegen diesen und eine tausendjährige Tradition auf- lehnen, um ihre Bestimmung zu erfüllen. In dem bisher erfolgreichsten neuseeländischen Film aller Zeiten wirft Regisseurin Niki Caro einen bewe- genden Blick auf den Kampf eines mutigen Mäd- chens gegen überkommene Traditionen und um Liebe und Anerkennung. «Whale Rider überzeugt gerade durch seinen mär- chenhaft-mystischen Charme, ohne dabei in Folk- lore-Kitsch abzudriften. Seine Botschaft lautet: Die moderne Welt würde ihre Seele verlieren, wenn sie sich der Traditionen nicht vergewissert» (Quelle: Filmecho) Anmeldung an Diakon Severin Frenzel unter frenzel@kirche-lindau.ch oder 076 700 30 65 Kolibri Mittwoch, 18. Februar, 14 bis 16 Uhr Pfarrhaus Lindau Eingeladen sind alle Kinder ab Kindergartenalter bis zirka 2. Klasse. Wir werden an diesem Nachmittag Geschichten hören, etwas basteln, Spiele machen und zusammen Zvieri essen. Anmeldung bis 16. Februar an: Monika Di Benedetto monika.dibenedetto@kirche-lindau.ch, 052 385 14 85 «Du bist schön! Sieben Wochen ohne Runtermachen» Schönheit liegt bekanntlich im Auge des Betrachters. Studien zufolge empfinden die meisten Menschen ebenmässige Züge und harmonische Formen als schön. Die Lebenserfahrung aber zeigt, dass es das Eigenwillige und Besondere ist, das wir ins Herz schliessen: die Zahnlücke, die beim Lächeln sichtbar wird, den Hund mit dem ewig abgeknickten Ohr, den Humor der Kollegin der Fastenzeit 2015 möchten wir mit «7 Wochen ohne» das Unverwechselbare entde- cken und wertschätzen. «Du bist schön! Sieben Wochen ohne Runtermachen» lautet das Motto. Wir laden Sie ein, aus vollem Herzen zu sagen: «Du bist schön!» – zum Menschen an Ihrer Seite wie auch dem eigenen Spiegelbild. Und sieben Wochen lang soll gelten: «ohne Runtermachen!» Wir wollen die Schönheit suchen, würdigen und fei- ern, vor allem da, wo sie sich nicht herausputzt und in Pose wirft. «Ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der Herr aber sieht das Herz an», weiss die Bibel.Aber auch unser Herz sieht sehr gut: «Schön ist eigentlich alles, was man mit Liebe betrachtet» (Christian Mor- genstern). Diesen Blick wollen wir schulen und das Herz öffnen für die Schönheiten jenseits der Norm. Wir sind umgeben von Ebenbildern Gottes, Sie kön- nen sie leuchten sehen! «Der Lindauer» Februar 2015 Seite 27 Die reformierte Kirchgemeinde berichtet 1. Woche «Du bist wunderbar gemacht!» (Ps 139,14-18) Mittwoch, 18. Februar, 19.30 bis 20 Uhr: Abendbe- sinnung in der Kirche Lindau 2. Woche «Du bist ein Talent!» (1. Kor 12,7-11) Freitag, 27. Februar, 9-10 Uhr: Bibelgesprächskreis Generation 65+, Pfarrhaus Lindau 3. Woche «Du bist nicht, wofür man dich hält!» (Lk 19,1-10) Montag, 9. März, 17 Uhr: Film «Das Glücksprinzip» (mit Kevin Spacey, Helen Hunt, USA 2000) mit anschliessendem einfachem Nachtessen, Adidas- haus Tagelswangen, Ringstr. 30 4. Woche «Du bist fair!» (Eph 4,29-32) Mittwoch, 11. März, 19.30 bis 20 Uhr: Abendbesin- nung in der Kirche Lindau 5. Woche «Du bist klein, aber wichtig!» (Mt 19,13-15) Sonntag, 22. März, 9.30 Uhr: Familiengottesdienst mit Abendmahl, ausgestaltet von den Drittklasskin- dern, Kirche Lindau 6. Woche «Du bist schön!» (Hoheslied 1,15-2,3) Dienstag, 24. März, 18 bis zirka 20 Uhr, Jugend- gruppe «Together»: Filmabend «Girls Club – Vorsicht bissig!» (mit Lindsay Lohan, Tina Fey, USA 2004), Adidashaus Tagelswangen, Jugendraum, Ringstr. 30 7. Woche «Du bist Gottes Ebenbild!» (Gen 1,24-27) Gründonnerstag, 2. April, 19.30 Uhr: Abendbesin- nung in der Kirche Lindau. Weltgebetstag Die Liturgie kommt dieses Jahr aus den Bahamas Jesus sprach zu ihnen: «Begreift ihr, was ich an euch getan habe?» Weltgebetstags-Feier am: Freitag, 6. März um 19.30 Uhr in der Kirche Lindau Frauen aus den Bahamas sind die Verfasserinnen der diesjährigen Liturgie und darin spiegelt sich auch etwas von der grossen Schönheit, Farbenpracht und Vielfalt dieser Inseln. «Das Titelbild der Liturgie mit dem Titel «BLESSED» (gesegnet) illustriert die Baha- mas durch unseren National-Vogel, den Flamingo. Es illustriert auch unsere Segnung, die wir mit der Welt jenseits des Ozeans teilen. Die Flamingos verbeugen sich vor den Füssen Christi. In dieser Geste der Unter- ordnung ist Vergebung, Friede und Liebe», erklärt die Künstlerin, Chantal E.