Burkhardt, LorenaVolken, MarquitaVolken, SergeKanton Zürich. Archäologie & Denkmalpflege2024-05-062024-05-062024978-3-7965-5150-5https://zop.zb.uzh.ch/handle/123456789/786https://doi.org/10.20384/zop-768In: Archäologie im Kanton Zürich 05 (2024), S. 63-89In Meilen am Zürichsee stand vom frühen 13. bis zur Mitte des 14. Jh. die Burg Friedberg. Ihr 28 m tiefer Sodbrunnen wurde bei der Auflassung der Burg mit Schutt, Lehm und Abfällen aus Haushalt und Gewerbe aufgefüllt. Die archäologische Untersuchung der Brunnenverfüllung in den 1970er-Jahren dokumentierte zahlreiche Lederreste. Eine erneute Analyse des Fundmaterials brachte Erstaunliches zutage: Neben einer grossen Zahl von Schuhen und Schuhfragmenten sind zum ersten Mal in der Schweiz mittelalterliche Handschuhe und ein Scherenfutteral aus Leder nachgewiesen. Die Schuhe und Schuhfragmente lassen sich den in der Forschung bekannten Stilen des 13. und 14. Jh. zuweisen. Zudem zeigte sich eindrücklich, dass Leder ein kostbarer Rohstoff war, der so lange wie möglich repariert und wiederverwendet wurde.dehttps://creativecommons.org/licenses/by/4.0/900 Geschichte und Geografie::930 Geschichte des Altertums (bis ca. 499), Archäologie::930 Geschichte des Altertums bis ca. 499, ArchäologieMittelalterliches Leder von der Burgstelle Friedberg in MeilenArtikelNeuuntersuchung der Lederfunde aus dem Sodbrunnen, Grabungen 1976–1978MeilenMittelalterArchäologieKleidungBurgHandwerk