G E M E I N D E A N D E L F I N G E N andelfinger info März 2024 2 3 E D I T O R I A L Grüezi mitenand Bereits sind die ersten zwei Monate im neuen Jahr vorbei und wir stehen vor den nächsten Herausforderungen. Die Zürcher Gemeinden haben mehr Flüchtlinge auf- zunehmen. Die Aufnahmequote wurde von 1,3 auf 1,6 Prozent der Wohnbevölke- rung erhöht. Damit muss ab dem 1. Juli jede Gemeinde 16 Flüchtlinge pro 1000 Einwohner unterbringen. Das bedeutet für Andelfingen eine Erhöhung um elf Perso- nen auf neu 59 Asylsuchende. Im Zeitalter von Wohnungsmangel (auch im Wein- land!) keine leichte Aufgabe! Wir müssen deshalb neue Lösungen prüfen. Beispiels- weise die Aufstockung der bestehenden Asylunterkunft im Niederfeld Andelfingen oder die Belegung der Wohnung im ehe- maligen Restaurant Post in Adlikon. Für jeden fehlenden Platz werden die Bezirks- gemeinden mit einem jährlichen Malus von Fr. 7'500 «bestraft». Ein kleines Rechen- beispiel: Die 4-Zimmer-Wohnung im ehe- maligen Restaurant Post in Adlikon kann problemlos mit einer vier- bis fünfköpfigen Familie belegt werden. Das bedeutet ei- nerseits die «Einsparung» von vier bis fünf Mal Fr. 7'500 pro Jahr (Wegfall Malus) und andererseits einen Mietzinsertrag von der Asylkoordination von 12 Mal je nach Be- legung Fr. 1'800 bzw. Fr. 2'000 pro Monat. Diese Wohnung allein hat somit einen ge- sicherten Ertragswert zwischen Fr. 51'600 und Fr. 61'500 pro Jahr. Ein anderes Thema: Da die eingesetzten IT- Programme in der Gemeindeverwaltung zu einem grossen Teil veraltet sind und auch die Lieferfirma vermehrt Schwierig- keiten bekundet, notwendige Anpassun- gen vorzunehmen, werden wir nun mit externer Unterstützung die Evaluation einer neuen Lösung starten, welche per 1. 1. 2026 voll operativ sein muss. Für die Er- arbeitung des Budgets 2026 müssen Teile der neuen Lösung bereits im Sommer 2025 operativ bereitstehen. Selbstverständ- lich werden digitale Erleichterungen wie eBill, Kreditkartenzahlung, elektronischer Rechnungsversand, Einblick in offene und beglichene Rechnungen, Verbrauchssta- tistiken usw. in die Anforderungen und Abklärungen miteinbezogen. Generell soll der gesamte Workflow intern wie extern wo immer möglich automatisiert und di- gitalisiert werden und der Papierversand bzw. Papierverbrauch möglichst stark re- duziert werden. Die Flächenplanung wird der Klärung dienen, ob die Gemeindeverwaltung am bestehenden Standort bleiben kann. Weiter läuft derzeit die Flächenplanung und -optimierung im Zusammenhang mit der notwendigen Sanierung des Ge- meindehauses. Dies wird der Klärung dienen, ob die Gemeindeverwaltung am bestehenden Standort bleiben kann oder ob sie sich aufgrund einer suboptimalen baulichen Infrastruktur nach einem neu- en Standort umsehen muss. Sobald kon- krete Ergebnisse vorliegen, werden wir auf den üblichen Wegen kommunizieren. Ziel bleibt, dieses Jahr einen Planungskre- dit beantragen zu können; entweder für den konkreten Umbau am bestehenden Standort oder für die Evaluation eines neuen bzw. die Planung an einem neuen Standort. Immer wieder werde ich darauf ange- sprochen, warum der Gemeinderat nicht mit Gegendarstellungen auf die in letzter Zeit öfters unsachlichen und mit persön- lichen Angriffen gegen Einzelpersonen oder die ganze Behörde gespickten Leser- briefe in einzelnen Zeitungen antwortet. Der Gemeinderat erachtet eine Kommu- nikation via Medien mit einzelnen Leser- briefschreibenden als nicht zielführend, da ein solches Vorgehen zu einem endlosen «Ping-Pong» führen kann und auch auf diesem Weg einzelne Exponenten meist nicht auf die sachliche Ebene zurückgeholt werden können. Der Gemeinderat bevor- zugt, wie schon öfters kommuniziert, eine direkte bilaterale Kommunikation zu bzw. mit Personen, welche ein Anliegen ha- ben. In wenigen Ausnahmefällen wird bei absichtlichen und offensichtlichen Fehl- informationen unter Umständen mit einer Gegendarstellung via Medien reagiert. Lei- der haben wir die Erfahrung gemacht, dass selbst eine mehrmalige persönliche Aus- sprache im Kreis einer Delegation oder gar mit dem gesamten Gemeinderat in Einzel- fällen zu keiner nachhaltigen Verbesserung führt. Daher können wir nur hoffen, dass eines Tages doch noch eine gewisse Ein- sicht Oberhand gewinnt, da wir nieman- dem verbieten können, seine Meinung, auch wenn sie nachweislich auf Sand ge- baut ist, kundzutun. Aber keine Angst, die Arbeit macht dem Gemeinderat aufgrund der zahlreichen motivierenden Herausfor- derungen nach wie vor viel Spass. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen im Namen des Gemeinderates Andelfingen einen schönen Frühling und anschlies- send einen nicht allzu heissen aber auch nicht allzu nassen Sommer, und hoffe, Sie am einen oder anderen Anlass begrüssen zu dürfen. Hansruedi Jucker Gemeindepräsident A U S D E M G E M E I N D E R A T Inhalt Editorial 2 Gemeinderat 3–8 Gemeindeverwaltung 9–13 Bibliothek 14–15 Primarschule 16–19 Andelfingen 20–26 Adlikon 27 Humlikon 28–29 Verschiedenes 30–35 Agenda 36 (Foto: zvg) Titelblatt: Schlosspark Andelfingen. (Foto: Christian Rüegsegger) Dach- und Bodensanierungen Sporthalle Die Sporthalle im Niederfeld Andelfingen ist beliebt und dauerausgebucht. Nach zwanzig Betriebs- jahren werden jetzt zwei grössere Sanierungen notwendig. Unsere Sporthalle wurde 2004 einge- weiht und in Betrieb genommen. Sie dient hauptsächlich der Sekundarschule als Turnhalle und unseren Sportvereinen als Trainingsort. An vielen Wochenenden finden Wettkämpfe und Veranstaltungen sowie Meisterschaftsspiele jeglicher Aus- prägung statt. Die Halle soll unserer Sekundarschule und unseren Vereinen dienen. Die Beanspruchung der Halle ist sehr in- tensiv, da Dreifachsporthallen im Wein- land rar gestreut sind und der Bedarf kaum gedeckt werden kann. Beispielswei- se erreichen uns immer wieder Reservati- onsanfragen aus anderen Kantonsteilen und auch aus anderen Kantonen. Diese lehnen wir grundsätzlich ab, da die Hal- le unserer Sekundarschule und unseren Vereinen dienen soll und eine Überbele- gung, auch bezüglich des Verkehrs und der Lärmimmissionen, verhindert werden muss. Trotz umsichtiger Planung und zweck- mässiger Wartung stehen jetzt nach 20 Jahren zwei grössere Sanierungsmass- nahmen an. Hallendach undicht Im Spätsommer 2022 erlitt die Halle auf der Südseite des Flachdaches einen Was- sereinbruch. Das «Leck» konnte trotz un- mittelbarer Sichtung und rascher Inter- vention nicht sofort eruiert werden. Wir mussten uns vordergründig um die Scha- densbegrenzung kümmern, in einem zweiten Schritt um die Analyse des Prob- lems. Schlussendlich ist es nun so, dass wir nicht um eine umfassende Sanierung des Flachdaches im Bereich der Halle herum- kommen. Die Dichtheit und der korrekte Abfluss des Dachwassers müssen wieder sichergestellt werden. Ausserdem sind die Oberlichter defekt und mit Absturzsiche- rungen zu bestücken. Die Statik der Halle selbst wurde analysiert und weist zum Glück keine Mängel auf. Die Umsetzung soll hauptsächlich in den Sommerferien erfolgen, wenn kein Schulunterricht statt- findet. Hallenbodenbelag benötigt Sanierung Beim Hallenbodenbelag handelt es sich zweifelsfrei um das am intensivsten be- anspruchte Element. Vor einigen Jahren hat die Betriebskommission Sporthalle eine Gesamtsanierung des Belages disku- tiert, da vielerorts bereits kleinere Repara- turen vorgenommen worden sind. Diese sind von der Tribüne aus als extrem viele graue, quadratische Flecken gut sichtbar. Die Kommission hatte sich für eine Auf- schiebung einer Sanierung entschieden, da sich die kleinen Reparaturen durchaus bewährt hatten. Durch die grosse Belastung ergeben sich laufend neue Risse, die nun eine Gesamt- sanierung des Belages nach sich ziehen, obwohl die Lebensdauer grundsätzlich noch nicht ganz erreicht ist. Die Sanie- rung soll in den Herbstferien erfolgen und damit ausserhalb des Schulbetriebs. Die Betriebskommission Sporthalle hat für diese beiden grösseren Vorhaben, in Absprache mit dem Ressortleiter Hoch- bau und Liegenschaften, eine Baukom- mission ins Leben gerufen, die sich der Sanierungen nun mit Hochdruck ange- nommen hat. Roberto Violi Gemeinderat Hochbau und Liegenschaften Marc Moser Leiter Infrastruktur Bei Dach und Boden der Dreifachsporthallen stehen Sanierungen an. (Foto: Marc Moser) 4 5 A U S D E M G E M E I N D E R A T A U S D E M G E M E I N D E R A T Start in die Badi-Saison Wann wird’s mal wieder richtig Sommer? Was für eine Frage, Rudi! Ab dem 11. Mai natürlich! Dann rufen Badmeister Urs Moos und sein Team zum Saisonstart 2024. Der Sommer 2023 war rekordverdächtig. Zu Spitzenzeiten zählten wir 700 bis 1'000 Besucherinnen und Besucher in unserer Badi. Pro Tag! Und jetzt laufen die Vorbe- reitungsarbeiten zum Saisonstart bereits wieder auf Hochtouren. In der Badi Andelfingen findet jeder sein Glück. Ob Schatten oder Sonne, Sprungturm oder Rutschbahn, Kilometerschwimmen oder Planschen, Fussballspielen oder Beachvolleyball, Bistro à la carte oder Pick- nick – in der Badi Andelfingen findet jeder sein Glück! Neu im Team als Stellvertreterin des Bad- meisters begrüssen wir Tatjana Richter. Liebe Tatjana: Viel Freude im Job und im neuen Umfeld. Das gesamte Badi-Team – vom Badmeis- ter und seinem Team über die Damen und Herren der Abendaufsicht bis zur Bis- tro-Crew – alle sind bereit und freuen sich auf die Saison 2024. Euer Schwimmbad öffnet am Samstag, 11. Mai 2024 die Tore. Weitere Informationen sind in der Badi-Info auf der nächsten Sei- te ersichtlich. Korrigendum «Gesamtsanierung Schwimmbad Andelfingen» Nicht ein Ingenieur-, sondern ein Archi- tekturbüro hat die Andelfinger Badi ge- plant. An der Budgetversammlung und in der letzten «Andelfinger Info» habe ich über die bevorstehende Sanierung unserer Badi berichtet. Im Bericht steht, dass das «Architekturbüro Hofmann & Widmer» unsere Badi einst erbaut habe. Das stimmt nicht. Nach der Gemeindeversammlung wurde ich darauf hingewiesen, dass das damalige Ingenieurbüro «Hofmann & Widmer» mit dem Bau der Badi nichts zu tun hatte. Martin Schaub aus Andelfin- gen informierte mich etwas später, dass der Architekt E. Badertscher aus Winter- thur das Schwimmbad geplant habe. Ich danke Martin Schaub für seinen Gang ins Archiv und die Aufklärung und bitte Sie, den Fehler zu entschuldigen. Markus Tunkel Präsident Schwimmbadkommission Die Badi ist bereit und wartet auf die Saisoneröffnung. (Foto: Stefan Bänziger) Schwimmbad Andelfingen Öffnungszeiten Saison 2024 Montag 11.00–19.00 Uhr * Dienstag bis Samstag 10.00–19.00 Uhr * Sonn- und Feiertage 10.00–19.00 Uhr * Bei schönem Wetter 1. Juni – 18. August 2024 Montag – Samstag bis 21.00 Uhr offen * Bei schlechtem Wetter 15. Mai – 15. Juli 2024 Montag – Freitag immer 11.00–13.00 Uhr offen 1. Juni – 13. August 2024 Montag – Samstag immer 19.00–20.00 Uhr offen Es gelten variable, von der Witterung abhängige Öffnungszeiten, diese werden tagesaktuell auf der Website publiziert: www.schwimmbadandelfingen.ch. Schwimmbad Eintrittspreise 2024 Erwachsene Einzeleintritt Fr. 7.00 Saisonkarten Fr. 70.00 + Fr. 5.00 Karten-Depot 10er-Abonnement Fr. 63.00 Gruppen (ab 10 Pers.) Fr. 6.30 (pro Pers.) Kinder ab 6 Jahren Einzeleintritt Fr. 4.00 Saisonkarten Fr. 40.00 10er-Abonnement Fr. 36.00 Gruppen (ab 10 Pers.) Fr. 3.60 (pro Pers.) Familienkabinen Fr. 5.00 + Eintritt Familienkabinen Saison Fr. 80.00 + Eintritt Schüler und Lernende bis zum 20. Altersjahr mit gültiger Legiti- mationskarte gelten bezüglich Saisonkarte als Kinder. Schülerinnen und Schülern der Primar- und Sekundarschule Andelfingen sowie Kindergärtnerinnen und Kindergärtnern wird eine Saisonkarte abgegeben. Anlässe und Angebote Saison 2024 Über Terminverschiebungen oder Absagen von Anlässen infor- mieren wir laufend unter www.schwimmbadandelfingen.ch. Samstag, 11. Mai, 10.00 Uhr Saisoneröffnung – mit Apéro von 11.00 bis 14.00 Uhr Das Bistro-Team freut sich auf Sie! Die Saisonkarten werden am Eröffnungstag mit Fr. 5.00 Rabatt abge- geben! Es kann mit EC-Direct, Postcard oder TWINT bezahlt werden. Dienstag, 6.00–6.45 Uhr Frühschwimmen in den Monaten Juni, Juli und August Für alle Frühaufsteher öffnet die Badi die Tore jeweils am Diens- tag früher – auch bei schlechtem Wetter. Die Schwimmschule findet in den Monaten Juni und Juli statt. Zu gegebener Zeit werden die Kursdaten auf der Website der Schwimmschule Winterthur publiziert. Anmeldung bei Schwimmschule Winterthur www.schwimmkurse.ch Postfach 2296, 8401 Winterthur, Tel. 052 343 39 40 schwimmschule.winterthur@schwimmkurse.ch Samstag, 17. August 2024 Song-Show Der beliebte Karaoke-Abend soll auch in diesem Jahr stattfinden. Genauere Infos folgen auf der Website und via Aushang in der Badi. Detaillierte Informationen und weitere Anlässe finden Sie unter www.schwimmbadandelfingen.ch Kontakt: 052 317 15 89, schwimmbad.andelfingen@bluewin.ch Badi-Bistro-Infos Auch ohne Badi-Eintritt können Sie etwas Feines essen oder ein Glace geniessen! Wir freuen uns auf Sie. Die Bistrobetreiber: Panu Ruklao Samstag, 11. Mai 2024, 10.00 Uhr Saisoneröffnung mit Apéro 6 7 A U S D E M G E M E I N D E R A T A U S D E M G E M E I N D E R A T Kehrichtsack in den Container – und tschüss! Am Samstag in die Ferien, Kehrichtabfuhr aber erst am Dienstag. Wohin bloss mit dem blauen Sack? Bitte nicht auf die Strasse. Besser in einen Container! «Kommt Zeit, kommt Kehricht, doch Keh- richt kommt schneller». Und weil das so ist, ist klar, dass sich gerade im Sommer während der Ferien gerne einmal Kehricht ansammelt. Doch anstatt diesen Kehricht einfach vor die Tür zu stellen oder über einen Zaun zu hängen, besteht die Mög- lichkeit der Anschaffung eines 120-l- oder 240-l-Containers, erhältlich beispielsweise in der Landi. Nach der Beschaffung fehlt nur noch eine entsprechende Beschrif- tung mit «KEWY» oder «Kehricht» und schon wird der Container im Rahmen der allgemeinen Abfall-Tour geleert – voraus- gesetzt natürlich, es befinden sich darin blaue KEWY-Gebührensäcke. Nutzen Sie diese Möglichkeit, so dass Sie Ihre Keh- richtsäcke nicht schon um 7.00 Uhr mor- gens bereitstellen müssen und Sie ballast- freiere Ferien geniessen können. Da es in den letzten Jahren vermehrt zu Verunreinigungen durch von Tieren zerris- sene Kehrichtsäcke mit entsprechendem Mehraufwand für die Gemeinde gekom- men ist, und über Tage deponierte blaue Kehrichtsäcke im Aussenbereich nicht un- bedingt zum Ortsbild passen, behält sich der Gemeinderat vor, Verunreinigungen des öffentlichen Grundes, gestützt auf die Polizeiverordnung, inskünftig zu büssen. Manuel Conrad Gemeinderat Aufmarsch der Bagger Es brummt im Tiefbaubereich. Nur in Dätwil bleibt es ruhig. In den anderen vier Dörfern lärmen auch dieses Jahr die Baumaschinen. Die grössten zwei Tiefbauprojekte hat die Gemeindeversammlung bewilligt. In Adli- kon wird die Wasserleitung in der Rebberg- strasse für über eine halbe Million Franken erneuert, ungefähr die Hälfte kostet der Wasserleitungsersatz in einem Teilstück der Landstrasse in Andelfingen. Nachfolgend präsentieren wir Ihnen eine Übersicht über die in den kommenden Monaten geplan- ten Arbeiten im Gemeindegebiet: Andelfingen • Einbau Deckbelag Heiligbergstrasse • Ersatz Wasserleitung (WL) Teilstück Landstrasse • Erweiterung Fernwärmenetz (FW) Obermühlestrasse • Erneuerung Öffentliche Beleuchtung (ÖB) Obermühlestrasse Adlikon • Ersatz Wasserleitung Rebbergstrasse • Sanierung Wasserleitung und Er- neuerung Öffentliche Beleuchtung Tüslerweg • Behindertengerechte Bushaltestel- len Unterdorfstrasse und Aufhebung Provisorien Dorfstrasse Humlikon • Einbau Deckbelag Chlosterstrasse • Sanierung «Im Chloster» • Einbau Deckbelag «Oberes Büel» Niederwil • Behindertengerechte Bushaltestellen Andelfingerstrasse Auf der Karte sind auch drei in Andelfingen laufende Projektierungen eingezeichnet. Im Bereich der Flaacherstrasse soll eine Ka- beltrasse in den Veloweg verlegt werden. Für die Bollenstrasse ist im nächsten Jahr eine umfangreiche Strassen- und Werk- sanierung geplant. «BGK» bei der Land- strasse steht für ein Betriebs- und Gestal- tungskonzept. Dieses soll ab dem nächs- ten Jahr etappiert umgesetzt werden. Peter Müller Gemeinderat Tiefbau und Werke HeiligbergstrasseHeiligbergstrasse (DB) WL Landstrasse Chlosterstrasse (DB) Im Chloster Bushaltestellen Realisierung 2024 Projektierung 2024 Bushaltestellen EWA Flaacherstrasse WL Rebbergstrasse FW + ÖB Obermühlestrasse WL Tüslerweg BGK Landstrasse Bollenstrasse Oberes Büel (DB) HeiligbergstrasseHeiligbergstrasse (DB) WL Landstrasse Chlosterstrasse (DB) Im Chloster Bushaltestellen Realisierung 2024 Projektierung 2024 Bushaltestellen EWA Flaacherstrasse WL Rebbergstrasse FW + ÖB Obermühlestrasse WL Tüslerweg BGK Landstrasse Bollenstrasse Oberes Büel (DB) Informationen zu den Steuererklärungen 2024 Wir sind uns bewusst, dass Post vom Steueramt oftmals nicht herbeigesehnt wird. Dennoch müssen Steuern erhoben werden, um Strassen, Schulen, die so- ziale Wohlfahrt etc. zu finanzieren. Gerne möchten wir uns bei Ihnen bedanken. Bedanken dafür, dass wir in Andelfingen eine ausgesprochen gute Zahlungsmo- ral haben und wir fast ausschliesslich auf gute Zusammenarbeit zählen können. Danke für Ihren Beitrag! Zwei positive Neuerungen Der Regierungsrat hat am 10. Mai 2023 beschlossen, dass der Vergütungszins von 0,25 % auf 1 % erhöht wird. Das heisst: Alle Zahlungen, die beim Steueramt bis am 30. September 2024 für das Steuer- jahr 2024 eingehen, werden bis zu diesem Datum mit 1 % verzinst. Ausserdem hat der Kantonsrat im Dezem- ber 2023 entschieden, die Staatssteuer von 99 % auf 98 % zu senken. Das heisst: Die ganze Steuerrechnung der Staats- und Gemeindesteuern wird einen Pro- zentpunkt tiefer als letztes Jahr. Organisatorische Hinweise Die provisorische Rechnung werden wir im Mai verschicken. Sollte die Rechnung zu hoch oder zu tief sein, bitten wir Sie, das dort beiliegende Formular zu retour- nieren, eine E-Mail an steueramt@andel- fingen.ch zu senden oder sich telefonisch unter 052 304 27 03 zu melden. Die Nachfrage nach leeren Einzahlungs- scheinen ist in den letzten Jahren ge- stiegen. Deshalb möchten wir kurz das Angebot publik machen: Jeder, der gerne Vorauszahlungen für das aktuelle Steuer- jahr leisten möchte, kann bei uns kos- tenlos einen leeren Einzahlungsschein bestellen. Dieser kann für einen Dauerauf- trag gebraucht werden oder für andere (un-)regelmässige Zahlungen für das ent- sprechende Steuerjahr. Bitte bedenken Sie, dass ein Einzahlungsschein nur für ein Steuerjahr gilt. Deshalb senden wir Ihnen, wenn Sie von diesem Angebot profitie- ren möchten, immer Ende Januar einen neuen Einzahlungsschein für das neue Steuerjahr. Das heisst: Alle, die dieses Jahr einen Einzahlungsschein bestellt haben, werden Ende Januar 2025 wieder einen leeren Einzahlungsschein für das Steuer- jahr 2025 erhalten. Der 31. März naht. Für die meisten von Ih- nen läuft an diesem Tag die Einreichungs- frist für die Steuerklärung ab. Können Sie die Frist nicht einhalten, weil vielleicht noch Belege fehlen? Kein Problem! Scan- nen Sie den QR-Code und verlängern Sie Ihre Frist rechtzeitig. Oder nutzen Sie die- sen Link: www.andelfingen.ch/dienstleis- tungen/9163 Petra Keller und Jan Billeter Steuerverwaltung Andelfingen Sliden statt werfen Entsorgung hündischer Hinterlassenschaften neu gedacht: Säckli nicht einwerfen, sondern einschieben! Sie sind nicht jedermanns Sache, die grü- nen, zuweilen stinkenden Robidog-Be- hälter an den Strassen- und Wegrändern. Freilich ist man dankbar dafür, dass es sie gibt und dass die allermeisten Frauchen und Herrchen die Geschäfte ihrer Vierbei- ner dort entsorgen. Ein junges Zürcher Unternehmen hat eine Alternative zum bekannten Behälter ent- wickelt: Den «DoggySlide». Das neuarti- ge System verspricht eine hygienischere und geruchsärmere Entsorgung der mit Hundekot gefüllten Säckchen. Die Beu- tel werden in den Hundekotkübel nicht mehr geworfen, sondern eingeschoben. Andere Abfälle wie Babywindeln, Bier- kartons oder Hauskehricht lassen sich im Eimer nicht mehr beseitigen. Die Macher von «DoggySlide» haben der Gemeinde versuchsweise zwei ihrer Hun- dekotkübel zur Verfügung gestellt. Die probieren wir jetzt aus. Das Kommunal- team Andelfingen wird die Behälter für ei- nige Wochen an verschiedenen Orten im Gemeindegebiet aufstellen. Auf die Rück- meldungen der Hundehalterinnen und Hundehalter zum neuen Entsorgungssys- tem sind wir gespannt! Martin Käser Leiter Kommunaldienst (Foto: zvg) 8 9 S T I F T U N G S C H L O S S A U S D E R G E M E I N D E V E R W A L T U N G Schlosspark nominiert für den Bodenseegärten-Preis 2024 Der internationale Verein Bodenseegärten verleiht dieses Jahr zum siebten Mal den «Bodensee- gärten-Preis». Der Stiftungsrat Schloss Andelfingen und der Schlossgärtner freuen sich sehr über diese Nominierung. Mit diesem Bodenseegärten-Preis sollen die vorbildliche Erhaltung und Pflege his- torisch respektive zeitgenössisch wertvol- ler Gärten und Parkanlagen sowie heraus- ragende, qualitativ hochwertige Projekte rund ums umweltbewusste Gärtnern im Sinne der Gartentourismus-Strategie Bo- densee gewürdigt und die Beachtung der Öffentlichkeit für die Bedeutung der ein- zigartigen Gartenbaukultur am Bodensee vermittelt werden. Die Bodenseegärten-Preis Jury hat zehn mögliche Preisgewinner nominiert. Zwei davon gehören im Juni zu den Siegern. Zu den nominierten Gärten zählen: • Rosengarten Charlottenfels Schaffhausen • Historischer Hängegarten Schloss Neufra, Riedlingen, DE • Schloss Andelfingen • Seethaler Gartenimpulse Lindau, DE • Garten des Schulmuseums Amriswil • Europa Minigärtner, Insel Mainau, DE • Privatgarten Alexander König Salem, DE • Artemisia Kräutergarten Stiefenhofen im Allgäu, DE • Pallottiner Garten Konstanz, DE • Garten der Kobesenmühle Nieder- helfenschwil Mit der Bodenseegärten-Preisverleihung stellt die Jury die umfassenden Arbeiten der zehn nominierten Gärten in den Mit- telpunkt. All diese Gärten widmen sich mit viel Engagement diesem emotiona- len und nachhaltigen Thema und leisten einen wertvollen Beitrag zur grünen Bo- denseeregion. Die Preisverteilung findet am 20. Juni 2024 auf der Insel Mainau statt. Der Stiftungsrat Schloss Andelfingen freut sich zusammen mit dem Schlossgärtner sehr über diese Nomination und sieht der Preisverteilung mit Spannung entgegen. Ueli Frauenfelder Präsident Stiftungsrat Schloss Andelfingen (Foto zvg) Jahresbericht der Wasserversorgung publiziert Wasserqualität hervorragend, Grundwasserstände hoch, Lecks im Griff: Der Jahresbericht 2023 der Wasserversorgung Andelfingen informiert über unseren Umgang mit einem der kostbarsten Güter. Dank langanhaltender Niederschläge in den vergangenen Monaten sind die für unsere Trinkwasserversorgung relevan- ten Grundwasserspiegel des Rheins und der Thur derzeit auf einem überdurch- schnittlich hohen Stand. Die Qualität des Frischwassers in unserer Gemeinde wird regelmässig durch das Kantonale Labor Zürich geprüft. Sämtliche Unter- suchungsergebnisse zeigen, dass in allen Ortsteilen hervorragendes Trinkwasser zur Verfügung steht. Auch letztes Jahr wurde in die Infrastruk- tur der Wasserversorgung investiert. In der Heiligbergstrasse in Andelfingen er- setzten wir 270 Meter der Hauptleitung und insgesamt 70 Meter Hauszuleitun- gen. In Adlikon wurden die Arbeiten an der neu unter der A4 verlegten Wasserlei- tung abgeschlossen. Die Einwohnerinnen und Einwohner mussten hierfür einen Tag ohne Trinkwasser auskommen. Für den Fall der Fälle wurden zwei Zisternen- wagen mit Löschwasser bereitgestellt. Glücklicherweise musste die Feuerwehr nicht auf das Wasser zurückgreifen. In Humlikon schliesslich erfuhr das Reser- voir «Lingg» einen Neuanstrich und unser Lehrling Lukas Simonet vergrösserte den Zugangsbereich mit Verbundsteinen. Sämtliche Untersuchungs- ergebnisse zeigen, dass in allen Ortsteilen hervor- ragendes Trinkwasser zur Verfügung steht. Im vergangenen Jahr gab es im gesam- ten Gemeindegebiet elf Rohbrüche im Leitungssystem zu reparieren. Bis auf ein Leck konnten alle Schäden rasch be- hoben werden. Länger dauerte es am Tüslerweg in Adlikon. Nach Ortung der Schadstelle war klar, dass gleich die ganze Leitung zu ersetzen ist. Es rächte sich, dass man die marode Leitung nicht schon im Jahr 2019 im Rahmen der Sanierung der Dorfstrasse ersetzt hatte. Die untenstehende Tabelle gibt Ihnen ei- nen Überblick über wichtige Kennzahlen unserer Wasserversorgung: Die teilweise stark unterschiedlichen Mengen pro Kopf hängen primär mit dem Anteil von Landwirtschafts- und In- dustriebetrieben im jeweiligen Ortsteil zusammen. Aus der Reihe tanzt der Was- serverlust im Netz Adlikon. Es ist davon auszugehen, dass sich dieser nach den Sanierungen der Wasserleitungen im Tüs- lerweg und in der Rebbergstrasse stark reduzieren wird. Entwarnung dafür in Dätwil. Das Leitungsnetz dort ist dicht. Für die in den vergangenen Jahren ausgewie- senen Wasserverluste war nicht ein Leck, sondern ein messtechnischer Fehler die Ursache. Die Gruppenwasserversorgung Thurtal-Feldi schreibt der Gemeinde die für Dätwil nie bezogene, aber abgerech- nete Wassermenge wieder gut. Weitere interessante Informationen und Zahlen zur Wasserqualität finden Sie im ausführlichen Jahresbericht 2023 der Wasserversorgung. Der Bericht ist ab so- fort unter www.andelfingen.ch abrufbar. Martin Käser BrunnenmeisterRohrbruch in einer Gussleitung. (Foto: Martin Käser) Ortsteil Herkun� Wasser Anteil Wasserbezug % mi�lerer Tagesbedarf m³/d mi�lerer einwohnerbezogener Wasserbedarf Liter/E/d Wasserverlust im Netz % (Ø Schweiz 11.9%) Adlikon GWV Thurtal-Andelfingen 31 110.4 350.6 21.6 Reservoir Adlikon 69 Andelfingen GWV Thurtal-Andelfingen 100 568.1 232.9 0.6 Dätwil GWV Thurtal-Feldi keine Angaben 22.5 167.0 6.0 GWV Thurtal-Andelfingen keine Angaben Humlikon GWV Thurtal-Andelfingen 35 149.7 303.7 4.1 Reservoir Lingg 65 Niederwil Wasserversorgung Dägerlen 100 40.9 161.6 1.3 10 11 der Leiter des Kommunaldiensts dem- zufolge auf 15 Arbeitsjahre bei der Ge- meinde zurückblicken darf. Muss der stets gut gelaunte Mann hier näher vorgestellt werden? Käumlich! Man kennt Martin Kä- ser. Längst auch in Humlikon, seit kurzem ebenso in Adlikon, Dätwil und Nieder- wil. Auf die ihm eigentlich gebührende Laudatio wird daher, zumindest an die- ser Stelle, verzichtet. Für seinen grossen Einsatz für unsere Gemeinde und seine langjährige Treue hingegen sei ihm auch hier von Herzen gedankt! Patrick Waespi Gemeindeschreiber A U S D E R G E M E I N D E V E R W A L T U N G A U S D E M B E T R E I B U N G S A M T Personelles: Rücktritte, Eintritte und Dienstjubiläen Danke und alles Gute, MTB! Sie war die Frau der Stunde. Als sich Ende 2016 abzeichnete, dass die Betreibungs- kreise Andelfingen und Feuerthalen zu- sammenzuführen sind und die Gemein- de Andelfingen das neue Amt zu führen hat, musste es schnell gehen. Noch ehe alle Bezirksgemeinden der Fusion zuge- stimmt hatten, legten wir mit dem Auf- bau des Betriebs des neuerdings gröss- ten Betreibungskreises im Kanton Zürich los, um ab dem 1. Januar 2018 für das gesamte Weinland tätig werden zu kön- nen. Dass wir noch vor dem Startpunkt die erfahrene und krisenerprobte Maria Tresa Burger-Derungs als Stellvertreterin unseres Betreibungsbeamten an Bord holen konnten, war ein Glücksfall. MTB, wie sie bald nicht nur hinter vorgehalte- ner Hand gerufen wurde, packte bei den umfangreichen und unter grossem Zeit- druck zu erledigenden Vorbereitungs- arbeiten sofort mit an. Die von ihr mass- geblich mitgestaltete Betriebsorgani- sation bedurfte später keiner grossen Korrektur mehr: Das Amt funktionierte auf Anhieb! Rasch wuchs das neue Team zusammen, und mit Maria Tresa Burger hatten wir erstmals die von der gericht- lichen Aufsicht immer wieder geforderte Stellvertretung für unseren Amtsleiter – und dieser mit MTB das erhoffte Gegen- über, das ihm fachlich auf Augenhöhe begegnen konnte. Nun verlässt Maria Tresa Burger Andelfingen. Ende April geht sie in den wohlverdienten Ruhe- stand. Unsereins zieht den Hut vor dem, was Maria Tresa Burger für den Betrei- bungskreis Andelfingen und unsere Ge- meinde geleistet hat. Auch namens ihrer Kolleginnen und Kollegen sowie des Ge- meinderats danke ich Maria Tresa sehr herzlich für die erfolgreiche und unge- mein angenehme Zusammenarbeit und wünsche ihr für die kommenden Jahre alles Gute und Gesundheit. Vom Chreis Cheib aufs Land Am 1. April 2024 wird Ivana Kojic als neue Stellvertreterin des Betreibungsbeamten bei uns starten. Nach ihrer Ausbildung im Stadtammann- und Betreibungsamt Zürich 4 war Frau Kojic in verschiedenen Funktionen in Ämtern der Stadt Zürich und zuletzt als Pfändungsbeamtin im Be- treibungsamt Pfäffikon tätig. Wir heissen die neue Kollegin herzlich willkommen und wünschen der jungen Berufsfrau ei- nen fulminanten Start und viel Freude im neuen Job in Andelfingen! Schon wieder einer aus dem Tal Treue Leserinnen und Leser unserer Per- sonalmitteilungen wissen es: Auffallend viele ehemalige und aktive Mitarbei- ter der Gemeinde stammen aus dem Stammertal. Anfang Jahr ist ein weiterer hinzugekommen, wenn auch nur tempo- rär. Zur Überbrückung unseres Personal- engpasses unterstützt uns derzeit Viktor Ledermann, der früher als Gemeinde- schreiber in Waltalingen und danach in Lindau, aushilfsweise aber auch schon in Adlikon tätig war. Jeweils montags und dienstags greift er uns unter die Arme. Er kümmert sich schwergewichtig um den Bereich Tiefbau sowie um ausgewählte Projekte. Herzlich willkommen, Viktor! Erste Frau im Kommunaldienst Sturm auf eine letzte Männerbastion? In unserem bis dato nur mit Männern be- setzten Kommunaldienst wird am 1. April Tatjana Richter ihre neue Stelle antreten. Frau Richter wird vornehmlich in der Badi anzutreffen sein, wo sie die Stellver- tretung von Badmeister Urs Moos über- nimmt. Ausserhalb der Badisaison und bei schlechtem Wetter wird sie im Kommu- naldienst mitarbeiten. «Alle Ihre Leute ha- ben ihr Herz am rechten Fleck», meldete uns Tatjana Richter nach zwei Probetagen im Werkhof zurück. Umgekehrt stimm- te es auch. Die vermeintliche Trutzburg braucht deshalb nicht gestürmt zu wer- den. Wir jedenfalls freuen uns auf unsere neue Kollegin und wünschen ihr bei uns viel Erfolg. 5 + 10 = 15 Wie schnell doch die Zeit vergeht! Vor fünf Jahren würdigten wir im damaligen «gemeinde info» das 10-Jahre-Dienstjubi- läum von Martin Käser. Auch ein mit zeit- geistigen Kompetenzen ausgestatteter Leser wird daraus ableiten können, dass Betreibungsamt 2.0 – Aus Büchern werden elektronische Register Die Digitalisierung macht auch vor dem Betreibungsamt nicht halt. Nicht alles aber lässt sich elektronisch lösen. Die Digitalisierung ist im Anmarsch – ihr Durchmarsch aber steht noch vor vielen verschlossenen Türen. Wir fragen uns heute: Was hat sich diesbezüglich im Be- treibungswesen getan? Und wo muss sich dort noch etwas bewegen? Mit der Zusammenlegung wurden die alten, dicken und staubigen Bücher ein Fall für die Archive. Im Jahre 2010 wurden die Betreibungs- ämter von 16 Gemeinden aus dem Be- zirk Andelfingen zusammengelegt und in Andelfingen zentralisiert. Mit dieser Zusammenlegung wurden die alten, di- cken und staubigen Bücher Relikte der Vergangenheit und ein Fall für die Archi- ve. In mühsamer Kleinarbeit mussten die alten Eintragungen aus den Büchern in die modernen Arbeitsgeräte (sogenannte Computer) überführt werden. Mit dem Ab- schluss der Arbeiten Ende 2010 landete das Betreibungsamt Andelfingen endgültig in der Moderne. Willkommen in der Zukunft des Officealltags, dachte man. Das Ziel, «keine Bücher mehr, alles elektronisch» lag in Griffweite ... und dort liegt es, zumindest in Teilen, bis heute noch. Kaum in der Normalität des elektroni- schen Alltages angekommen, kam bereits der nächste Schock respektive die nächs- te Stufe auf der Treppe der Digitalisierung. Ab Anfang 2011 war es den Gläubigern möglich, dem Betreibungsamt über eine spezielle Schnittstelle (E-SchKG) Betrei- bungen auf elektronischem Wege anzu- melden. Vermessen zu behaupten, dass das Volk und die Gläubiger darauf ge- wartet hätten! Immerhin wurde am 7. Juli 2011 das erste, für dieses Jahr allerdings auch einzige Betreibungsbegehren per E- SchKG auf dem Betreibungsamt Andelfin- gen eingereicht. Wie jede Entwicklung braucht auch die- se Entwicklung in erster Linie eines: Zeit, sich zu entwickeln. Der Siegeszug der Di- gitalisierung und des E-Goverments goes Betreibungsamt hatte leise begonnen, entwickelte sich aber ansehnlich. 2014 wurden von 2807 Begehren bereits 222 elektronisch eingereicht, 2018 waren es 2446 von 5058 und nochmals vier Jahre später dann 2850 von 4991. Letztes Jahr wurden 3666 Begehren direkt über die E- SchKG-Schnittstelle eingereicht. Das ent- spricht rund 60 % aller eingereichten Be- gehren. Die Arbeiten werden so einfacher, Fehlerquellen minimiert und Ressourcen geschont. Das Betreibungsamt Andelfingen gehört in Sachen Digitalisierung zu den Vorrei- tern im Kanton. Bereits seit Sommer 2010 können Einwohner online einen Betrei- bungsauszug direkt beim Betreibungs- amt bestellen. Das war damals noch ein- zigartig, heute ist es «state oft the art». Apropos Betreibungsauszüge: Von den fast 5000 Betreibungsauszügen werden mehr als 60 % über Drittanbieter auf elek- tronischem Weg bestellt. Das kann man so machen – ist aber die teuerste und umständlichste Art. Die Kosten dafür sind oft fast 100 % höher als direkt beim Amt selbst. Wo aber stösst die Digitalisierung im Be- treibungsverfahren an ihre Grenzen? Lei- der überall dort, wo die Arbeit die reine Administration verlässt. Sobald die be- triebene Person ins Spiel kommt, ist es mit der Digitalisierung nicht mehr weit her. Zahlungsbefehle müssen persönlich zugestellt werden und Pfändungen im Beisein des Schuldners vollzogen werden. Man könnte meinen, dass der Gläubiger aus Sicht der Digitalisierer einen höheren Stellenwert geniesst als der Betriebene – oder aber, dass er die besseren Interes- senvertreter in Bern hat. Das mag teilwei- se stimmen, vielerorts sind aber mit dem persönlichen Kontakt auch Schutzme- chanismen zugunsten des Betriebenen verbunden, damit dieser seine Rechte auch wirklich wahrnehmen kann. Roland Eggenberger Betreibungsbeamter und GemeindeammannMaria Tresa Burger-Derungs, kurz MTB. (Foto: zvg) Ivana Kojic. (Foto: zvg) Tatjana Richter. (Foto: Franziska Steiger) Martin Käser. (Foto: Adrian Spalinger) 12 13 SRF Musikwelle Die SRF Musikwelle ist eine Woche lang Gast in Andelfingen. Im Rahmen des Pro- jektes «Dorfplatz» berichtet ein fünfköpfi- ges Radio-Team von Montag, 29. April, bis Freitag, 3. Mai 2024, über das Dorfleben, Bräuche, Traditionen und Menschen aus Andelfingen. Als Höhepunkt wird die Wo- che mit der volkstümlichen Livesendung «Zoogä-n-am Boogä» am Freitagabend im Löwensaal abgeschlossen. Radio-Livesendung: Freitag, 3. Mai 2024 20.00 bis 22.00 Uhr Die ganze Bevölkerung ist herzlich zur Livesendung eingeladen. Die Radio SRF Musikwelle und Informatio- nen zu gesendeten Beiträgen finden Sie unter www.srfmusikwelle.ch. Die SRF Musikwelle ist ein Radiopro- gramm der SRG und unterhält mit Schla- ger, Volksmusik und anderen beliebten Musikstilen, aber auch mit Aktuellem und Traditionellem aus der Schweizer Volks- kultur. Die SRF Musikwelle kann über Kabel, DAB+, Satellit und Internet empfan- gen werden. A U S D E R G E M E I N D E V E R W A L T U N G H E I M A T K U N D L I C H E S A R C H I V Elternveranstaltungen Breitenstein Pubertät – kein Grund zur Panik Ihr Kind erzählt kaum mehr von sich und Sie wissen nicht, was in ihm vor- geht. Vieles, was Sie sagen, stösst auf Widerspruch und Konflikte häufen sich. Die Emotionen Ihres Kindes fahren Achterbahn und Sie kommen nicht mehr mit. Workshop für Eltern von Jugendlichen Mittwoch, 3. April 2024, 19.00–21.00 Uhr Alkohol, Vapen, Kiffen Wenn Alkohol, Vapen und Kiffen im Jugendalter zum Thema werden, beschäftigt der Umgang damit viele Eltern. Infoveranstaltung mit Austausch Dienstag, 9. April 2024, 19.00–21.00 Uhr Weitere Informationen: www.zh.ch/zentrum-breitenstein Infoveranstaltung mit Austausch Dienstag, 9. April 2024 Alkohol, Vapen, Kiffen Zentrum Breitenstein Neuzuzügerapéro Der Neuzuzügerapéro findet statt am Samstag, 6. Juli 2024 um 10.30 Uhr im Löwensaal. Die Neuzuzüger erhalten rechtzeitig eine Einladung. Mütter- und Väter- beratung Andelfingen Die Mütter- und Väterberatung findet jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat von 9.00 bis 12.00 Uhr mit Anmel- dung und jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat von 9.00 bis 12.00 Uhr ohne Anmeldung im Zentrum Breitenstein, Landstrasse 36 in Andelfingen statt. Ihre Mütter- und Väterberaterinnen: Jasmin Lutz-Ünsal jasmin.lutz@ajb.zh.ch Brigitta Bucher brigitta.bucher@ajb.zh.ch Telefon 043 258 46 11 Auf nach Humlikon! Sommerplausch in Humlikon. Am Samstag, 6. Juli, um 9.30 Uhr stellt sich das Dorf vor. Freuen Sie sich auf einen abwechslungs- reichen Vormittag. Die Fusion ist durch. Es wird Zeit, ein- ander etwas besser kennenzulernen. Den Anfang macht Humlikon. Am Samstagmorgen, 6. Juli 2024, stellen wir Ihnen das Dorf im Rahmen eines spannenden Rundgangs vor. Apéro und Grillwurst werden von der Ge- meinde offeriert. Unsere Vorbereitun- gen laufen bereits auf Hochtouren. Merken Sie sich den Termin schon heute vor. Nähere Infos folgen im Juni per Post und auf www.andelfingen.ch. Martin Käser und Ueli Gerber Damals und heute Das Heimatkundliche Archiv Andelfingen sammelt nicht nur alte Fotos, sondern dokumentiert durch Fotos und Beschreibungen die neuesten Gebäude und Umbauten. Jedes Dorf hat sozusagen eigene Hausfotografen und -fotografinnen. In Humlikon unterstützt uns Lise Ganz. Vielzweckbauernhäuser findet man oft an den Hauptstrassen und Dorfplätzen der Weinländer Dörfer, wie das Haus in prominenter Position am Dorfplatz von Humlikon. 2017–2020 entstand dort ein Ersatzneubau. Die Gestaltung greift vertraute Motive aus dem Orts- bild auf und interpretiert sie durch zeitgemässe Funktionen neu. Dies wurde durch die BDE-Architekten aus Winterthur umgesetzt. Bild oben: Das Haus von Walter Steiger vor dem Umbau 2017. Bild unten: Lise Ganz beim Fotografieren des Ersatzbaus 2024. (Foto oben: Lise Ganz; Foto unten: Cornelia Styger, nun ebenfalls abgelegt im Heimatkundlichen Archiv.) 14 15 verspricht durch die Konservie- rung des eige- nen Leichnams ein Leben nach dem Tod. Währenddessen stirbt in Seattle ein obdachloser Junge an Herz- versagen. Als der deutsche Chirurg Michael Wild beginnt, Fragen zu stellen, verschwindet er von der Bildflä- che. Seine Mutter Julia ist entschlossen, ihn zu finden –doch sie hütet selbst ein Geheimnis, und ihre Gegner sind weitaus mächtiger, als sie denkt. Ein hochaktueller, perfekt recherchierter Thriller über die Grenze zwischen Leben und Tod, die Schnittstelle von Mensch und Maschine und die Zukunft unserer Spezies. Bretagne – Eine Augenreise Sachbuch von Jules Gaubert-Turpin und Franck Juery Zerklüftete Klippen, bretonische Köstlich- keiten, charmante Ortschaften: In diesem Bildband «Bre- tagne» werfen stimmungsvolle Fotografien und informative Tex- te einen ganz b e s o n d e r e n Blick auf die Bre- tagne und ver- zaubern durch die überwälti- gende Kulisse der französischen Küsten- region. Die ästhetische Bildsprache fängt die einzigartige Atmosphäre der Bretagne im Reisebuch ein und weckt Ihre Reise- sehnsucht. Paris – Eine Augenreise Sachbuch von Sophia van den Hoek und Hélène Rocco Von weltberühmten Wahrzeichen und Monumenten wie Eiffelturm, Notre-Dame und Triumphbogen über das Musée du Louvre und Musée d'Orsay bis hin zum Varieté-Theater Moulin Rouge begeistert die Stadt mit ihrer Fülle an Sehenswürdig- keiten und inte- ressanten Orten zum Verweilen. Begeben Sie sich auf eine abwechslungs- reiche Augen- reise – um Ihren nächsten Paris- Urlaub zu pla- nen, in Erinnerungen zu schwelgen oder einfach nur Ihr Fernweh zu stillen! Tauchen Sie ein in die Stadt der Liebe! Der besondere Reise-Bildband Paris ent- führt Sie in die unwiderstehliche Haupt- stadt Frankreichs. Ganz gleich, ob Sie über die älteste Brücke der Stadt Pont Neuf spazieren, einen Blick in die Mode- boutiquen entlang der Champs-Elysées werfen oder in eine traditionelle Pariser Bouillon einkehren – Ihre Reise nach Paris werden Sie nie vergessen. Der Wortschatz Bilderbuch von Rebecca Gugger und Si- mon Röthlisberger Oscar findet eine Schatztruhe. Als er sie öffnet, ist er enttäuscht: Nichts als olle Wörter! Achtlos pfeffert Oscar das Wort «quietschgelb» ins Gebüsch. Gleich dar- auf rennt ein gelber Igel an ihm vorbei! Da wird Oscar klar, was er mit den gefundenen Wörtern alles anstellen kann. Irgendwann ist die Kiste leer, und Oscar steht wortlos da. Zum Glück zeigt ihm die Sprachkünst- lerin Louise, wie er selbst neue Wörter ma- chen kann und erklärt, weshalb er behut- samer mit ihnen umgehen sollte. Sprache ist etwas Lustvolles und Sinnliches, und sie besitzt grosse Macht. Mit Feinsinn und Humor erzählen Rebecca Gugger und Simon Röthl isberger vom bewussten Umgang mit Sprache. Jede Seite bietet ein raffiniertes Zu- s a m m e nsp i e l von Bild, Grafik und Text. Alle Neuerscheinungen der Bibliothek www.bibliotheken-zh.ch/Andelfingen B I B L I O T H E K B I B L I O T H E K Veranstaltungen Mittwoch, 27. März: Büchermorgen mit Daniela Binder. 9.00–11.00 Uhr. Mittwoch, 27. März: Geschichtenreise mit Magdalena Meier. Für Kinder ab drei Jahren und ihre Begleitperson. 15.00–15.45 Uhr. Samstag, 13. April: Buchstart für die Kleinen. 9.30–10.00 Uhr – mit Anmel- dung. Samstag, 13. April: Grosser Bücher- flohmarkt. Ab 10.00 Uhr. Freitag, 19. April: Lesung mit Ulli Olvedi. 19.00 Uhr. Bitte reservieren. Ab Badisaison: Schwimmbad Andel- fingen: «Badi-Bibliothek». Zeitschriften und Bücher zum Lesen und Blättern. Samstag, 11. Mai: Pflanzen und Setz- lingstausch. Tauschen und sich aus- tauschen. Ab 10.00 Uhr. Mittwoch, 15. Mai: Geschichtenreise mit Magdalena Meier. Für Kinder von ca. 3-6 Jahren. 15.00–15.45 Uhr. Dienstag, 9. Juli: DVD- und Taschen- buchtausch. Eins bringen und meh- rere mitnehmen. Ferienlektüre für die Sommerferien! Ab 17.00 Uhr. Alle Veranstaltungen finden Sie auf www.bibliothek-andelfingen.ch Öffnungszeiten der Bibliothek Andelfingen Montag 14.00–17.00 Uhr Dienstag 17.00–19.00 Uhr Mittwoch 13.30–17.00 Uhr Donnerstag 9.00–11.00 Uhr 15.00–17.00 Uhr Freitag 17.00–19.00 Uhr Samstag 10.00–12.00 Uhr In den Frühlingsferien vom 21. April bis 5. Mai 2024 ist die Bibliothek am Mittwoch, Freitag und Samstag offen. Bibliothek Rückblick 2023 in Zahlen Die Bibliothek Andelfingen ist ein attraktiver Treffpunkt in unserer Gemeinde. Dies zeigen auch die Besucher- und Ausleihzahlen. Im Jahr 2023 besuchten 23’798 Personen die Bibliothek. An 268 Tagen war die Bibliothek offen, 61’190 Medien wurden ausgeliehen und 1’379 Medien wurden neu in den Bestand aufgenommen. Die Bibliothek hat einen Medienbestand von über 17’000 Medien und zusätzlich die Onleihe Bibliothek mit über 30’000 Medien. Bestimmt finden Sie in diesem umfassenden Angebot auch Ihre Favoriten. Buchempfehlungen Das kleine Haus am Sonnenhang Roman von Alex Capus Es sind die neunziger Jahre in Italien. In den Kneipen wird geraucht, an den Tank- stellen wird man bedient. Alex Capus bezieht ein einsam stehendes Steinhaus am Sonnenhang eines Weinbergs. Dort verbringt er viel Zeit mit seiner Freundin und Freunden, dort sucht er die Einsamkeit, um an seinem ers- ten Roman zu schreiben. Wie findet man Zu- friedenheit im Leben? Warum stets eine neue Pizza ausprobie- ren, wenn doch die gewohnte Pizza Fiorentina völlig in Ordnung ist? Warum Jagd nach immer noch schöneren Stränden machen, wenn schon der erste Strand gut ist? Endling Roman von Jasmin Schreiber Artensterben. Abtreibungs- und Verhü- tungsverbote. Repressalien. Die Welt, in der sich die Frauen dieses Romans zu- rechtfinden müssen, ist eine andere im Jahr 2041. Zoe ist Biologin und forscht fern der Heimat an Käfern. Als ihre Mutter in die Reha muss, kehrt sie nach Hause zurück, um sich um ihre Teenager-Schwester Han- na und ihre schrullige Tante Auguste zu kümmern, die seit Jahren das Haus nicht mehr verlässt. Doch dann verschwindet Augustes Freundin Sophie, und während sich die Ereignisse überschlagen, lauert in Schweden ein dunkler Wald auf sie. Jasmin Schrei- ber ist Autorin der bekannten Romane «Ma- rianengraben» und «Der Mau- ersegler». KRYO – Die Verheißung Die KRYO-Trilogie, Band 1. Thriller von Petra Ivanov Die Optimierung des Menschen ist das Geschäft der Zukunft. Eine kalifornische Firma verkauft Blutplasma-Verjüngungs- kuren, Tech-Riesen investieren Unsum- men in die digitale Bewusstseinsspeiche- rung. Und ein russisches Unternehmen Geschichtenreise mit Magdalena Meier, die beliebteste Veranstaltung. Lieblingsplätze zum Lesen. (Fotos: zvg) 16 17 P R I M A R S C H U L E P R I M A R S C H U L E Neues Mitglied Schulpflege Was macht die Schulpflege? Die Schulpflege leitet und beaufsich- tigt die Schule. Sie ist verantwortlich für den Vollzug der kantonalen Erlas- se und Beschlüsse, vertritt die Schule gegen aussen, legt die Organisation und die Angebote der Schule fest, beschliesst die wichtigsten Regle- mente der Schule und stellt Anträge an die Stimmberechtigten. Des Weiteren verantwortet sie in enger Zusammenarbeit mit der Schulleitung und der Leitung Schul- verwaltung die Entwicklung und Qualitätssicherung der Schule. Was erwartet Sie als neues Schulpflegemitglied? Was sollten Sie mitbringen? Die Antworten dazu finden Sie auf unserem ausführlichen Flyer auf der Homepage der Primarschule. Bis spätestens am 20. März 2024 sind die Wahlvorschläge der Gemeindever- waltung in Andelfingen einzureichen. Primarschulpflege Andelfingen Primarschulpflege Andelfingen Thurauen im Jahresverlauf In diesem Schuljahr verbringt die 1. Klasse von Frau Wittenwiler in jeder Jahreszeit ei- nen Morgen in den Thurauen. Ende Janu- ar war das Thema «Dem Winter trotzen». Wir haben getestet, ob wir gleich gut sind wie das Eichhörnchen Lisa und haben auf unserem Rundgang Nüsse versteckt, die wir am Schluss des Morgens wieder fin- den mussten. Wir haben viele Biberspu- ren entdeckt und genau angeschaut und das Winterfell von Reh und Wildschwein mit ihrem Sommerfell verglichen. Nur Grün- und Brauntöne Bereits im Herbst haben wir möglichst viele verschiedene Farben in der Natur gesucht. Diesmal haben wir ausser ver- schiedenen Grün- und Brauntönen fast nichts gefunden. Winter eben! Doris Hollenstein Fachlehrperson 1. Klasse Zielacker (Fotos: zvg) WWF-Lauf 2023 mit den Schmetterlingen vom Kindergarten Lochpünt 1 und 2 Jedes Jahr organisiert der WWF einen Lauf, um auf Tiere auf- merksam zu machen, die vom Aussterben bedroht sind. Dieses Jahr konnten die Schülerinnen und Schüler für die Eisbären und das Klima rennen. Alle Schmetterlinge des Kindergartens Lochpünt tröpfelten vor 8.00 Uhr am Bahnhof Andelfingen ein, um den Zug mit Frau Pick nach Winterthur zu nehmen. Die Räupchen durften an diesem Morgen mit Frau Butti in den Wald gehen. Am Bahnsteig trafen sie auch noch die 2. Klasse von Frau Mannhart, welche auch gespannt auf den Zug wartete, um den sportlichen Event antreten zu können. Nach einer kurzen Zug- und Busfahrt kamen sie in der Sportanlage Deutweg in Winterthur an. Dort schnappten sich die Lehrperson und helfenden Eltern die Startnummern, um sie den lauffreudigen Schülerinnen und Schüler anzuheften. Startschuss Bei hochnebligen, aber doch warmen Temperaturen wurde auf den Startschuss gewartet, welcher pünktlich um 9.00 Uhr ertönte. In diesem Jahr hatte es über 600 Schülerinnen und Schüler aus der ganzen Region, welche währenDd 2 Stunden ren- nen, gehen, schlendern oder hüpfen durf- ten. Die Schmetterlinge flitzten am vereinbar- ten Treffpunkt immer wieder vorbei und stoppten nur kurz, um etwas zu essen oder zu trinken oder einfach einen Trau- benzucker zu schnappen. Viele Kilometer wollten sie rennen. «Ich will mindestens 18 Runden laufen», sag- te ein Kind und erreichte schlussendlich stolze 21 Runden. «Ich bin alles gerannt», sagte ein anderes Kind. So liefen sie ge- meinsam 166 km, also einmal nach Luzern und wieder zurück. Frau Pick und die helfenden Eltern waren sehr stolz auf die 25-köpfige Mannschaft, welche müde, aber glücklich wieder um 11.55 Uhr mit dem Zug in Andelfingen eintraf. Es war wieder einmal ein Supererlebnis, das wir bestimmt alle nie vergessen werden! Ilona Pick und Claudia Schällibaum Kindergarten Lochpünt Kurzer Stop für den Traubenzucker. (Fotos: zvg) Wechsel in der Schulleitung Per anfangs Jahr galt es eine Vakanz im Schulleitungs-Trio neu zu besetzen. Erfreu- licherweise konnte wiederum innerhalb der Schule eine gute Nachfolgelösung ge- funden werden. Unsere langjährige schulische Heilpä- dagogin und ausgebildete Kindergar- tenlehrperson Anina Specht hat ihre Weiterbildung zur Schulleiterin an der Pädagogischen Hochschule Zürich in An- griff genommen und ergänzt mit einem Pensum von 50 Prozent unser Co-Schul- leitungsteam. Sie wird weiterhin auch als schulische Heilpädagogin an der Schule tätig bleiben. Frau Specht übernimmt insbesondere die Führung des Bereichs Sonderpädagogik an allen Schulstandorten wie auch die Verantwortung über alle Kindergärten. Die Schulpflege Neu im Schulleitungs-Trio: Anina Specht. (Foto: zvg) Gemeinde- versammlung Primar- und Sekundarschule Montag, 27. Mai 2024 um 19.30 Uhr im Mehrzweckraum der Sekundarschule Andelfingen 18 19 Aktuelle Informationen der Schulpflege Die Schuljahresplanung 2024/2025 läuft auf Hochtouren, auf dem Programm steht die Umstellung auf Schulzyklen, das bewährte System mit ausschliesslich Jahrgangsklassen und die Sanierung des Schulhauses Hofwiesen. Die Umsetzung der Fusion ist auf Kurs. Der Lehrplan 21 redet von Zyklen statt wie bisher von Stufen. Pro Zyklus ist ein Min- destanspruch an Kompetenzen formuliert, die ein Kind erwerben soll. Zusätzlich sind in der Mitte der Zyklen Orientierungspunk- te gesetzt, welche die Mindestansprüche bis zu diesen Zeitpunkten festlegen. Die Lehrmittel orientieren sich an diesen Zyk- len und Orientierungspunkten. An den Pä- dagogischen Hochschulen werden neue Lehrpersonen im Bewusstsein von Zyklen ausgebildet. Struktur und Pädagogik können nicht los- gelöst voneinander betrachtet werden. Aufs nächste Schuljahr hin stellt die Schu- le organisatorisch vollständig von den bisherigen Schulstufen (Kindergarten, Unterstufe und Mittelstufe) auf die neuen Schulzyklen um: • Zyklus 1: Kindergarten bis 2. Klasse • Zyklus 2: 3. bis 6. Klasse Die Klassen werden in der Regel neu alle zwei Jahre die Klassenlehrperson wech- seln. Beim Eintritt in die 1. und neu in die 5. Klasse werden die Klassen neu zusam- mengesetzt. Neu wieder reine Jahrgangsklassen Auf das neue Schuljahr hin wechselt die Schule ins bewährte System mit aus- schliesslich Jahrgangsklassen zurück. In der Regel wird die Schule drei Klassen pro Jahrgang führen. Niederwiler Kinder ab Sommer in Andelfingen Der Anschlussvertrag der ehemaligen Schulgemeinde Adlikon mit der Schulge- meinde Dägerlen läuft Ende dieses Schul- jahres aus. Die Kinder aus Niederwil (mit Ausnahme der 6.-Klässler) starten somit nach den Sommerferien an der Primar- schule Andelfingen. Die noch hängige Initiative, welche ein Weiterführen der Be- schulung der Niederwiler Kinder an der Primarschule Dägerlen bezweckte und zwei Urnenabstimmungen zur Folge ge- habt hätte, wurde zurückgezogen. Sanierung Schulhaus Hofwiesen Die Sanierung und Erweiterung des Schulhauses Hofwiesen läuft im neuen Schuljahr weiter. Bis zu seiner Inbetrieb- nahme im Sommer 2025 hält die Schule weiterhin an den drei Standorten fest. Fusion läuft auch auf Hochtouren Die Schule ist nach wie vor entlang ihres Fusionsfahrplans unterwegs. Lediglich der im 2023 geplante Verkauf des Schulhauses Adlikon hat sich ins Jahr 2024 verschoben. Wie schon an den Gemeindeversamm- lungen informiert wurde, möchte der Zweckverband der Schulgemeinden im Bezirk Andelfingen das Schulhaus für die Heilpädagogische Schule Humlikon (HPS) erwerben. Die Schulpflege begrüsst die Kaufabsicht durch den Zweckverband. So kann bei- spielsweise der Schulhausplatz ausser- halb der Schulbetriebszeiten weiterhin von den Kindern im Dorf benutzt werden. Dieser Kauf muss aber zwingend vom Kanton bewilligt werden. Derzeit laufen noch die entsprechenden Abklärungen. Mehr dazu und weitere Informationen an der nächsten Gemeindeversammlung vom 27. Mai 2024. Barbara Kummer-Thüler Präsidium Schulgarten der Klasse 2A Hofwiesen Das kalte und nasse Wetter liess die Zweitklässler lange auf ihren ersten Tag im Schulgarten warten. Voller Freude und Erwartung steckten die Kinder nach den Frühlingsferien je zwei Kürbissamen in einen Blumentopf. Die Freude war gross, als die ersten Keimblätter die Erde durchstiessen. Im warmen Schulzimmer wuchsen sie prächtig, doch der Boden war noch kalt und nass. Die Hochbeete konnten schon mit Zucchetti, Radieschen, Salaten und Kräutern bepflanzt werden. Doch die Kürbispflänzchen mussten noch warten. Endlich konnten dann die zarten Pflänzchen Ende Juni in die frisch zuberei- teten Beete gepflanzt werden. Der Garten brauchte regelmässig Pflege: jäten, hacken und giessen stand auf dem Stundenplan. Schon vor, während und nach den Sommerferien konnte reichlich geerntet werden. Kurz vor den Herbstfe- rien waren dann die Butternut und etliche Muscat Kürbisse reif. Im November 2023 war es dann so weit. Die Kinder schälten 3 grosse Kürbisse und schnitten sie in kleine Stücke. Während gut einer Stunde köchelte dann die Sup- pe. Bei einem gemeinsamen Mittagessen wurde die Suppe aus den eigenen Kürbis- sen genossen. So fand das Schulgartenjahr 2023 seinen Abschluss. Annemarie Wegmann Fachlehrperson (Fotos: zvg) P R I M A R S C H U L E P R I M A R S C H U L E Kürbissuppe Kürbis waschen, schälen und in kleine Stücke schneiden. 1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe rüsten und zu den Kürbisstücken geben. Alles in wenig Wasser weichkochen und pürieren. Mit Bouillon, Salz, Pfeffer und Curry würzen und nochmals aufkochen. Mit Schlagrahm dekorieren. En Guete! Fusionsfahrplan  per 1. 1. 2023: Zentralisierung der Schulverwaltung in Andelfingen  per 1. 1. 2023: Start neu gewähl- te Schulpflege mit sechs Mitgliedern  Sommer 2023: erste Änderungen für Personal und Schüler:innen: • Aufhebung Standort Adlikon (inkl. Hort) • 1.- und 2.-KlässlerInnen aus Adlikon und Humlikon be- suchen die Schule in (Klein-) Andelfingen  Jahr 2024: Verkauf Schulhaus Adlikon  Sommer 2024: Niederwiler SchülerInnen wechseln an die Primarschule Andelfingen  Sommer 2025: Aussenschul- standort Humlikon wird auf- gehoben  Schuljahr 2025/2026: Umzug Kleingruppenschule Kleinandel- fingen (KGS) nach Humlikon  Jahr 2026: Verkauf altes Schul- haus Humlikon 20 21 Mit handwerklichem Geschick zum perfekten Modell Vor mehr als 25 Jahren wurde der Modellbauclub Wyland von fünf Modellbaubegeisterten gegründet, dies mit Sitz in Andelfingen. Ein möglichst originalgetreues Modell be- dingt oft umfangreiche Recherchen, um beispielsweise Baupläne zu erhalten oder aber auch, um die Originalobjekte foto- grafisch in den relevanten Einzelheiten zu dokumentieren. Die Massstäbe der Mo- delle reichen dabei von 1/700 bis 1/12 und auch die Themen sind sehr weit gespannt: Die zwölf Mitglieder treffen sich einmal im Monat und tauschen sich über Modellbautechniken und aktuelle Projekte aus. Neben Flugzeugen, Schiffen, Hubschrau- bern, Fahrzeugen, Figuren und Bunkern sind es auch Tunnelbohrmaschinen und Dioramen. Meist dienen Plastikbausät- ze verschiedener Hersteller als Grund- lage für ein Projekt, oft werden sie aber auch mit verschiedensten Techniken auf- wendig selbst erstellt. Auf unserer Website www.mc-wyland.ch finden sich dazu viele Beispiele. Austausch über die aktuellen Projekte und Techniken Mit dem «Modellbauclub Wyland» besteht ein Rahmen, um sich gemeinsam über das Hobby auszutauschen und weitere Gleichgesinnte zu erreichen. Über die Jah- re ist der Verein gewachsen und hat zurzeit zwölf Mitglieder, die sich einmal im Monat treffen und über Modellbautechniken und aktuelle Projekte austauschen. Ziel unseres Hobbys ist es, ein möglichst detailgetreues Modell eines realen Vorbildes zu erschaf- fen, was man als Massstabsmodellbau bezeichnet. Das unterscheidet uns vom Funktionsmodellbau, bei dem es eher um die Funktion meist ferngesteuerter und beweglicher Modelle geht. Auch mit anderen Vereinen und Einzel- personen, die sich dem massstäblichen Modellbau verschrieben haben, besteht ein reger Austausch. Dieser findet meist auf Ausstellungen statt, auf denen die Teilnehmer ihre neuesten Projekte prä- sentieren. Peter Müller M O D E L L B A U C L U B W Y L A N D F R A U E N T U R N V E R E I N A N D E L F I N G E N Fit & Fun: Frauenturnverein Andelfingen bietet mehr als nur Sport Nach 42 Jahren Vereinsgeschichte bewegt der Frauenturnverein Andelfingen immer noch wöchentlich sportbegeisterte Frauen. Doch nicht nur das Turnen ist wichtig, auch gemeinsame Ausflüge und das Engagement bei Veranstaltungen. Der Frauenturnverein Andelfingen wurde im Jahr 1982 von sportbegeisterten Frau- en gegründet und kann somit auf stolze 42 Jahre Vereinsgeschichte zurückblicken. Unser Mitgliederbestand ist seit Jahren stabil bei rund 23 Turnerinnen, deren Al- ter von 40 bis 76 Jahren reicht. Die Leite- rinnen erstellen immer ein spannendes, unterhaltsames und sportliches Turnen. Bei uns steht nicht nur das Turnen im Vordergrund, sondern auch das gesellige Miteinander. Es gibt Step-, Aerobic-, Pilates- oder Spiel- stunden und vor dem Turnfest werden natürlich fleissig die «Fit und Fun»-Diszi- plinen geübt. Gemeinsam unterwegs Aber bei uns steht nicht nur das Turnen im Vordergrund, das jeden Mittwoch von 20.00 Uhr bis 21.30 Uhr in der Sporthalle Andelfingen stattfindet, sondern auch das gesellige Miteinander nach dem Sport und während des ganzen Jahres an diversen Anlässen. Wir gehen zwei Mal im Jahr auf Reisen, bereits im Januar genies- sen wir schon seit mehr als zehn Jahren die Sonne in den Bergen beim Skifahren. Wir schlagen unser Lager jeweils von Frei- tag bis Sonntag in der Lenzerheide auf. Anfangs September begeben wir uns auf Turnfahrt, die immer ein besonderes Highlight im Jahr ist. Die letzte führte uns zum Brienzersee, wo wir viele spannen- de Erlebnisse hatten, wie zum Beispiel einen interessanten Rundgang durch die Trauffer Erlebniswelt mit anschliessen- dem Workshop im Holzkuhbasteln. Eine Wanderung durch die Aareschlucht, eine Fahrt mit dem Schiff und der nostalgi- schen Zahnradbahn zu den Giessbachfäl- len mit anschliessender Wanderung nach Iseltwald standen ebenfalls auf dem Pro- gramm. Fit und Fun am Turnfest Im Juni nehmen wir jeweils an einem Turnfest teil, dieses Jahr an der Regional- meisterschaft in Turbenthal, einem klei- nen und familiären Turnfest. Das Gegenteil davon war das Kantonalturnfest Wyland, der grösste Breitensportanlass des letzten Jahres, der in Dägerlen stattfand. Dort massen wir uns in der Kategorie Frauen/ Männer im dreiteiligen Wettkampf «Fit und Fun», bei dem es um Koordination und Kondition geht. An Veranstaltungen engagiert Beim Mithelfen sind wir immer gerne mit dabei. Sei es bei der Turnshow im Dezem- ber, wo wir den DTV und den TV Andel- fingen in der Festwirtschaft unterstützen. Aber auch bei diversen Turnfesten haben wir schon fleissig mitgeholfen und wir or- ganisieren jeweils im Frühjahr einen Aus- bildungskurs für Richterinnen und Richter im Auftrag des Zürcher Turnverbandes. Stand am «Frühligsmärt» Unser nächster Anlass findet aber bereits am 11. Mai In Kleinandelfingen statt, näm- lich der «Frühligsmärt». Hier sind wir mit einem Verkaufsstand anzutreffen. Wir ver- kaufen frische Waffeln und feine selbst- gemachte «Guetzli». Über einen Besuch würden wir uns sehr freuen. Weitere Infos www.ftv andelfingen.ch Marianne Hess Auf Turnfahrt im Land der Holzkühe. (Foto: zvg) 6. Internationale Modellbauausstellung des Modellbauclubs Wyland Bereits zum 6. Mal veranstaltet der Modellbauclub Wyland am 24. und 25. August 2024 eine Ausstellung im Löwensaal Andelfingen. Aussteller aus der Schweiz und dem benachbarten Ausland zeigen ihre massstäblichen Modelle von Flugzeugen, Hubschrau- bern, Schiffen, Lastwagen, Figuren, Militärfahrzeugen und Rennwagen. Aber auch Dioramen und Baumaschi- nen werden zu sehen sein. In einem Wettbewerb konkurrieren die besten Exponate um eine gute Platzierung und um die Preise. Ein Flohmarkt und ein Modellbauhändler runden das An- gebot ab. Mittags besteht die Mög- lichkeit, etwas Warmes zu essen, und auch Kaffee und Kuchen laden zum Verweilen ein. Der Eintritt ist frei und wir würden uns freuen, möglichst viele Interessierte, jung bis alt, begrüssen zu können. Die Ausstellung öffnet jeweils um 10.00 Uhr und schliesst am Samstag um 18.00 Uhr und am Sonntag um 16.00 Uhr. Treffen mit Gleichgesinnten: die Modellbauausstellung lädt zum Austausch ein. (Foto: zvg) 22 23 S E N I O R I N N E N U N D S E N I O R E N T A N Z W Ä L T A N D E L F I N G E N Gemeinsam voran – Die Andelfinger Senioren und die Ortsvertretung der Pro Senectute stellen sich vor Im April 1986 setzten sich ein paar initiative Seniorinnen und Senioren zusammen, um Pläne für eine sinnvoll ausgefüllte Zeit nach der Pensionierung zu schmieden. Heute erfreut sich ein vielfältiges Angebot grosser Beliebtheit, auch ennet der Thur. Die Organisation ist politisch und konfessionell neutral und funktioniert nicht als Verein. Im kleinen Rahmen und mit handge- schriebenen Teilnehmerlisten begann das Ganze, mit einer Informationsveran- staltung im Kirchgemeindehaus. Ausführ- liche Unterlagen meiner Vorgängerin Els- beth Färber wurden sorgsam gehegt und gepflegt. Das Andelfinger Schloss, damals noch ein Altersheim, diente als Lokalität für eine Singgruppe mit Elsi Steiner am Klavier und für Spielnachmittage in ge- selliger Runde. Auf sportliche Betätigung wurde von Anfang an Wert gelegt. Die erste Seniorenwanderung präsentierte sich in der Ausschreibung so: «Mittwoch, 28. Juni 1986: Ellikon a. Rhein –Nack–Rheinau und zurück; 13.00 Treff- punkt beim Schulhaus, Fahrt mit Privat- autos der Teilnehmer und Identitätskarte nicht vergessen.». Der erste Mittagstisch in der Wyländerstube kostete 7.50 Fran- ken. Das waren noch Zeiten! Wandern, lismen und jassen Und so sieht heute das Programm der Andelfinger Senioren aus: Einmal pro Monat trifft sich eine gesellige Gruppe zum Mittagstisch. Sportlich geht es bei den Wanderungen und Velotouren alle vierzehn Tage zu. Die kreative Lismer- gruppe trifft sich einmal im Monat, und die Seniorenbibliothek findet im Winter- halbjahr statt. Es gibt wöchentliche Jass- treffen in Humlikon und eine Jassmeis- terschaft bringt Klarheit, wer Jasskönigin oder -könig des Jahres wird. Ebenfalls wöchentlich findet ein Konversations- kurs in Englisch statt. Gerda und René Ri- ckli kümmern sich um die Finanzen und den elektronischen Versand der Wander- ausschreibungen. Ein Blick nach vorne Mit der Fusion sind natürlich die Seniorin- nen und Senioren von Adlikon und Hum- likon herzlich eingeladen, bei Aktivitäten mitzumachen. Wer weiss, vielleicht ergibt sich etwas Neues oder Altbewährtes wird neu entdeckt!? Das gut eingespielte Wan- derleiterteam und die Velogruppe haben wieder einige Highlights ausgetüftelt, die ich natürlich nicht verraten will. Interview mit Silvana Marriott, Pro Senectute Andelfingen Silvana Marriott, du bist mit Jane Bosshard Ganz Co-Leiterin bei der Ortsvertretung Pro Senectute, was macht ihr eigentlich genau? Schwerpunkt unserer Freiwilligenarbeit in unserem 12-köpfigen Team sind Gratula- tionsbesuche bei den über 85-Jährigen. Diese regelmässigen Kontakte, es sind fast 100 in diesem Jahr, fördern den Austausch und sind für beide Seiten sehr bereichernd. Immer am letzten Donnerstag im Oktober laden wir zusammen mit der politischen Gemeinde unsere Andelfinger Jubilarin- nen und Jubilare zum 80. Geburtstag zu einem festlichen Anlass im Kirchgemein- dehaus ein. Welche Rolle habt ihr innerhalb der Pro Senectute? Unsere Aufgabe besteht einerseits darin, die Altersarbeit unter den verschiedenen Akteuren zu vernetzen und zu fördern. Dazu publizieren wir mit den Andelfinger Senioren die Broschüre «Freizeitangebote in Andelfingen für Ü65» – zum Herunter- laden auf www.pszh.ch/andelfingen. Die Mitglieder unserer Ortsvertretung kennen die Dienstleistungen der Pro Se- nectute und können bei Bedarf örtliche Anfragen wie beispielsweise Treuhand- dienst, Sozialdienst oder Besuchsdienst niederschwellig an das Dienstleistungs- center in Winterthur weiterleiten. Und was läuft bei euch aktuell? Unter dem Titel «Seniorinnen und Senio- ren kochen gemeinsam» findet gerade unser sehr beliebter Kochkurs statt. Auf dem Programm steht auch der Work- shop «SBB Mobile» in Andelfingen: Inter- essierte lernen die vielseitigen Möglich- keiten dieser App kennen und anwenden. Er findet am 6. Mai in Andelfingen statt. Weitere Informationen finden sich auf www.mobilsein.ch. «Gemeinsam voran» heisst es also auch bei der PS Ortsvertretung – halt einfach ohne Velo. Rosmarie Brandenberger Sportlich geht es bei den Velotouren alle 14 Tage zu. (Foto: zvg) 10 Jahre Tanzwält Wyland Im Rahmen des Tanztheaters Lichterland, das am 22. und 23. Juni 2024 im Löwensaal Andelfingen aufgeführt wird, feiert Tanzwält Wyland ihr 10-Jahr-Jubiläum. Nach ihrer Ausbildung zur diplomier- ten Bewegungspädagogin schrieb Karin Roos 2014 den ersten Tanzkurs «Kreativer Kindertanz» in Rickenbach Sulz aus. Den Anstoss dazu gab ihre damals dreijährige Tochter, die sehr gerne tanzte und Karin auf die Idee brachte, einen Tanzkurs für vier- bis sechsjährige Kinder anzubieten. Motiviert durch die unzähligen schönen Erlebnisse mit den Kindern, die während den Tanzlektionen in Geschichtenwelten eintauchten und alles um sich herum vergassen, begann Karin Roos 2015 mit der zweijährigen Ausbildung zur Kinder- tanzpädagogin bei Danielle Curtius in St. Gallen. Gleichzeitig bot sie nebst dem Kurs in Rickenbach Sulz an ihrem neuen Wohnort Andelfingen einen Kreativen Kindertanzkurs an. Tanzwält Wyland war die erste Tanzschule im Zürcher Weinland, die solche Kurse anbot. Das Angebot wur- de in den folgenden Jahren mit Kursen für ältere Kinder stets erweitert und seit drei Jahren tanzen in der Dance Fit Lektion auch Erwachsene begeistert mit. Die Kinder freuen sich riesig auf die Auftritte vor grossem Publikum. Heute bietet Tanzwält Wyland acht Kurse in Andelfingen und zwei in Rickenbach für Kinder im Alter von 4 bis 15 Jahren und für Erwachsene an. Das Angebot umfasst Kreativen Kindertanz, Dance Kids I, II und III, Hip-Hop/Jazz und Dance Fit. Tanztheater im Löwensaal Andelfingen Das Tanztheater «Lichterland – die Suche nach der verschwundenen Sternenscha- le» ist bereits das vierte Tanztheater der Tanzwält Wyland, das im Löwensaal in Andelfingen über die Bühne gehen wird. Das erste Tanztheater «Mats und die Wun- dersteine» wurde 2017 mit 30 Kindern auf- geführt. 2019 folgte «Wältreis» und 2022 «Alice im Wunderland». Am Wochenende vom 22. und 23. Juni 2024 gibt es vier Auf- führungen, an denen rund 120 Kinder und zehn Erwachsene beteiligt sein werden. Die Kinder sind fleissig am Trainieren und freuen sich riesig auf die Auftritte vor grossem Publikum. Karin Roos Lichterland – die Suche nach der verschwundenen Sternenschale Aufführungen: Samstag, 22. Juni 2024 13.30 und 16.30 Uhr Sonntag, 23. Juni 2024 11.00 und 14.30 Uhr Kurszeiten und Tickets: www.tanzwaelt.ch Tanzaufführung: Lichterland, die Suche nach der verschwundenen Sternenschale Aufführungen: Samstag, 22.06.2024 | 13.30 und 16.30 Uhr Sonntag, 23.06.2024 | 11.00 und 14.00 Uhr Im Löwensaal, Andelfingen Nach der Geschichte von Carolin Jelden und Laura Bednarski Tickets unter: www.tanzwaelt.ch Flyer_Tanzwält_Licherland_105x148_A5_druck.indd 1Flyer_Tanzwält_Licherland_105x148_A5_druck.indd 1 31.01.24 20:5831.01.24 20:58 (Foto: zvg) 25 24 N A T U R S C H U T Z Amphibienzug an der Flaacherstrasse Freiwillige sind gefragt, wenn sich Erdkröten und Grasfrösche auf die Wanderschaft machen. Claudia Morf hat Sabine Schaufelberger bei ihrer Amphibientour begleitet, um mehr über die aktuelle Situation an der Flaacherstrasse in Andelfingen zu erfahren. Sabine Schaufelberger, du bist diesen Frühling wieder mit einigen Helferinnen und Helfern aktiv und trägst Amphibien über die Flaacherstrasse. Wie kam es dazu? 2021 kam der Kanton (ALN) auf den Andel- finger Naturschutzverein zu und bat uns, den Bereich der Flaacherstrasse zwischen Andelfingen und Flaach zu beobachten. Tatsächlich bot sich uns direkt ausgangs Andelfingen der traurige Anblick zahlrei- cher überfahrener Amphibien, vor allem Erdkröten. 2023 baute der Kanton dann deshalb während der Wanderzeit einen mobilen Froschzaun mit acht in den Boden versenkten Kübeln – und unsere «Frosch- träger-Aktion» startete im Februar 2023. Sobald die Temperaturen nachts über 5° C liegen und es zusätzlich feucht- regnerisch ist, erwachen die ersten Amphibien. Welche Wetterbedingungen müssen für einen Amphibienzug gegeben sein? Sobald die Temperaturen nachts über 5° C liegen und es zusätzlich feucht-regne- risch ist, erwachen die ersten Amphibien aus ihrer Winterstarre und beginnen mit der Wanderung zum Laichgewässer. Erd- kröten, Gras- und Springfrösche gehören zu diesen sogenannten Frühlaichern. Wohin zieht es die Amphibien zur Laich- abgabe, was beobachtet ihr? Vermutlich überwintern die Erdkröten im strukturreichen Hangried südlich der Flaa- cherstrasse. Für das Ablaichen wandern die Tiere mit hoher Wahrscheinlichkeit bis zum Silidurweiher. Warum ziehen die Frösche, Kröten und Molche denn nicht einfach zum nahe ge- legenen Erlenweiher, statt den gefährli- chen Weg über Kantonsstrasse und Acker- land zu nehmen? Krötenpfade sind meist viel älter als unse- re Strassen. Kröten und Frösche haben früher das breite Auenthal der Thur be- völkert – heute ist nur noch eine winzige Restpopulation übriggeblieben, deren traditionellen Wanderpfade sich unserer kurzfristigen Logik entziehen. Noch seid ihr mittendrin in der Aktion, aber hast du schon gewisse Voraussagen über die Häufigkeiten der gezogenen Tierchen? Vermutlich werden es wie letztes Jahr rund 40 Erdkröten sein. Wie wird es weitergehen, gibt es eventuell bauliche Massnahmen seitens des Kantons? Zurzeit wird das Hangwasser des Rieds in einer Betonrinne aufgefangen und über Abwasserschächte abgeleitet – eine To- desfalle für alle Amphibien und für viele weitere Kleintiere. Da Erdkröten geschützt sind und auf der Liste der national prio- ritären Arten stehen, muss im Rahmen der bevorstehenden Strassensanierung nach einer Lösung gesucht werden. Die tierfreundlichste – aber leider auch die teuerste – Variante wäre ein Amphibien- tunnel, der auch von weiteren Kleintieren wie Wieseln, Mäusen, Reptilien, Insekten und anderen genutzt werden könnte. Alternativ müssten auf der Hangriedseite Ersatz-Laichgewässer geschaffen und der Weg über die Strasse für Amphibien ab- geriegelt werden. Gibt es noch ein wichtiges Anliegen von dir oder dem Naturschutzverein zum Thema Amphibien? In lauen Frühlingsregennächten sind vie- lerorts Amphibien unterwegs. Fahren Sie vorsichtig und lassen Sie den langsamen und zierlichen Tieren wenn möglich den Vortritt. Claudia Morf Sabine Schaufelberger (Foto: Claudia Morf) Fotoklick Unter dieser Rubrik erscheint neu in jedem Heft eine Seite mit einem Foto von Christian Rüegsegger, auf- genommen auf unserem Gemeinde- gebiet. In dieser Ausgabe: Wasserfrosch im Schlosspark Andelfingen. 2726 H A S T D U E S G E W U S S T ? S L R G S E U Z I - W Y L A N D Die Freude des Mutterwerdens wird gross gefeiert Unsere Nachbarn, beide hier aufgewachsen mit tamilischen Wurzeln, feiern verschiedene Rituale und Bräuche von der Schwangerschaft bis zur Geburt. Ein besonderes Fest ist das «Valaikappu», das die Freude des Mutterwerdens zelebriert. Thirksa Neethirajah hat mir davon erzählt. Als ich schwanger war, beschlossen mein Mann und ich, das Valaikappu-Fest ge- mäss der Tradition für unser erstes Kind zu feiern. Gemeinsam mit unseren Fa- milien organisierten wir die traditionelle Zeremonie. Mein Mann, die Gäste und ich kleideten uns festlich. Ich entschied mich für ein gelbes Saree, da die Farbe Glück, Fruchtbarkeit, Wachstum und Freude für das Baby symbolisiert. Der Raum, in dem die Zeremonie stattfand, war wunderschön dekoriert. Auf einem festlichen Tuch am Boden waren sieben verschiedene Reissorten, Früchte, Süssigkei- ten und Blumen liebevoll arrangiert, und für mich stand ein «Königsthron» bereit. Die Zeremonie begann mit der Fusswa- schung durch meinen Mann als Zeichen der Fürsorge, Reinigung und des Schutzes vor dem Bösen. Er legte mir einen Blumen- kranz um den Hals und wickelte einen Vethala-Zweig um meinen Arm, streute Blumen über mich, um sowohl mir als auch dem Baby Glück und Zufriedenheit zu wünschen. Er tupfte mir Kurkuma ins Gesicht und auf die Arme, was Reinheit, Wohlbefinden und Schutz symbolisiert, da Kurkuma in unserer Kultur als heiliges Ge- würz gilt. Diese Handlung wird traditionell nur vom Ehemann durchgeführt. Dann legte er mir einen Armreif an den Arm. Das Klingeln der Ringe aktiviert das Bewusstsein des Babys. Anschliessend kamen beide Familien zu mir, um mir und dem Baby viel Glück zu wünschen und übergaben mir ebenso einen Armreif. Danach kamen alle ande- ren Gäste nacheinander, um mir und dem Baby Glück zu wünschen und legten mir ebenfalls einen Armreif an. Die Bedeu- tung dieser Armreife liegt darin, dass das Klingeln der Ringe das Bewusstsein des Babys aktiviert. Nach der Zeremonie fei- erten wir ein fröhliches Fest mit Familie und Freunden. Es war ein sehr schönes, eindrückliches Erlebnis für uns. Cornelia Styger Thirksa Neethirajah Valaikappu, das Fest des «Mutterwerdens», wird traditionellerweise im siebten Schwangerschafts- monat gefeiert. (Foto: zvg) Keine Angst vor dem nassen Element Wer im Wasser Leben retten will, muss viel trainieren. Dass Kinder bereits ab der zweiten Klasse einsteigen können, wissen die wenigsten. So lernen sie früh, sich im Wasser zu bewegen, und können im Notfall jemanden aus dem Wasser ziehen. Wir sind die Rettungsschwimmer von Seuzi-Wyland. Jeden Dienstagabend trai- nieren wir in zwei Jugendgruppen und einer Aktivgruppe jeweils für eine Stunde im und am Wasser. Im Sommer dürfen die Jugendgruppen das Freibad in Seuzach benutzen und die Aktivgruppe trainiert in Andelfingen. Im Winter trainieren alle drei Gruppen im Lernschwimmbecken im Schulhaus Birch in Seuzach. Die Trainings sind aus verschiedenen Blöcken aufge- baut. So verbessern wir zum Beispiel un- sere Schwimmtechnik, vertiefen die ver- schiedenen Rettungsmöglichkeiten mit und ohne Rettungsgeräte, trainieren un- ser Lungenvolumen durch Tauchen mit und ohne Tauchausrüstung oder vergnü- gen uns auch mal mit einer Spielstunde. Trockentrainings in der Zwischensaison In der Zwischensaison, im Frühling und im Herbst, wenn Hallen- und Freibad geschlossen sind, steht uns leider kein geeignetes Wasser zum Training zur Ver- fügung. Nichtsdestotrotz überbrücken wir diese Zeit mit sogenannten «Trocken- trainings» an Land. Dies kann zum Beispiel ein Nothilfeparcours, ein gemütlicher Brä- telabend, eine Velotour oder ein BLS-AED- Auffrischungskurs sein. Die Jugendgruppen sind ein wichtiger Bestandteil unseres Vereins. Es ist wichtig früh zu lernen, wie im Notfall gehandelt und geholfen werden kann. Schon ab der 2. Klasse dürfen die Kinder bei uns einstei- gen. Bedingungen in diesem Alter sind, Freude am Wasser zu haben und mindes- tens 25 Meter schwimmen zu können. Eine beliebte Freizeitaktivität Einige Jugendliche haben auf die Fragen, warum sie ins Rettungsschwimmen gehen und was für sie Schweizerische Lebensret- tungs-Gesellschaft SLRG bedeutet, folgen- de Antworten gegeben: Cedric: Es ist eine Freizeitbeschäftigung, was nicht so anstrengend ist und Spass macht. Den Wasserkontakt finde ich cool. Schwimmen ist für mich ein gutes Hobby, um die Muskeln aufzubauen. Raphael: Es hat viel mit Schwimmen zu tun. Es kann Spass machen, ist aber auch eine ernste Sache. Ich bin gerne mit an- deren Leuten zusammen. Dieses Hobby kann ich bei jeder Jahreszeit ausüben, entweder drinnen oder draussen. Elia: Wir schwimmen viel, aber lernen auch spielerisch. Wir sind fast immer im Wasser. Ich lerne, wie ich mich gerade im Wasser halten kann und verbessere somit meine Schwimmfertigkeiten. Ich kenne bereits die Rettungsgeräte und weiss, wie ich diese einsetzen muss. Bei einem Badeunfall weiss ich, wie ich helfen kann. Mia: Leute werden gerettet. Ich kenne bereits die Rettungsgeräte und weiss, wie ich diese einsetzen muss. Bei einem Bade- unfall weiss ich, wie ich helfen kann. Flurina: Es macht Spass und ist lustig. Meine Mutter war früher auch dabei und meinte, es sei etwas für mich. Es ist wichtig, dass man gut schwimmen kann. Ich habe zum Beispiel schon gelernt, wie Jeden Dienstag trainieren zwei Jugendgruppen am Wasser im Schulbad in Seuzach. (Foto: zvg) titelich richtig crawle und schneller bin. Auch weiss ich schon, wie man Leute aus dem Wasser ziehen kann. Nuria: Ich will Menschen helfen können, wenn sie in Ertrinkungsgefahr sind. Es ist ein Hobby von mir, weil ich gerne im Was- ser bin. Cindy: Wir schwimmen viel und lernen richtig schnell zu sein. Es macht mir Spass, weil ich mit Freunden zusammen sein kann. Ich weiss, wie ich jemanden aus dem Wasser ziehen kann. Philipp: Ich habe bereits neue Kontakte und Freunde gefunden. Es macht mir Spass. Ich lerne, wie man jemanden ret- ten kann, der in Not ist. Wichtig bei der SLRG ist auch die Theorie. Sicherlich sind den meisten die Baderegeln bekannt, hier nochmals zur Sicherheit: • Kinder nur begleitet ans Wasser las- sen – kleine Kinder in Griffnähe be- aufsichtigen. • Nie alkoholisiert oder unter Drogen ins Wasser. • Nie mit vollem oder ganz leerem Ma- gen schwimmen. • Nie überhitzt ins Wasser springen, der Körper braucht Anpassungszeit. • Nicht in trübe oder unbekannte Ge- wässer springen – Unbekanntes kann Gefahren bergen. • Luftmatratzen und Schwimmhilfen gehören nicht ins tiefe Wasser – sie bieten keine Sicherheit. • Lange Strecken nie allein schwim- men. Auch der besttrainierte Körper kann eine Schwäche erleiden. Wir freuen uns immer über neue Mitglie- der. Auch ein unverbindliches Schnupper- training ist mit Vorankündigung möglich. Weitere Informationen: www.slrg-seuzi-wyland.ch Für die SLRG-Seuzi-Wyland Janine Bhend und Mitglieder der Jugendgruppen 28 29 S C H Ü T Z E N V E R E I N H U M L I K O N - A D L I K O N M Ä N N E R T U R N V E R E I N H U M L I K O N «Der gesellige Teil darf nicht fehlen» Willi Behrens, Mitglied des Männerturnvereins Humlikon, im Gespräch mit Ueli Gerber. Willi, du bist seit langem Mitglied des MTV Humlikon. Warum eigentlich? Nun, dort kann ich jede Woche etwas für meine Gesundheit tun und meine langjährigen Kameraden aus dem Dorf treffen. Dann ist das Turnen wichtig für dich? Ja, aber auch Faustball oder Volleyball spielen, sogar ab und zu mit Turnkamera- den aus anderen Weinländer Dörfern tut gut. Nach dem Sport in der Turnhalle Humli- kon geht ihr doch bestimmt auch noch etwas trinken. Ja klar. Der gesellige Teil darf nicht fehlen. Dabei kann man entspannen, etwas la- chen und sich austauschen zum aktuellen Geschehen im Weinland. Deshalb organi- sieren wir auch noch andere Anlässe. Welche denn zum Beispiel? Da wären die Turnfahrt, der Sommergrill, das Weihnachts-Kegeln oder -Boccia mit anschliessendem Nachtessen oder ein- fach nur ein Fondueplausch. Ohne die Spiele mit unseren auswärtigen Kollegen zu vergessen. Und natürlich ist da noch die jährliche GV, an der wir diese Aktivitä- ten besprechen und planen. Bei welchen Anlässen habt ihr die meisten Teilnehmer? Wegen unserer Altersstruktur – eigentlich sind wir eine Männerriege – kommen die meisten zur Turnfahrt oder zur GV, denn da kommen auch einige unserer «pas- siven» Mitglieder, die zwar nicht mehr turnen oder spielen können, doch gerne wieder einmal ihre Kameraden treffen wollen. Wichtig ist einfach, dass jeder Spass hat und es für ihn stimmt. Du sprichst das Alter an. Ist das ein Prob- lem? Physisch natürlich schon etwas. Die Akti- ven sind zwischen 50 und 82 (!) Jahre alt und die Passiven noch etwas älter. Jeder macht das, was er noch kann. Wichtig ist einfach, dass jeder Spass hat und es für ihn stimmt. Gibt es keine Jüngeren, die sich dafür inte- ressieren? Kaum. Wir haben schon viel Werbung ge- macht – schriftlich und mündlich – doch viele Junge empfinden das wöchentliche Treffen als zu verpflichtend. Das war frü- her anders. Aber seit 1975 existieren wir trotz aller Unkenrufe und feiern nächstes Jahr unser 50. Jubiläum. Vielleicht moti- viert dieses Gespräch ja den Einen oder Andern. Dazu gratuliere ich und wünsche euch noch weiterhin viel Erfolg. (Foto: zvg) Tag der offenen Schützenhäuser In diesem Jahr feiert der Schweizerische Schützenverband das 200-Jahr-Jubiläum. Aus diesem Anlass wird am 20. April 2024 im ganzen Land ein Tag der offenen Schützenhäuser organisiert. Alle Interessierten aus unserer Gemeinde sind herzlich eingeladen, den Schiess- sport und den Schützenverein Humlikon- Adlikon näher kennenzulernen und die Treffsicherheit auch selbst auszuprobie- ren. Es wird ein Programm für die ganze Familie sein. Auch die Kleinsten werden nicht zu kurz kommen. Sie werden ihren Spass beim «Büchsen werfen» haben. Im zweiten Teil des Programms wird die Gelegenheit geboten, in einer Führung zum Scheibenstand die Technik der Re- sultaterfassung auf den Scheiben ken- nenzulernen. Zu den Erklärungen gehört auch die Vorstellung der künstlichen Kugelfänge. In der kleinen Festwirtschaft offeriert der Schützenverein allen grossen und kleinen BesucherInnen ein Getränk samt Snack. Gute Gespräche über das aktive Vereins- leben im Dorf werden den Nachmittag abrunden. Ueli Gerber (Foto: zvg) Programm Samstag, 20. April 13.30–17.00 Uhr Schützenhaus Humlikon Das Herz im Logo Hilfe für benachteiligte Menschen, Unterstützung für kulturelle Anliegen und Ferienprogramme für Kinder: Die Gemeinnützige Gesellschaft des Bezirks Andelfingen lebt von den Beiträgen ihrer Mitglieder im Bezirk. Die ggA ist ein neutraler und unabhän- giger Verein. Wir setzen uns für wirklich benachteiligte Menschen und notleiden- de Personen unserer Region ein. Zudem unterstützen wir auch kulturelle Einrich- tungen und Veranstaltungen in unserem Bezirk. Ebenso bekommen Kinder und Jugendliche regelmässig Unterstützung z. B. durch Förderung von Sommerferien- programmen, Jugendsportvereinen oder verschiedener Gemeindebibliotheken. Mitglieder ermöglichen Engagement Wir würden uns freuen, Sie bei der ggA als Mitglied willkommen zu heissen, und bedanken uns an dieser Stelle bei unse- ren über 750 Mitgliedern für ihre Treue und die langjährige Unterstützung. Einladung zur Versammlung Kommen Sie doch am 7. Mai 2024 an un- sere nächste Mitgliederversammlung – es lohnt sich! Nach dem statutarischen Teil gibt es einen Apéro und anschliessend zeigt der Naturfilmer Christian Oeler seine grossartige Film- und Fotopräsentation «traumhaftes Schottland». Detailangaben sind zu gegebener Zeit auf unserer Web- site zu finden. Mit einem jährlichen Beitrag von lediglich 20 Franken unterstützen Sie unser Engagement für gemeinnützige Zwecke. Weitere Informationen: www.gga-info.ch Kontakt: contact@gga-info.ch Peter A. Suter Präsident GGA Shakespeare in Love Theater Kanton Zürich zu Gast in Andelfingen, im Löwenhof, am Dienstag, 4. Juni, um 20.30 Uhr William Shakespeare hat sich verliebt. Plei- te und vom Schreibstau geplagt, begeg- net er Viola, einer jungen Adeligen, die seinen dichterischen Funken wiederzu- beleben vermag. Er erkennt sie allerdings nicht wieder, als sie sich als Mann verklei- det in seine Theatertruppe schleicht, um in einem seiner Theaterstücke mitzuspie- len. Dass er sich nicht nur zu Viola, son- dern auch zu diesem jungen Schauspieler hingezogen fühlt, verwirrt Shakespeare zutiefst. Als das Doppelspiel auffliegt, rin- gen die beiden um ihre leidenschaftliche und verhängnisvolle Liebe. Denn Viola ist bereits einem Lord versprochen. Ob die Geschichte für Viola und Shakespeare ein glückliches Ende nimmt? «Shakespeare in Love», das Bühnenstück nach dem gleichnamigen Film, ist eine gelungene Mischung aus historischer Mutmassung und schelmischer Fantasie und nimmt uns mit in eine Welt voller Verse und Poesie, die Herzen schmelzen lassen. Schweizer Erstaufführung. Freilichttheater nach dem Drehbuch von Marc Norman und Tom Stoppard. Bühnenfassung von Lee Hall. (Foto: Theater Kanton Zürich) 30 31 S O L A R A N L A G E N P R O W E I N L A N D Fotos gesucht! Das Heimatkundliche Archiv sucht Fotos aus den 50er- und 60er-Jahren von Laden- geschäften oder Gewerbeliegenschaften in Andelfingen und Kleinandelfingen. Entweder digitalisieren wir die Bilder und geben sie umgehend wieder zurück oder wir nehmen sie definitiv ins Archiv auf. Vielen Dank für Ihre Meldung an sepp.schneider@gmx.ch oder 052 317 29 76 Im Bild: Tankstelle A4. (Foto: Heimatkundliches Archiv Andelfingen) Das Zürcher Weinland von einer anderen Seite kennenlernen Der Verein «Pro Weinland» fördert die Bekanntheit des Zürcher Weinlands gegen aussen und stärkt die Identität innerhalb der Region. Er setzt sich für eine nachhaltige Entwicklung von Lebensraum und Lebensqualität ein. Regelmässig organisiert der Verein verschiedene Führungen. Klosterinsel aus einem Guss – Kirche und Musik Diese Führung zeigt die gesamte Kloster- insel: Kunst, Geschichte, Architektur und Spiritualität in Kloster und Klosterkirche. Ausserdem können die normalerweise nicht öffentlich zugänglichen Bereiche der Klosterkirche wie der Chor mit Hoch- altar, das Chorgestühl und die Sakristei mit ihren antiken Messgewändern, Mess- kelchen und wunderschönen Intarsien besichtigt werden. Im zweiten Teil der Führung tauchen die Besucherinnen und Besucher in das ein- zigartige Probezentrum der Musikinsel Rheinau ein. Sonntag, 14. April, um 14.00 Uhr Eingang Klosterinsel Rheinau Führung auf dem Spargelhof mit Apéro und Spargelessen Was ist der Unterschied zwischen weis- sem, grünem und violetten Spargel? Wie spriesst er, wie wird er geerntet und verar- beitet? Die stündige Führung durch Feld und Hof von der Familie Spaltenstein ver- mittelt interessantes Wissen, als Abschluss kann ein regionales Spargelmenü mit der Gruppe genossen werden. Freitag, 17. Mai, um 17.00 Uhr Spargelhof Spaltenstein Flaach Erlebe den Mühlebachhof Der Mühlebachhof liegt zwischen Dach- sen und Uhwiesen im Zürcher Weinland. Ob beim Pflücken von Beeren, beim Be- such des duftenden Rosenlabyrinths oder bei einem gemütlichen Rentier- Kennen- lernen: In Kleingruppen geht's auf Ent- deckungstour durch die unterschiedliche Welten des Hofs. Samstag, 8. Juni, um 14.00 Uhr Mühlebachhof Dachsen Für alle Führungen ist eine Anmeldung erforderlich via Anmeldeformular oder E-Mail an info@zuercher-weinland.ch. Förderbeiträge für Solaranlagen Die Gemeinde Andelfingen verzichtet auf die zusätzliche Förderung von Solaranlagen, an Bund und Kantone können Gesuche gestellt werden. Dabei ist es wichtig, sich frühzeitig zu informieren, wer was fördert und wie die Eingabe zu erfolgen hat. Bei der Beurteilung der Förderbeiträge sind stets auch die kommunalen Regelun- gen pro Gemeinde zu beachten. Wie vie- le andere Gemeinden, verzichtet die Ge- meinde Andelfingen auf die zusätzliche Förderung von Solaranlagen. Somit sind die Förderprogramme des Kantons sowie des Bundes zu prüfen. Damit ein Bauvor- haben gefördert werden darf, muss un- bedingt vor Installationsbeginn der Solar- anlage ein Gesuch mit allen Unterlagen eingereicht werden. Diese Karte des Bundes ist eine erste Entscheidungs- grundlage zur Beurteilung der eigenen solaren Projektidee. Auf der Website www.sonnendach.ch hat der Bund eine gute Entscheidungs- grundlage entwickelt. Nach Eingabe einer Gebäudeadresse kann die Eignung des Gebäudes für die solare Energienut- zung angezeigt werden. Diese Karte ist eine erste Entscheidungsgrundlage zur Beurteilung der eigenen solaren Projekt- idee. Eine weitere Quelle zu Fragen rund um energetische Umbauvorhaben ist die Website www.starte-zh.ch. Thermische Solaranlagen Thermische Solaranlagen produzie- ren Warmwasser für Heizung und/oder Warmwasser. Der Förderbeitrag des Kan- tons für eine Anlagenleistung von 10 kW thermische Kollektor-Nennleistung be- läuft sich auf etwa Fr. 7'000 (Fr. 2000 Grundbeitrag und Fr. 500/kW). Weitere In- formationen dazu auf der Website www. zh.ch/energiefoerderung oder der Platt- form www.dasgebaeudeprogramm.ch. Photovoltaikanlagen Photovoltaikanlagen produzieren Strom für den Eigenverbrauch oder zur Ein- speisung ins Netz; sie werden vom Bund gefördert. Pronovo ist die akkreditierte Zertifizierungsstelle des Bundes für die Erfassung von Herkunftsnachweisen und die Abwicklung der Förderprogramme für erneuerbare Energien. Nach dem Ge- schäftsbericht 2022 betrug der Aufwand zur Förderung erneuerbarer Energien in der Berichtsperiode 485.8 Millionen Franken. 244 Millionen Franken sind via Einmalvergütungen an die Erstellung von Photovoltaikanlagen geflossen, 223 Mil- lionen Franken via Einspeisevergütung an die Produzierenden. Neue Photovoltaik- Anlagen werden seit 2018 ausschliesslich mit Einmalvergütungen gefördert. Für eine Anlage mit einer Leistung von 10 KW (entspricht bei guter Ausrichtung etwas über 50 m2 Solarfläche) sind rund 4000 Franken als einmaliger Beitrag zu erwar- ten (Quelle: www.pronovo.ch). Indirekte Förderung über die Steuererklärung Für die Abzugsfähigkeit der Investitionen bei Liegenschaften ist in der Regel ent- scheidend, ob die Massnahmen werter- haltend oder wertvermehrend sind. Hin- gegen ist bei einer Investition, die dem Energiesparen und der Nutzung erneu- erbarer Energien dient, diese Unterschei- dung nicht notwendig. Der Gesetzgeber will damit ein klimapolitisches Zeichen setzen und auch wertvermehrende Inves- titionen als abzugsfähige Unterhaltskos- ten zulassen. Für Staats- und Gemeinde- steuern und direkte Bundessteuer gelten die gleichen Regeln. Die ausführliche Umschreibung dazu ist im «Merkblatt des kantonalen Steueramtes über die steuer- liche Behandlung von Investitionen, die dem Energiesparen und dem Umwelt- schutz dienen, bei Liegenschaften des Privatvermögens» auf der Website des Steueramts ersichtlich. Im gleichen Merk- blatt ist auch die Möglichkeit umschrie- ben, grössere Investitionen als Unterhalts- kosten auf maximal drei Steuerjahre zu verteilen. Hypotheken und Darlehen Einzelne Finanzinstitute unterstützen energetisch sinnvolle Bau- und Moderni- sierungs-Massnahmen mit zinsvergüns- tigten Finanzierungen, so beispielsweise die ZKB mit Umweltdarlehen – fragen Sie bei Ihrer Bank nach. Jost Meier (Foto: zvg) 3332 I M G A R T E N K I R C H E N Reformierte Kirche Andelfingen Alles, was ihr tut, geschehe in Liebe. Offizielles Bibelwort für das Jahr 2024 (1. Korintherbrief 16,14) Mitten in der Passionszeit grüssen wir alle, bereits in Vor- freude auf die österliche Freudenzeit, und laden herzlich ein zu unterschiedlichen Angeboten, die allen offenstehen. Ein Abend zu und mit den biblischen Erzählfiguren Donnerstag, 21. März, 19.30 Uhr Mit dem Figuren-Team und Pfrn. D. Fulda Bordt Szenen aus der Passions-Geschichte mit den Figuren darstellen und so die Ge- schichten neu und anders kennenlernen. Keine Vorkenntnisse und keine Anmeldung erforderlich. – Die Szenen können ab dann in der tagsüber offenen Kirche angeschaut werden. Osterweg – ein Familienanlass: Samstag, 23. März, 9.30 Uhr Ein Weg durchs Dorf mit Stationen – zur Einweihung am 23. März miteinander begehen oder später selbständig, dazu laden Pfrn. M. Weikert und die Fiire-/Kolibri- und Kindergottesdienst-Teams ein. Gottesdienste jeden Sonntag, in der Regel um 10.00 Uhr. Dazu einige besondere Feiern: Karfreitag, 29. März, 10.00 Uhr – mit Abendmahl und Musik 31. März, 10.00 Uhr: Oster-Festgottesdienst 5. Mai, 19.30 Uhr: Taizé-Abend-Gottesdienst mit Kerzenlicht, Stille und vielen Liedern Donnerstag, 9. Mai, 10.00 Uhr: Feldgottesdienst zu Auffahrt auf der Grille, danach Bräteln 19. Mai, 10.00 Uhr: Gottesdienst zu Pfingsten mit Geigenmusik 26. Mai und 2. Juni, je 10.00 Uhr: Konfirmationsfeiern, mitgestaltet von den Jugendlichen Frauen-Abende: Das «Frauen unterwegs»-Team lädt ein Mittwoch, 3. April, 19.30 Uhr: Die Begegnung von Jesus mit der Samaritanerin – Entdeckungen am Bibeltext und in der Kunst Mittwoch, 22. Mai, 19.30 Uhr: einen zweiten Blick wagen Pilgern im Alltag Mittwoch, 10. April, und Donnerstag, 27. Juni, je 19.00 bis ca. 20.45 Uhr: miteinander und mit einem geistlichen Impuls, teils still, achtsam unterwegs sein Angebote für Kinder und Familien Sonntag, 14. April, 16.00 Uhr: Familien-Konzert mit Andrew Bond Kolibri-Morgen für Kinder (ca. 5 Jahre bis 5. Klasse): Samstage, 25. Mai und 29. Juni , 9.30–11.30 Uhr Fiire mit de Chliine (Kinder ab ca. 2½ Jahren mit Begleitperson/en): Samstag, 15. Juni, 10.00 Uhr, katholische Kirche Kontakt Pfarrkreis Süd (Andelfingen mit Adlikon und Humlikon) Pfrn. D. Fulda Bordt / Pfr. M. Bordt, Tel. 052 317 11 43 www.ref-andelfingen.ch Katholische Kirche Weinland Wir laden Sie ein, gemeinsam diese besonderen Gottesdienste und Veranstaltungen mit uns zu feiern: 23. März 10.00 Uhr Fiire mit de Chliine, ökumenische Kleinkinder- feier in der ref. Kirche Andelfingen 18.00 Uhr Familiengottesdienst 28. März 20.00 Uhr Gottesdienst zum Gründonnerstag, gestaltet von Schülerinnen und Schülern der Ober- stufe, im Anschluss besteht die Möglichkeit zur stillen Anbetung 29. März 15.00 Uhr Karfreitag, Feier vom Leiden und Sterben Jesu 30. März 16.30 Uhr Speisesegnung für unsere polnischen Mit- christen und alle Interessierten 31. März 10.00 Uhr Ostersonntag, Festgottesdienst, im Anschluss Eiertütschen 1. April 11.00 Uhr Ostermontag, Eucharistiefeier 7. April 9.00 Uhr und 11.00 Uhr Erstkommunion 14. April 11.00 Uhr Eucharistiefeier mit Dankfeier der Erstkommu- nionkinder 21. April 13.30 Uhr Ökumenischer Motorradgottesdienst zum Saisonstart, Festwirtschaft ab 12.00 Uhr 9. Mai 11.00 Uhr Eucharistiefeier zu Christi Himmelfahrt 19. Mai 11.00 Uhr Eucharistiefeier zu Pfingsten 20. Mai 11.00 Uhr Eucharistiefeier zu Pfingstmontag 9. Juni 10.00 Uhr Familiengottesdienst, im Anschluss Chilbi 15. Juni 10.00 Uhr Fiire mit de Chliine, ökumenische Kleinkinder- feier 16. Juni 10.30 Uhr Ökum. Talgottesdienst auf der Schwertwiese in Oberstammheim 30. Juni 11.00 Uhr Firmung Wo nichts anderes vermerkt ist, finden die Gottesdienste und Veranstaltungen in der katholischen Kirche in Kleinandelfingen statt. Die Website www.kath-weinland.ch ist immer aktualisiert und hält Sie über die Gottesdienste und Veranstaltungen auf dem Laufenden. Kontakt Sekretariat: Jolanda Faoro, 052 317 34 37 j.faoro@kath-weinland.ch (Foto: Cornelia Styger) Blühende Wiesen statt aufwendiger Rasen Das Bundesamt für Umwelt hat 16 Gartentipps für einen Klimagarten zusammengestellt. So sind beispielsweise Wiesen ein wertvoller Lebensraum für Tiere und Pflanzen und würden sich vieler- orts besser eignen als ein klassischer Rasen. Ein Zierrasen verträgt intensiven Tritt, be- nötigt jedoch viel Pflege, Wasser und Ener- gie, da er kaum resistent gegen Trockenheit und Krankheiten ist. Bei der Verwendung von chemischen Produkten finden Vögel keine Nahrung mehr und verschwinden aus dem Garten. Ästhetisch ansprechen- de Wiesen sind sehr beliebt. Sie können weniger genutzte Bereiche im Garten ein- nehmen und müssen nur ein oder zwei Mal pro Jahr gemäht werden. Innerhalb der Wiese können Wege geschaffen wer- den, indem man dort regelmässig mit dem Rasenmäher eine schmale Spur freihält. In unseren Breitengraden ist eine Bewässe- rung, ausser für Sport- oder Zierrasen, im Allgemeinen unnötig. Der Verzicht auf eine Bewässerung schont die Umwelt.. Angepasste Pflege Regelmässiger Unterhalt von Rasen sollte deshalb Sport- und Freizeitflächen vorbe- halten sein. Legen Sie demnach Zierrasen nur in unmittelbarer Nähe des Hauses an. Weiter davon entfernt liegende und sel- ten genutzte Flächen benötigen weniger Unterhalt. Man spricht in diesem Fall von differenzierter Pflege, die an die Nutzung der jeweiligen Fläche angepasst ist. Die Reduktion oder der gänzliche Verzicht auf Bewässerung, Dünger, Herbizide oder mechanische Eingriffe erhöht die Wasser-, Luft- und Bodenqualität, verbessert somit das Klima und fördert die Gesundheit. Gut zu wissen ...  Unterhalt: Passen Sie die Schnitthöhe und die Häufigkeit des Mähens an. So sparen Sie Zeit, Wasser, Kraftstoff und stö- ren die Tierwelt kaum.  Biodiversität: Zeigen Sie Fantasie. Flä- chen in Reihen, schachbrettartig oder in Spiralen, beleben Ihren Garten.  Wiesen fördern: Ein Rasen besteht nur aus Gräsern, die mittels Abmähen einheit- lich tiefgehalten werden, währenddessen eine Wiese auch Blumen und breitblättri- ge Pflanzen beherbergt.  Essbare Pflanzen: In einer unbehan- delten, vielfältigen Wiese wachsen wilde Salate, schmackhaft und gesundheitsför- dernd: Löwenzahn, Vogelmiere, Brenn- nessel, Wegerich, Gänsefuss, Gänseblüm- chen, Stiefmütterchen, Veilchen und nicht zu vergessen – die Blütenblätter von Ro- sen und Eibisch.  Handrasenmäher: Sie machen Spass, sind lautlos, umweltfreundlich und etwas für Sportliche.  Alternativen zum Rasen: Je nach Nie- derschlagsmenge, Besonnung, Wider- standsfähigkeit gegenüber Tritt und ge- wünschtem Aussehen können Sie Ihren Rasen durch bodenbedeckende Pflanzen ersetzen. Diese benötigen kein Mähen, so beispielsweise Zoysia, Sand-Thymian, Teppichkamille, Mastkraut.  Tiere: Lassen Sie Ast- und Heuhaufen an Ort und Stelle liegen, damit die Tier- welt dort Schutz findet wie Ringelnatter, Insekten, Igel und andere. Quelle: Der Klima-Garten www.bafu.admin.ch/der-klima-garten Den Unterhalt an die Nutzung anpassen: Wird der Rasen nicht für Sport genutzt, kann er weniger intensiv gemäht werden. (Illustration: BAFU/HEPIA) 34 35 V E R S C H I E D E N E S A N S C H L A G B R E T T Notfallinfos Allgemeine Notfälle Polizei 117 Feuerwehr 118 Sanität 144 Permanence Henggart