Otelfingen-Harbernbach

dc.contributor.authorHuber, Adriande_CH
dc.contributor.authorKienholz, Annade_CH
dc.contributor.editorKanton Zürich. Archäologie & Denkmalpflegede_CH
dc.date.accessioned2021-10-27T12:24:50Z
dc.date.available2021-10-27T12:24:50Z
dc.date.issued2021
dc.description.abstractAn den Zürcher Seeufern reihten sich Siedlungen in der Jungsteinzeit wie Perlenschnüre. Zu deren Bauten, Lebens- und Wirtschaftsformen ist bereits einiges entdeckt und erforscht. Über die Siedlungsverhältnisse abseits der Seeufer war bisher hingegen wenig bekannt. Das änderte sich mit den Ausgrabungen in Otelfingen-Harbernbach im Furttal: Sie erschlossen erstmals eine jungneolithische Auensiedlung im Kanton Zürich. An der 1981 entdeckten und 2009/10 erneut ergrabenen Fundstelle hatten sich kaum auswertbare organische Reste erhalten. Die Siedlungsreste dürften aber einst den Fundinventaren anderer Siedlungen der Region in jener Zeit (Pfyn, ca. 3800–3500 v.Chr.) entsprochen haben – mit einer Ausnahme: dem hier aussergewöhnlich stark vertretenen Feuerstein (Silex), einem besonderen Werk- und Wertstoff der Steinzeit. Da die Fundstelle nur einen halbstündigen Marsch von den prähistorisch bedeutenden Feuersteinvorkommen an der Lägern entfernt liegt, überraschte der hohe Silexanteil nicht. Erstaunlich war aber, dass es sich bei den Funden mehrheitlich um Silex minderer Qualität handelt. Das Autorenteam ging diesem Sachverhalt nach. Es untersuchte anhand von Herkunft, Qualität und Patina der Silices das Verhältnis der pfynzeitlichen Siedlung von Otelfingen-Harbernbach zur Silexabbaustätte an der Lägern und zu den Seeufersiedlungen und legt nun auch seine Überlegungen zur sozialen und wirtschaftlichen Organisation vor. Der Schwerpunkt der Auswertung liegt bei den Silices. Gefässkeramik, Artefakte aus Felsgestein und weitere Fundgruppen werden nur summarisch oder so weit diskutiert, wie sie der funktionalen, chronologischen und kulturellen Einordnung der Fundstelle dienen. Die hiermit neu vorliegenden Grabungsergebnisse geben einen ersten komplexeren Einblick in neolithische Siedlungsverhältnisse im Kanton Zürich abseits der Seen. Die Auswertung des umfangreichen Silexinventars ist für die Neolithikumsforschung im Kanton Zürich und darüber hinaus von grosser Bedeutung.de
dc.identifier.isbn978-3-906299-29-7
dc.identifier.urihttps://zop.zb.uzh.ch/handle/123456789/64
dc.identifier.urihttps://doi.org/10.20384/zop-52
dc.language.isodede_CH
dc.publisherFO-Fotorotarde_CH
dc.relation.ispartofseriesMonographien der Kantonsarchäologie Zürich
dc.relation.isversionofhttps://www.fo-shop.ch/index.php/otelfingen-harbernbach.html
dc.rights.urihttps://creativecommons.org/licenses/by/4.0/de_CH
dc.subject.ddc900 Geschichte und Geografie::930 Geschichte des Altertums (bis ca. 499), Archäologie::930 Geschichte des Altertums bis ca. 499, Archäologiede_CH
dc.subject.gndOtelfingende_CH
dc.subject.gndRegensdorfde_CH
dc.subject.gndBuchs (Kanton Zürich)de_CH
dc.subject.gndNeolithikumde_CH
dc.subject.gndArchäologiede_CH
dc.subject.gndArchäobotanikde_CH
dc.subject.gndArchäozoologiede_CH
dc.subject.gndRadiokarbonmethodede_CH
dc.subject.gndSiedlungsgeschichtede_CH
dc.subject.gndKeramikde_CH
dc.subject.gndMetallverarbeitungde_CH
dc.subject.gndSilexde_CH
dc.subject.gndSteinbeilde_CH
dc.subject.gndHandwerkde_CH
dc.titleOtelfingen-Harbernbachde
dc.title.subtitleEine jungsteinzeitliche Siedlung des 38. Jh. v.Chr. am Lägernsüdfussde
dc.typeBuchde_CH
dcterms.spatialPoint ( +008.390000 +047.464444 )
dcterms.spatialPoint ( +008.471388 +047.440000 )
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local.bibliographicCitation.issue55de_CH
local.bibliographicCitation.publisherPlaceZürich / Eggde_CH
local.subject.bibliographyTURde_CH
local.subject.themeArchäologiede_CH
local.subject.themeGeschichtede_CH

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